Guten Tag zusammen,leide seit Jahren an Depressionen und bin chronisch alkoholkrank bekomme seit meiner Langzeittherapie seit der Zeit Tabletten verschrieben, es handelt sich um das Präparat Valdoxan 25 mg.sie sind sehr teuer(28Stück reicht für einen Monat kosten 64€).Habe sie jetzt abgesetzt, und fühle mich sehr wohl, und bin gut drauf, trinke auch nicht mehr.Meine Frage wäre, kann man das machen,oder werden die Depressionen dann wieder stärker? Auf Stellungnahme hierzu bin ich sehr gespannt!!!
Was sagt denn der Arzt dazu, der dir das Medikament verschreibt?
Normalerweise müssen Antidepressiva ausgeschlichen werden, die Anleitung dazu gibt der verschreibende Arzt.
Hast du denn eine Psychotherapie bezüglich der Depressionen gemacht und abgeschlossen? Fühlst du dich deshalb stabil?
Ist dir klar, dass du es möglicherweise zu spät bemerken könntest, wenn du das Medikament absetzt und wieder eine Depression bekommst?
Bei derart schwerwiegender Vorgeschichte würde ich mich keinesfalls auf Meinungen aus einem Forum verlassen, sondern meinen Arzt und meinen Therapeuten befragen.
Auf meinen Rat allerdings darfst du gern befolgen! 
IANAD
Gruß, Noi
Hallo,
also üblicherweise werden Antidepressiva nicht in Zusammenhang mit Alkoholkonsum verschrieben (ist aber bei den meisten Präparaten nicht medizinisch begründet) und das Medikament wird nur unter ärtzlicher Kontrolle abgesetzt.
Du machst nun alles anders. Es geht Dir gut und Du trinkst nicht mehr. Auch gut. Wie lange ist denn die letzte Einnahme her?
Viele Grüße
Antidepressiva bitte nie selbst einfach absetzen. Gerade Valdoxan als Melatonin-Analogon nicht! Das Medikament sollte unter fachärztlicher Aufsicht und engmaschiger Kontrolle ausgeschlichen werden (oder weiter genommen).
Wobei auch mich wundert, dass ein Arzt bei bestehender Alkoholabhängigkeit ein solches Präparat verschreibt. Das ist aus meiner Sicht kontraindiziert, wie auch eine Psychotherapie bzgl. einer depressiven Störung.
Nach Leitlinien ist hier zunächst eine Behandlung der Alkoholabhängigkeit (Entwöhnung plus Suchttheraopie) notwendig, bevor man sich (nach mind. 6-12 Monaten stabiler Absitinenz) der Deprtession widmen kann, wobei dann zu schauen sein wird, was dann unter langer Absinenz davon noch übrig bleibt.
Aber bei Abhängigkeit und insbes. wenn konsumiert wird, machrt Psychotherapie und auch antidepressive Medikation eigentlich überhaupt keinen Sinn, schadet sogar eher. Ich würde evtl. den Facharzt wechseln und mir einen Psychiater suchen, der auch suchtmedizinisch fortgebildet ist.
Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir eine Depression festgestellt. Hab nur noch geheult, viel zu viel nachgedacht und könnte Tage lang nicht pennen. Der doc hat mir antidepressiveverschreiben. Und gemeint ich wäre manisch-depressiv. Hab die einen Monat genommene und hab gemerkt wie ich nich immer mehr verändert hab. Ich hatte das Gefühl als würde ich nichts mehr empfunden alles war mir gleichgültig. Ich würde darüber informiert das man solche Medikamente nicht einfach absetzten darf. da das Medikament ausgeschlichen werden sollte, die Dosierung wird Schritt für schritt gesegnet. Mir war das egal, hab von heute auf Morgen aufgehört. Hatte paar schlaflose Nächte und alles war wieder ok. Ich würde das aber niemanden raten. Hab nich bissi informiert, es gibt viele Menschen die in ihrem Leben eine deperession durchmachen, diese vergeht aber .