kann der Augenarzt bei einer normalen augenärztlichen Untersuchung feststellen, ob der Sehnerv geschädigt ist?
Meine Augen schmerzen immer wieder mal hinter dem Auge/den Augen.
Ich finde auch, dass sich meine Sehkraft innerhalb kurzer Zeit immer weiter verschlechtert. (sehe unscharf und verschwommen, egal ob nah oder fern).
Der Augenarzt konnte nicht Auffälliges feststellen.
Nun las ich, dass eine Sehnerventzündung ähnlich Symptome hat und mit einer Schädigung der Myelinscheiden beginnt. (kleine Myelin-Schädigungen wurden bei mir vor 3 Jahren in einem anderen Zusammenhang per Schädel-MRT festgestellt und nicht weiter beachtet).
Normalerweise wird der Augenarzt bei jedem (neuen) Patienten, und ganz sicher bei einem Patienten mit dem von Dir geschilderten Beschwerdebild den Augenhintergrund ansehen.
Das ist dann der Augenblick, wo der Augenarzt Dir recht nahe kommt und Dich bittet, an ihm vorbei, z.B. an die Wand/Tür/ rotes oder grünes Licht zu gucken.
Dabei leuchtet er Dir mit einem sogenannten Augenspiegel direkt ins Auge.
Dabei kann der Arzt den Augenhintergrund ein Stück weit einsehen, insbesondere den Eintritt des Sehnerven in die Netzhaut und auch die Stelle des schärfsten Sehens.
Beides kann Veränderungen zeigen, wenn der Sehnerv geschädigt ist.
Um das Ganze optimal abzuklären, gehört m.E. noch eine Untersuchung des Augenhintergrundes mit weiter Pupille und eine Gesichtsfeldmessung dazu.
Eine Veränderung des Sehens kann noch unzählige andere Ursachen haben, z.B. die Einnahme von Medikamenten und bei Frauen die hormonelle Lage (Pille, Schwangerschaft etc.)
Auch neurologische Erkrankungen können zu Sehstörungen führen.