Moin!
Kann man bei einer Digicam diese automatische Helligkeitseinstellung ausschalten? Das nervt zum Teil wirklich sehr. Wenn man eine Landschaft photografieren will und der Focus liegt auf dem Himmel, dann ist die Landschaft selbst schwarz, nur der Himmel wird korrekt angezeigt. Umgedreht ist der Himmel komplett weiß und nur die Landschaft sieht man richtig. Auch im Videomodus, beispiel Filmen bei Nacht: Sofort wird alles hell gemacht und es sieht aus wie bei Tag - hellblauer Himmel. Das kann ja wohl nicht sein!
Ist das der Nachteil zu Spiegelreflexkameras?
grüße mifune
Moin!
Kann man bei einer Digicam diese automatische
Helligkeitseinstellung ausschalten?
Du willst die Belichtungsmessung ausschalten? Dann dreh’ dein Modus-Rad auf M und du kannst selber Blende und Zeit festlegen. Ich hoffe, du hast einen Belichtungsmesser zu Hause oder kannst gut schätzen 
Das nervt zum Teil
wirklich sehr. Wenn man eine Landschaft photografieren will
und der Focus liegt auf dem Himmel, dann ist die Landschaft
selbst schwarz, nur der Himmel wird korrekt angezeigt.
Umgedreht ist der Himmel komplett weiß und nur die Landschaft
sieht man richtig. Auch im Videomodus, beispiel Filmen bei
Nacht: Sofort wird alles hell gemacht und es sieht aus wie bei
Tag - hellblauer Himmel. Das kann ja wohl nicht sein!
Oh doch! Ein alltägliches Problem. Bei solch einem Szenario ist der Kontrastumfang zu hoch, als dass die Kamera ihn aufzeichnen könnte.
Da musst du dich entscheiden (die Kamera weiß es ja nicht), was dir wichtiger ist. Ein korrekt belichteter Himmel? Ein korrekt belichtetes Motiv? Oder ein Kompromiss aus beidem und am PC hellt man dann nachträglich die dunklen Schatten auf?
Insbesondere an trüben Tagen wie heute lässt es sich kaum vermeiden, dass der Himmel fast komplett ins weiße abdriftet.
Ist das der Nachteil zu Spiegelreflexkameras?
Nein, die Kämpfen genauso mit dem Problem. Mach dich schlau, wo bei deiner Kamera die Belichtungskorrektur ist und steuere gegen, wenn es nötig sein sollte.
Belichtungsmessung? Das gibt’s?
Sowieso hab ich eher weniger als mehr Ahnung.
Ich hab eine Panasonic DMC-FX8 von LUMIX mit irgend einem LEICA-Objektiv, falls das irgendwie interssieren sollte.
Also ich hab hier irgendeine Belichtungseinstellung gefunden, mit der ich aber noch nie gearbeitet habe. Da kann man irgendeinen Wert EV zwischen -2 (dunkler) und +2 (heller) verändern.
In der nächsten Einstellung steht „Auto Bracket“ drüber. Da kann man dieses EV auch wieder einstellen, bloß nur noch von -1 und +1, dieses aber gleichzeitig positiv und negativ. (Also man kann nur ±1/3, ±2/3 und ±1 einstellen.) Dafür macht die Cam dann 3 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen.
Aber da wird dann das Bild insgesamt dunkler oder heller, was auch wieder falsch ist.
Belichtungsmessung? Das gibt’s?
Na sicher doch. Oder denkst du, die Kamera würfelt die Belichtungseinstellungen? 
Ich hab eine Panasonic DMC-FX8 von LUMIX mit irgend einem
LEICA-Objektiv, falls das irgendwie interssieren sollte.
Naja das Leica ist mehr Gag. Soll sich wohl gut verkaufen. Sony wirbt z.B. mit Carl Zeiss usw.
Also ich hab hier irgendeine Belichtungseinstellung gefunden,
mit der ich aber noch nie gearbeitet habe. Da kann man
irgendeinen Wert EV zwischen -2 (dunkler) und +2 (heller)
verändern.
Genau das ist die Belichtungskorrektur von der ich Rede. EV steht übrigens für Exposure Value und entspricht einer Blendenstufen.
In der nächsten Einstellung steht „Auto Bracket“ drüber. Da
kann man dieses EV auch wieder einstellen, bloß nur noch von
-1 und +1, dieses aber gleichzeitig positiv und negativ. (Also
man kann nur ±1/3, ±2/3 und ±1 einstellen.) Dafür macht die
Cam dann 3 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen.
Auf Deutsch Belichtungsreihe genannt. Nutze ich persönlich sehr gerne wenn ich wechselende Lichtverhältnisse habe, insbesondere bei Sonnenschein. In der Regel sehe ich ja dann schon auf dem Display, welche Aufnahme total misslungen ist. Am PC wird dann das beste Bild rausgesucht.
Aber da wird dann das Bild insgesamt dunkler oder heller, was
auch wieder falsch ist.
Partitiell aufhellen kannst du nur am PC. Bei Photoshop gibt es z.B. die nützliche Funktion Tiefen/Lichter. Da sich Tiefen meist besser wiederherstellen lassen, sollte man das Bild tendentiell eher unterbelichten…ausgefressene Lichter lassen sich nämlich meist nicht mehr retten. Nur beim RAW-Format (keine Ahnung, ob deine Kamera das hat), hat man meist noch etwas mehr Spielraum und kann dann im RAW-Konverter alles fein einstellen.
Aber es kann doch nicht sein, dass man echt jedes Bild am PC mit Photoshop oder sonst was nachbearbeiten muss.
Gibt es denn keine vernünftige Kamera, die gleich das photographiert, was man haben will?
Aber es kann doch nicht sein, dass man echt jedes Bild am PC
mit Photoshop oder sonst was nachbearbeiten muss.
Wenn die Lichtsituation extrem schwierig ist, der Motivkontrast zu hoch ist, aber das Bild trotzdem so aussehen soll, wie man sich das vorstellt, kommt man halt nicht immer drum rum.
Gibt es denn keine vernünftige Kamera, die gleich das
photographiert, was man haben will?
Das hat nix mit der Kamera zu tun.
Allerdings gibt es Kameras, die ebenfalls Schatten nachträglich aufhellen können. Bei meiner Sony Alpha 100 heißt das DR. Macht aber quasi auch nur das gleiche wie Photoshop. Eine DSLR von Nikon kann das auch.
Moin mifune,
tja, woher soll denn die Kamera wissen, was Du möchtest?! 
Die hat zum einen eine bestimmte Programmierung wie ein durchschnittliches! Objekt aussieht und zum anderen hat ein Sensor aber auch ein Silberfilm nur eine begrenzte Dynamik (Kontrastumfang). Wenn das Bild dann auch noch gedruckt wird, geht noch mehr an Kontrastumfang verloren.
Bei Silberfilmen gaben Dias bei de Projektion noch die besten Ergebnisse.
Ist das der Nachteil zu Spiegelreflexkameras?
Nö, die können auch nicht zaubern.
Um zu gucken, ob die Belichtung ein wenig modifiziert bessere Ergebnisse liefert, kannst Du, wie schon geschrieben, mit der Belichtungskorrektur arbeiten.
Bei Deiner Kamera sollte direkt am Monitor angezeigt werden, wie das Bild dann aussieht.
Gandalf
Hallo,
Belichtungsmessung? Das gibt’s?
Ja, ohne arbeitet auch keine Kamera-Automatic.
Sowieso hab ich eher weniger als mehr Ahnung.
Dann wird es schwierig, egal wie gut die Kamera ist.
http://www.fotolehrgang.de/
Ich hab eine Panasonic DMC-FX8 von LUMIX mit irgend einem
LEICA-Objektiv, falls das irgendwie interssieren sollte.
Nicht so schlecht, wie mache glauben(machen wollen).
http://www.produkte.panasonic.de/product/product.asp…
Lies noch mal die Bedienungsanleitung, Menü [REC]-Modus (Siehe unter S61ff zur Methode des Einrichtens.)
http://www.produkte.panasonic.de/doc/L01041/DMC-FX8E…
…
Das vergiss erst mal.
-
- Stell den „Weisabgleich“ auf Manuel=Tageslicht:
für Aufnahmen im Freien an einem klaren Tag, dann wird die Aufnahme besser.
- Stell den „Weisabgleich“ auf Manuel=Tageslicht:
-
- Einstellung auf (1-Bereich-Scharfstellen), die Kamera stellt das
Objekt im AF-Bereich in der Bildschirmmitte scharf.
- Einstellung auf (1-Bereich-Scharfstellen), die Kamera stellt das
Oder schalte auf den Modusschalter „Szenen-Modus“ [Landschafts-Modus]
•Der Fokus-Bereich beträgt 5 m bis unendlich.
•Die Blitzlichteinstellung wird unveränderlich auf [Forciert OFF] gestellt.
•Die ISO-Empfindlichkeit ist unveränderlich
auf [AUTO] gestellt.
In der Bedienungsanleitung:
[W.ABGL.] [AUTO] S62
[AF-MODUS] S66ff
[Landschafts-Modus] S55.
Ein wichtiges Hilfsmittel ist auch das Histogramm, das im Display zugeschaltet werden kann.
Lies dazu mal: Vorbereitung S25 in der Anleitung.
Richte die Cam auf dunklere Bereiche der Landschaft, drücke die Auslösetaste zum Scharfstellen nur halb und richte sie dann auf das gewünschte Motiv.
mfg
W.
P.S. Hab die DMC-FX07 und mache mit Cam auch gut Landschaftsaufnahmen,
dank Weitwinkelobjektiv 28mm.
Man muß aber schon ein wenig die Bedienung der Cam beherrschen.
Hallo,
…
Du wolltes ja dunklere Bereiche besser dargestellt haben.
Richte die Cam auf hellere Bereiche der Landschaft, drücke
die Auslösetaste zum Scharfstellen nur halb und richte sie
dann auf das gewünschte Motiv.
mfg
W.
…
Handbuch lesen
Kann man bei einer Digicam diese automatische
Helligkeitseinstellung ausschalten?
Bei meiner ja. Und da ich viel in Konzerten (sehr starke Kontraste) photographiere, muss ich das auch ständig. Aber auch in anderen Situationen ist die Automatik ALLER Kameras nicht in der Lage, das einzustellen, was für die Bildgestaltung korrekt ist (Schmuck auf scharzem Samt). Dann MUSS man bei jedem Gerät einige Einstellungen manuell vornehmen.
Aber da bei digitaler Photographie der „Film“ ja nichts kostet, bietet es sich einfach an viele Photos mit verschiedenen Einstellungen zu machen und hinterher in Ruhe auszusortieren und auch etwas nachzubearbeiten.
Im Konzert mache ich durchaus ca. 200 Photos, von denen dann vielleicht 10 brauchbar sind - zur Nachbearbeitung. Allso wo mal alles stimmt - Licht, Schärfe, Farbgebung, Ausschnitt - und am wichtigsten: Der Inhalt.
Auch im Videomodus, beispiel Filmen bei Nacht.
Das kann ich bei meiner Kamera auch nicht beeinflussen. Es ist ja auch eine Standbildkamera, die eben auch den Gag bietet mal ein kleines Video zu machen.
Gruß
Stefan
Hi Christoph,
nicht jedes Bild muß nachbearbeitet werden, solche mit hohem Motivkontrast aber schon, wenn der Fotograf das so will.
Früher hat man beim Belichten des Fotopapiers in der Dunkelkammer halt abgewedelt (mit der Hand oder einem Stück Karton die Bereiche, die sonst zu dunkel geworden wären, unter wedelnden Bewegungen abgedeckt), weil das Fotopapier nur Kontraste bis 1:50 darstellen konnte, der Negativfilm aber bis 1:500 oder mehr verarbeitet hatte.
Heutige Digitalkameras können noch keinen so hohen Motivkontrast verarbeiten wie ein Diafilm (1:1000), kommen höchstens an 1:500 ran.
Also muß der Fotograf mitdenken und sich überlegen, was er für ein Ergebnis hanem will.
Übrigens, auch das menschliche Auge kann ohne Blendenkorrektur (Pupillengrößenänderung) und Empfindlichkeitskorrektur (Empfindlichkeit der Sehzellen) keine sehr hohen Motivkontraste auflösen!
Wenn du bewusst in den hellen Himmel schaust und sofort die Augen dann auf den Boden oder den Bereich unter der Horizontlinie richtest, siehst du dort auch praktisch Nichts, erst wenn sich deine Augen adaptiert haben, erkennst du im Schatten etwas.
Gruß
WB
Ich glaube jetzt bringst Du etwas durcheinander
. Wenn Du die dunklen Bereiche besser dargestellt haben willst, darfst Du nicht „nur“ auf die Lichter messen, denn dann glaubt die Kamera, es ist sehr hell und schließt die Blende. Daraus folgt, die dunklen Bereiche werden absaufen.
Ich gehe so vor:
Modus „M“, hellstes Objekt anmessen und dann die Blenden/Zeitkombination so wählen, das der Belichtungsanzeiger bis knapp 2 EV überbelichtet, also ganz nach rechts zeigt. Mit dieser Einstellung ein Foto machen und das Histogramm auf überstrahlte Lichter kontrollieren evtl. die Blende etwas korrigieren. In den meisten Fällen aber liegt die Belichtung dann so, dass die Lichter kurz vorm überstrahlen sind, die Blende wird aber soweit geöffnet, dass auch in den dunklen Bereichen noch Strukturen zu erkennen sind. Sollte der Kontrastumfang noch größer werden, entweder mit der Überstrahlung leben, oder versuchen die hellsten Bildbereiche während der Aufnahme durch Standortwechsel ausschließen.
Gruß Jürgen
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Hallo,
…
…
Ich glaube jetzt bringst Du etwas durcheinander
. Wenn Du
die dunklen Bereiche besser dargestellt haben willst, darfst
Du nicht „nur“ auf die Lichter messen, denn dann glaubt die
Kamera, es ist sehr hell und schließt die Blende. Daraus
folgt, die dunklen Bereiche werden absaufen.
Ops,
Da hatte ich gestern wohl ein Denkfehler. Sorry!
Der erste Ansatz war doch richtig, weil die Belichtungs-Automatik den dunkleren Wert beim halben Drücken der Auslösetaste zum Scharfstellen auch festhält.
Ich gehe so vor:
Manuelen Modus gibt es bei der Cam aber nicht.
…
Gruß Jürgen
mfg
W.
Ich gehe so vor:
Manuelen Modus gibt es bei der Cam aber nicht.
Also ist es keine Cam(era) sondern nur eine Knipse 
Moin,
@Jürgen, hat Re^2 nicht richtig gelesen, oder?!
Also ist es keine Cam(era) sondern nur eine Knipse
Hab auch nur so’ne Kleine und noch F65, wenn was richtiges werden soll.
mfg
W.
Na ja, ich gebe zu, ich kenne die Kamera nicht
. Aber sie hat eine Belichtungskorrektur, wenn ich es richtig sehe. Dann eben Korrektur +1 bis +2 EV, Belichtungsmessung auf Lichter, AE-Speicher (den hat sie doch wohl?) anschließend Schwenk aufs Motiv und auslösen.
Gruß Jürgen
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