Ich habe einen Ballon an dem ein Gewicht von 1 kg hängt. Der Ballon ist mit Gas gefüllt, das genau 1 kg „Auftrieb“ verursacht.
Ohne andere Variablen (Wind, geringerer Druck in luftigen Höhen, ausweichendes Gas aus der Hülle etc.) hängt der Ballon doch buchstäblich in der Luft bzw. Schwebe.
Meine Frage: Wenn ich jetzt an der Schnur des Ballons ziehe, wieviel Zugkraft muß ich aufbringen? Hilft mir das drangehängte Gewicht von 1 kg oder muß ich aus eigener Kraft erst die „1 kg Auftrieb“ überwinden, bevor ich den Ballon nach unten ziehen kann.
Ich habe einen Ballon an dem ein Gewicht von 1 kg hängt. Der
Ballon ist mit Gas gefüllt, das genau 1 kg „Auftrieb“
verursacht.
Ohne andere Variablen (Wind, geringerer Druck in luftigen
Höhen, ausweichendes Gas aus der Hülle etc.) hängt der Ballon
doch buchstäblich in der Luft bzw. Schwebe.
Meine Frage: Wenn ich jetzt an der Schnur des Ballons ziehe,
wieviel Zugkraft muß ich aufbringen? Hilft mir das
drangehängte Gewicht von 1 kg oder muß ich aus eigener Kraft
erst die „1 kg Auftrieb“ überwinden, bevor ich den Ballon nach
unten ziehen kann.
Wir nehmen der Einfachheit wegen, wie Du auch schreibst, 'mal an, dass der Auftrieb nicht von der Hoehe des Ballons ueber dem Erdboden abhaengt, der Luftdruck konstant ist und dass wir auch keine Reibung haben.
In dem Fall reicht, wenn der Ballon sich aus irgendeinem Grund, z.B. das 1kg Gewicht, in der Schwebe befindet, eine beliebig kleine Kraft, den Ballon zu verschieben. Je kleiner die Kraft ist, desto laenger dauert es natuerlich, bis Du den Ballon um eine gewisse Strecke bewegt hast. Ohne Reibung musst Du bei den Bedingungen dann auch die gleiche Kraft wieder aufbringen, um ihn an einer anderen Stelle wieder anzuhalten.
Willst Du Reibung zulassen, so musst Du natuerlich die Reibung des Ballons mit der Luft jeweils ueberwinden. Das ist aber auch nicht so richtig viel , wenn Du ihn nur langsam bewegst.
Ich habe einen Ballon an dem ein Gewicht von 1 kg hängt. Der
Ballon ist mit Gas gefüllt, das genau 1 kg „Auftrieb“
verursacht.
Ohne andere Variablen (Wind, geringerer Druck in luftigen
Höhen, ausweichendes Gas aus der Hülle etc.) hängt der Ballon
doch buchstäblich in der Luft bzw. Schwebe.
Meine Frage: Wenn ich jetzt an der Schnur des Ballons ziehe,
wieviel Zugkraft muß ich aufbringen? Hilft mir das
drangehängte Gewicht von 1 kg oder muß ich aus eigener Kraft
erst die „1 kg Auftrieb“ überwinden, bevor ich den Ballon nach
unten ziehen kann.
Wie Ingo schon beschrieben hat, kannst Du mit einer unendlich
kleinen Kraft eine Bewegung berursachen, die aber auch
unendlich klein wäre.
Da dies mit der Hand so sicher nicht möglich ist , kann dazu
noch folgendes gesagt werden.
Beim verschieben des Gesamtsystems muß die Trägheitskraft
überwunden werden (ohne Reibung und andere Einflüsse).
F = m * a mit F= Kraft in N , m=Masse in kg und
a=Beschleunigung in m/s².
Dabei kann 1 N auch als 1Kg m/s² geschrieben werden.
Wenn also das Gesamtsystem angenommen 1,3kg wiegt
(1kg+Gas+Ballon) und Du eine gleichmäßige Fraft von
13N (entspricht der Gewichtskraft von 1,3kg Masse) aufwendest,
dann wird das System beschleunigt mit 1m/s².
Das ist also eine Geschwindigkeitszunahme von 1m/s
je Sekunde oder ca. 3,6Km/h je Sekunde.
Gruß Uwi
Was denn für ein Korrekturfaktor? Man drückt doch nur die entsprechnden Größen wie zum Beispiel kg in 10^-3 t aus. Anschließend werden die Koeffizienten zu einem Vorfaktor zusammengefaßt.
(Schulterzucken!?)
Gruß
Michael
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
F = m * a mit F= Kraft in N , m=Masse in kg und a=Beschleunigung in m/s²
was würde sich denn hinsichtlich der Gültigkeit der Formel „F
= m * a“ ändern, wenn F = Kraft in kN , m = Masse in t und a = Beschleunigung in cm/h^2?
Die Gültigkeit der Formel ändert sich nicht, da kannst’e
auch mit ruhigem Gewissen z.B. für a -> Angström/Th²
einsetzen. und für die Kraft auch aN.
Hauptsache Du kommst beim Rechnen nicht durcheinander
und erhälst ganz zufällig ein Ergebnis, das ein paar
Größenordnungen daneben liegt )
Gruß Uwi
Was denn für ein Korrekturfaktor? Man drückt doch nur die
entsprechnden Größen wie zum Beispiel kg in 10^-3 t aus.
Anschließend werden die Koeffizienten zu einem Vorfaktor
= Korrekturfaktor = 1 / 129600000000
zusammengefaßt.
(Schulterzucken!?)
Korrekturfaktor steht übrigens auch nicht im (kleinen) Duden, hab ich aber schon häufiger gehört.
Wenn also das Gesamtsystem angenommen 1,3kg wiegt
(1kg+Gas+Ballon) und Du eine gleichmäßige Fraft von
13N (entspricht der Gewichtskraft von 1,3kg Masse) aufwendest,
dann wird das System beschleunigt mit 1m/s².
a = F / m = 13N / 1,3kg = 10m/s²
was ja auch klar ist, denn Du bist von der Gewichtskraft ausgegangen, die einer Beschleunigung von 9,81 m/s² entspricht.
Das ist also eine Geschwindigkeitszunahme von 1m/s
je Sekunde oder ca. 3,6Km/h je Sekunde.
Die Werte sind dann jeweils um den Faktor 10 größer
Hallo Uwe,
das kommt nicht so ganz hin
Die Werte sind dann jeweils um den Faktor 10 größer
… ich geb’s zu, ich war schon immer bischen schusselig
beim Rechnen. Vom Verständnis her gehts ja, aber hast’e
nich gesehen, schon wieder mal ne Größenordnung daneben
gehauen, ist heute nicht mein Jahr
Und da kommt dann noch jemand und schläg vor, die Einheiten
noch ein bischen komplizierter zu machen! Ist nicht
auszuhalten .
Gruß Uwi