Hallo,
wenn ich unter XP eine Datei im Explorer öffne, wird automatisch auch immer eine neue Task geöffnet. Selbst wenn bereits eine Anwendung des Programms besteht / offen ist. So muß ich mich immer wieder von neuem anmelden.
Natürlich kann ich Dateien aus der Anwendung direkt öffnen, aber wir haben eine kleine html-Datei, in welche die Dateien verlinkt sind. Das vereinfacht unsere Arbeit, da wir nicht immer in den Verzeichnistiefen nach unseren Dateien suchen müssen.
Wenn ich den Hersteller meines Programms (in diesem Falls das Auswertungs-Tool ‚Business Objects‘) befrage, sagt dieser es sei ein Windows-Problem.
Kann mir jemand helfen oder kennt einen ähnlichen Fall?
Besten Dank!!!
Andi
Hallo,
also ich wuerde mal sagen, das ganze ist kein Windows-Problem sondern schlampige Programmierung von BO, die pruefen naehmlich beim Programmstart nicht ob schon eine Instanz des BO-Hauptmodules laeuft.
Ich sehe bei dem Gelumps von Bussiness Object hat sich in den letzten 2 Jahren icht viel getan, zum Glueck brauche ich mich nicht mehr damit rumzuplagen.
Tschau
Peter
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hi andi
also, dem programmierer deiner bo-anwendung kannst du sagen, dass er entweder faul oder dämlich ist…
bei der registrierung von dateiendungen kann man im windows angeben, mit welchem programm diese datei geöffnet werden soll. wird weiter nichts angegeben, so versucht windows IMMER, einen neuen task zu starten. wirklich schlaue programme erkennen aber, dass bereits eine instanz des programms läuft und geben den aufruf zum öffnen an diese instanz weiter und beenden sich daraufhin selber.
oder aber, das programm implementiert die dde-schnittstelle. dde ist die „dynamic data exchange“ schnittstelle aus uralt-windows-zeiten. im grunde genommen inzwischen reichlich veraltet und unbrauchbar, aber nach wie vor der standard für datei-öffnen-operationen im windows. bei der registrierung kann man auch die dde-befehle angeben, die notwendig sind, damit ein bereits laufendes programm die datei lädt. ist so ein dde-befehl angegeben, prüft windows von sich aus immer zuerst, ob das programm bereits läuft. wenn ja, baut es einen dde-kanal auf und ruft den entsprechenden befehl auf.
nicht ganz sicher bin ich mir, ob da nicht vielleicht nur dde am einstellungsdialog steht und in wirklichkeit nicht eh ole verwendet wird. ist aber letztendlich egal.
fakt ist also: sich an microsoft abzuputzen ist definitiv eine ausrede. das ganze funktioniert nur dann, wenn der programmierer der anwendung die entsprechende funktion zur verfügung stellt. microsoft kümmert sich nur um den standard, nach dem das ganze funktioniert.
erwin
ps: merke: ein stabiles betriebssystem verhinder keine programmabstürze, sondern nur, dass ein programm nicht gleich das gesamte system mitreisst. für die stabilität sind immer noch die programmiere der anwendung selbst zuständig!
Hallo,
vielen Dank für Eure (ausführlichen) Anmerkungen.
Ich habe mittlerweile einen Thread bei BO geöffnet, da ich ziemlich sauer bin. Aber der Support bei denen lässt auch zu wünschen übrig. Hab das ganze auf höchste Prio gesetzt, weil ich eigenltich für heute eine Lösung brauch und es hat sich noch niemand der Sache angenommen. Naja. Vielleicht muß ich mich bald auch nimmer damit rumärgern.
Viele Grüße, Andi