ich habe einen Lüfter im Gäste-WC einbauen lassen, und der Elektriker hat diesen nach der Größe des Loches dimensioniert. Der Lüfter ist ein Maico EVN 15 mit 230V und 25 Watt (siehe: http://www.maico.de/index.php?id=8632 ).
Da er doch recht viel Lärm macht und einfach zu viel Luft befördert (es zieht „richtig“), kam mir die Frage auf, ob man irgendwie die Drehzal reduzieren kann. Ein großer Lüfter mit geringer Drehzahl ist ja bzgl. Lärm optimal (wie beim PC) und bzgl. Luftvolumen bei uns sicher noch ausreichend.
Kann man irgendwie (mit einer „Drossel“ in der Zuleitung oder so) die Drehzahl reduzieren?
Was brauche (z.B. für eine Reduzierung der Drehzahl um mind. 50%) ich und wie montiere ich es?
Entsteht Verlustwärme, …?
wolltest du den oder hat den dir der E aufgedraengt???
im einfachsten fall koennte man ihn eventuell dimmen.
mfg:smile:
rene
ich habe einen Lüfter im Gäste-WC einbauen lassen, und der
Elektriker hat diesen nach der Größe des Loches dimensioniert.
Der Lüfter ist ein Maico EVN 15 mit 230V und 25 Watt (siehe: http://www.maico.de/index.php?id=8632 ).
Da er doch recht viel Lärm macht und einfach zu viel Luft
befördert (es zieht „richtig“), kam mir die Frage auf, ob man
irgendwie die Drehzal reduzieren kann. Ein großer Lüfter mit
geringer Drehzahl ist ja bzgl. Lärm optimal (wie beim PC) und
bzgl. Luftvolumen bei uns sicher noch ausreichend.
Kann man irgendwie (mit einer „Drossel“ in der Zuleitung oder
so) die Drehzahl reduzieren?
Was brauche (z.B. für eine Reduzierung der Drehzahl um mind.
50%) ich und wie montiere ich es?
Entsteht Verlustwärme, …?
bevor du als Fachmann hier einem Laien empfiehlst, eine 100 V-Diode an das 230V-Netz zu hängen, solltest du besser NICHTS schreiben - sowas grenzt an Körperverletzung.
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
… in eine der Zuleitungen eine Diode setzen, dann läuft der
Motor nur auf halber Betriebsspannung.
Z.B. mit 1N4007 (bis 100 Volt)
Zunächst mal halbiert sich nicht die Spannung sondern die Leistung an einer ohmschen Last.
Das ist aber noch das geringste Problem. AC-Lüfter arbeiten üblicherweise mit einem Induktionsmotor, ggf. mit Kondensator-Hilfsphase. Was denkst Du, was so ein Motor macht, wenn Du ihn quasi mit einer Gleichspannung betreibst ? Wenn Du Glück hast, fängt er mächtig an zu Rauchen bis die Sicherung rausfliegt. Wenn Du Pech hast, raucht die ganze Wohnung oder das Haus ab.
Das ist aber noch das geringste Problem. AC-Lüfter arbeiten
üblicherweise mit einem Induktionsmotor, ggf. mit
Kondensator-Hilfsphase.
Hmm. Auch bei lächerlichen 25 Watt?
Klar wäre vorher zu klären ob das Teil so was ist (sichtbarer großer Kondensator) oder Allstrom-tauglich ist. Also doch besser Dimmen. Aber unbedingt mit einem Dimmer, der induktive Lasten verträgt.
Das ist aber noch das geringste Problem. AC-Lüfter arbeiten
üblicherweise mit einem Induktionsmotor, ggf. mit
Kondensator-Hilfsphase.
Hmm. Auch bei lächerlichen 25 Watt?
Aber sicher doch. Ein überlasteter 25-W-Motor brennt Dir gerade deshalb durch, weil die Leistung so gering ist. Ein Induktionsmotor im kW-Bereich würde Dir sofort die Sicherung raushauen, insofern würde da weniger passieren.
Induktionsmotoren sind wegen ihres einfachen Aufbaus ihrer langen Lebensdauer und ihrer Laufruhe ideal für solche Anwendungen
Klar wäre vorher zu klären ob das Teil so was ist (sichtbarer
großer Kondensator)
Bei dieser Leistung verwendet man meistens Spaltmotoren ohne Kondensator. Daran kann es der Laie also nicht erkennen. Induktionsmotoren werden aber eigentlich immer verwendet, da kann man sich das Nachsehen auch sparen.
oder Allstrom-tauglich ist. Also doch
besser Dimmen. Aber unbedingt mit einem Dimmer, der induktive
Lasten verträgt.
Darüber haben wir gerade ausgiebig diskutiert: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/service.fpl?..
Ich habe noch niemals einen Universalmotor in einem AC-Lüfter gesehen
Dimmer an Induktionsmotoren haben aber ähnlich fatale Auswirkungen wie die Vorschaltdiode.
Die Tipps mit der Diode und dem Dimmer vergiss bitte ganz schnell ! Das funktioniert wegen der in Lüftern üblicherweise verwendeten Induktionsmotoren nicht. Man kann die Drehzahl durch einen Vorwiderstand, eine Vorschaltdrossel oder ein Vorschalttrafo reduzieren. Der Wirkungsgrad wird dann aber deutlich schlechter. Optimale wäre ein passender Lüfter mit kleinerer Leistung.
Von einem Vorschaltwiderstand würde ich auch abraten, da der sehr heiß werden kann und entsprechens brandsicher montiert werden muß. Bei der Vorschaltdrossel kannst Du so ein Teil für kleine Energiesparlampen (ca. 20W) nehmen. Die gibt es manchmal auch einzeln zu kaufen, kann man aber vorher schlecht ausprobieren. Ein Vorschaltkondensator ginge auch, muß aber genau angepasst werden. Als Trafo würde sich z.B. so ein kleiner 110-V-Adapter für USA- und Japan-Importgeräte eignen. Die meisten Lüfter drehen bei halber Spannung auch noch ganz gut. Proforma muß ich noch erwähnen, dass solche Arbeiten an der Elektroinstallation natürlich fachgerecht ausgeführt werden müssen.
Jörg
ich habe einen Lüfter im Gäste-WC einbauen lassen, und der
Elektriker hat diesen nach der Größe des Loches dimensioniert.
Der Lüfter ist ein Maico EVN 15 mit 230V und 25 Watt (siehe: http://www.maico.de/index.php?id=8632 ).
Da er doch recht viel Lärm macht und einfach zu viel Luft
befördert (es zieht „richtig“), kam mir die Frage auf, ob man
irgendwie die Drehzal reduzieren kann. Ein großer Lüfter mit
geringer Drehzahl ist ja bzgl. Lärm optimal (wie beim PC) und
bzgl. Luftvolumen bei uns sicher noch ausreichend.
Kann man irgendwie (mit einer „Drossel“ in der Zuleitung oder
so) die Drehzahl reduzieren?
Was brauche (z.B. für eine Reduzierung der Drehzahl um mind.
50%) ich und wie montiere ich es?
Entsteht Verlustwärme, …?
Proforma muß ich noch erwähnen, dass solche Arbeiten an
der Elektroinstallation natürlich fachgerecht ausgeführt
werden müssen.
Nicht nur Proforma, das muss auf jeden Fall fachgerecht ausgeführt werden.
Wie wäre es denn mit einer anderen Lösung: einen schwächeren Lüfter einbauen lassen. Der Elektriker nimmt den jetzigen nach so kurzer Zeit vielleicht sogar ohne Kostenabzug wieder zurück. Ihm liegt ja auch an zufriedenen Kunden. Und dann erledigt sich das auch automatisch mit dem ‚fachgerecht‘.
Gruß
loderunner
Proforma muß ich noch erwähnen, dass solche Arbeiten an
der Elektroinstallation natürlich fachgerecht ausgeführt
werden müssen.
Nicht nur Proforma, das muss auf jeden Fall fachgerecht
ausgeführt werden.
Das habe ich doch genau so formuliert. Das versteht sich von selbst und deshalb habe ich „proforma“ trotzdem nochmal darauf hingewiesen.
Wie wäre es denn mit einer anderen Lösung: einen schwächeren
Lüfter einbauen lassen. Der Elektriker nimmt den jetzigen nach
so kurzer Zeit vielleicht sogar ohne Kostenabzug wieder
zurück. Ihm liegt ja auch an zufriedenen Kunden. Und dann
erledigt sich das auch automatisch mit dem ‚fachgerecht‘.
Wie ich bereits schrieb, wäre das die optimale Lösung. Der Rest ist Verhandlungssache zwischen Kunde und Elektriker.
Proforma muß ich noch erwähnen, dass solche Arbeiten an
der Elektroinstallation natürlich fachgerecht ausgeführt
werden müssen.
Nicht nur Proforma, das muss auf jeden Fall fachgerecht
ausgeführt werden.
Das habe ich doch genau so formuliert. Das versteht sich von
selbst und deshalb habe ich „proforma“ trotzdem nochmal darauf
hingewiesen.
Du hast den begriff ‚Proforma‘ nicht ganz richtig verwendet. Darunter versteht man nämlich eigentlich ‚offiziell; zum Schein, um der Form zu genügen‘ (http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegrif…).
Deshalb habe ich da nochmal drauf hingewiesen.
Dass Du es nicht so gemeint hast, war mir schon klar.
Gruß
loderunner
Hallo,
…
Wie wäre es denn mit einer anderen Lösung: einen schwächeren
Lüfter einbauen lassen. Der Elektriker nimmt den jetzigen nach
so kurzer Zeit vielleicht sogar ohne Kostenabzug wieder
zurück. Ihm liegt ja auch an zufriedenen Kunden. Und dann
erledigt sich das auch automatisch mit dem ‚fachgerecht‘.
Gruß
loderunner
Hallo,
leider ist der Lüfter schon 2 Jahre drin. Ich hätte es sofort reklamieren sollen, aber es war während einer größeren Renovierung (Dach, Fassade, …), und da war ich erst mal glücklich, dass das Ding drin war (er passte nämlich zuerst nicht, …).
Aber das Teil hat mich eigentlich immer gestört, und jetzt ist mir halt die Idee mit der Drehzahlreduzierung gekommen.
Beim nächsten Mal werde ich es auf jeden Fall sofort sagen …
Grüße,
Matthias
Die Tipps mit der Diode und dem Dimmer vergiss bitte ganz
schnell ! Das funktioniert wegen der in Lüftern üblicherweise
verwendeten Induktionsmotoren nicht. Man kann die Drehzahl
durch einen Vorwiderstand, eine Vorschaltdrossel oder ein
Vorschalttrafo reduzieren. Der Wirkungsgrad wird dann aber
deutlich schlechter. Optimale wäre ein passender Lüfter mit
kleinerer Leistung.
Von einem Vorschaltwiderstand würde ich auch abraten, da der
sehr heiß werden kann und entsprechens brandsicher montiert
werden muß. Bei der Vorschaltdrossel kannst Du so ein Teil für
kleine Energiesparlampen (ca. 20W) nehmen. Die gibt es
manchmal auch einzeln zu kaufen, kann man aber vorher schlecht
ausprobieren. Ein Vorschaltkondensator ginge auch, muß aber
genau angepasst werden. Als Trafo würde sich z.B. so ein
kleiner 110-V-Adapter für USA- und Japan-Importgeräte eignen.
Die meisten Lüfter drehen bei halber Spannung auch noch ganz
gut. Proforma muß ich noch erwähnen, dass solche Arbeiten an
der Elektroinstallation natürlich fachgerecht ausgeführt
werden müssen.
Jörg
Hallo,
vielen Dank für die Info bzgl. Diode und Dimmer. Es lohnt sich immer, wenn man verschiedene Meinungen einholt bzw. jemanden fragt, der sich auskennt. Ich hatte schon mal nach Dimmer geschaut …
Da mir bewusst ist, dass ein System mit Elektromotor etwas anderes als eine Glühbirne ist, habe ich ja dieses Forum befragt. Ich will ja, dass mein Haus nicht zu Asche wird.
Wenn der Wirkungsgrad reduziert wird, macht nichts, da der Lüfter nur sehr selten läuft (ist ja ein WC).
Deswegen werde ich wohl auch nicht einen neuen Lüfter kaufen, da die aktuelle Situation nicht so schlimm ist und es auch neue Kosten verursachen würde.
Zu den Vorschlägen ergibt sich zuammengefasst:
Vorschaltwiderstand schlecht wg. der Hitze
Vorschaltdrossel würde gehen, müsste aber eigentlich ausprobiert werden
Vorschaltkondensator müsste genau angepasst werden
110V Adapter würde gehen
Praktikabel sind für mich also Drossel oder 110V Adapter. Ich werde mich mal umsehen, was die Dinger kosten, wo man sie beziehen kann und ob ich sie selber montieren kann (wie gesagt, viel investieren lohnt sich nicht).
wenn mir da jemand helfen kann wäre ich natürlich dankbar.
Parallel werde ich mir überlegen, ob ich nicht doch das Geld für den Drehzahlsteller von Maico investiere.
Ich verspreche, dass ich nur Sachen selber machen kann, die sich auf „alles ist genau beschrieben und man muss nur Kabel durchschneiden, anschließen etc.“ beschränken. Aus eigenen Erfahrungen mit z.B. dem Austausch eines Verzögerungsrelais (bei dem es keine Standardisierung der Kabelfarben gibt) ist mir bekannt, dass Elektroarbeiten doch Erfahrung benötigen.
beim EVN 15 steht jedoch keiner der Drehzahlregler als Zubehör!
Haben die bei Maico das vergessen oder geht es bei diesen Ventilatoren evtl. nicht?
Ich habe auch schon mal bei Maico per Mail angefragt.
Grüße,
Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Meiner Meinung nach sollte man Drehstrom-Motoren (was wohl letzten Endes auch in deinem Lüfter verbaut ist, auch wenn er an AC hängt) eigentlich über die Frequenz der Versorgungsspannung regeln. Das wäre allerdings für dich teuer.
Da es bei deinem Hersteller die angebotenen Vorschalt-Trafos gibt, scheint das (entgegen meiner These) aber offensichtlich auch zu funktionieren, ich denke das hängt dann aber vom einzelnen Motor und der Applikation ab.
Wenn bei deinem speziellen Motor die Regelung nicht empfohlen wird, dann entspricht der Motor vielleicht gemäß meiner Theorie
… ich würde ihn dann auch nicht mit dem Vorschalt-Trafo betreiben. Und die Vorschalt-Spule macht bei dir im Endeffekt auch nur etwas ähnliches wie der Trafo, so dass sie genauso gut (oder eben auch nicht) zu gebrauchen wäre.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Meiner Meinung nach sollte man Drehstrom-Motoren (was wohl
letzten Endes auch in deinem Lüfter verbaut ist, auch wenn er
an AC hängt) eigentlich über die Frequenz der
Versorgungsspannung regeln. Das wäre allerdings für dich
teuer.
Da es bei deinem Hersteller die angebotenen Vorschalt-Trafos
gibt, scheint das (entgegen meiner These) aber offensichtlich
auch zu funktionieren, ich denke das hängt dann aber vom
einzelnen Motor und der Applikation ab.
Wenn bei deinem speziellen Motor die Regelung nicht empfohlen
wird, dann entspricht der Motor vielleicht gemäß meiner
Theorie
Du brachst nicht an deiner Theorie zu zweifeln !!
Es funktioniert eigentlich nur, weil es ein Ventilator ist.
So ein Propeller hat ja ein hübsche Drehmoment-Kennlinie, welche praktisch bei 0 anfängt (wenn man von der Lagerreibung absieht, die Massenträgheit spielt keine Rolle).
Beim Asynchronmotor, nimmt die Drehzahl mit der Belastung ab, wenn Frequenz und Spannung stabil bleiben.
Eigentlich ist das ganze keine Drehzahl-Regelung, sondern eine Drehmoment-Regelung und die Drehzahl stellt sich über die Kennlinie des Propellers ein. Je nach Druckverlnissen und Luftdichte ändert sich somit die Drehzal. Im Vacuum wäre dann nur noch die Lagerreibung wirksam.
Im unterren Drehzalbereich ist dann vorsicht geboten, da praktisch nur noch die Lagerreibung die Drehzahl bestimmt. Damit genügt es schon, dass das Öl kälter als normal ist und der Motor steht dann.
Also eine etwas wacklige Kiste, welche aber unter diesen Umständen praktisch funktioniert ohne deine Theorie zu wiederlegen.