in der zeitung steht,dass ein 58 jähriger mann von hannover aus mit dem fahrrad in den solling gefahren ist und die letzten wochen seines lebens auf einem hochsitz im wald verbracht hat–er ist offensichtlich verhungert.
wie kann ein mensch bei vollem bewusstsein verhungern–nur durch willenskraft.
Hi,
verhungert oder verdurstet?
„Die letzten Wochen“ klingt nach verhungert, aber hatte der literweise Wasser auf dem Hochsitz?
Also verhungern dauert ja ne Weile, und da glaub ich nicht, daß es da dann noch um Willenskraft geht. Da spielen die ersten Tage ne Rolle, aber dann ist’s nicht mehr so wild. Das können Dir Leute erzählen, die mal gefastet haben, mit wenig oder null Kalorien (meine Meinung darüber halt ich mal hinter’m Berg).
Ich vermute mal, daß das Hungergefühl spätestens nach 1 oder 2 Wochen vorbei ist. Dann verfällt man wohl in einen Zustand, wo essen keine Rolle mehr spielen dürfte.
Liebe Grüße,
Christiane
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Hallo Christiane,
zu Tode gehungert haben sich ja schon einige, aber das langsame Sterben auch noch zu dokumentieren passiert, glaube ich, nicht so oft.
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Tod-Hochsit…
Offenbar hatte er keine nahrung aber :"…ganz wenig Wasser." bei sich.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,534750,00.html
Gruß
Maja
Verhungert glaube ich nicht - ich selbst mache ab und an mal so eine Fastenrunde, weil es mir einfach gut tut und da sind 40 Tage gar kein Problem. Die ersten drei Tage sind immer etwas blöd und man muss wirklich allem essbaren aus dem Weg gehen, danach kann man Dir vorsetzen was man will (Sahnetorten, Salate, 10* Menue…) Du hast einfach keine Lust drauf. Das alles ist kein Problem, so lange Du genug trinkst und ansonsten auch bei guter Gesundheit bist - es gibt Leistungssportler, die in dieser Fastenzeit angeblich die besten Ergebnisse erzielen… Die meisten Probleme treten wohl auf, in Bezug auf Kreislauf (der muss in der Zeit etwas anders angekurbelt werden) - wenn man da nicht aufpasst nd ggf. rechtzeitig auch den Salzhaushalt korigiert, kann das ein schnelles Aus bedeuten.
Hi hans,
wie kann ein mensch bei vollem bewusstsein verhungern–nur
durch willenskraft.
Wenn man keinen Willen zum Leben mehr hat dann brauch’ man auch keinen „Willen“ mehr, um so etwas durchzuziehen - denke ich.
Gruß,
Anja
Ich vermute mal, daß das Hungergefühl spätestens nach 1 oder 2
Wochen vorbei ist. Dann verfällt man wohl in einen Zustand, wo
essen keine Rolle mehr spielen dürfte.
Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe auch schon einmal 40 Tage am Stück gefastet - also keinerlei Kalorien zu mir genommen, nur Wasser, Vitamine und Mineralien.
Diese 40 Tage waren schreckliche Tage. Ein Mensch, der so etwas nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie sich ein derartiges Hungergefühl anfühlt. Es ist unbeschreiblich, unbeschreiblich schrecklich.
Ich kann so etwas niemandem wünschen. Wer sich das freiwillig antut und dann vor allem auch noch gefallen daran findet (und da gibt es nicht wenige Zeitgenossen), der ist meiner Meinung nach psychisch krank und liebt es, sich selbst Schmerzen zuzufügen.
Benni
Ich vermute mal, daß das Hungergefühl spätestens nach 1 oder 2
Wochen vorbei ist. Dann verfällt man wohl in einen Zustand, wo
essen keine Rolle mehr spielen dürfte.Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe auch schon einmal 40
Tage am Stück gefastet - also keinerlei Kalorien zu mir
genommen, nur Wasser, Vitamine und Mineralien.Diese 40 Tage waren schreckliche Tage. Ein Mensch, der so
etwas nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie sich
ein derartiges Hungergefühl anfühlt. Es ist unbeschreiblich,
unbeschreiblich schrecklich.
Hallo,dann kann ich aber nicht ganz nachvollziehen,dass man
40 Tage lang sich das antut,wenn es einem
dabei nicht gut geht.???
Es liest sich, als hätte man dich gezwungen…mmh
Ich kann so etwas niemandem wünschen. Wer sich das freiwillig
antut und dann vor allem auch noch gefallen daran findet (und
da gibt es nicht wenige Zeitgenossen), der ist meiner Meinung
nach psychisch krank und liebt es, sich selbst Schmerzen
zuzufügen.
Ich habe auch schon gefastet,mein längstes war ca 14 Tage.
Die ersten drei Tage,na ja,sind nicht gerade der Renner.
Aber ich hatte ja nicht wild drarauflos gehungert,sondern
ich habe mich mit guter Literatur versorgt und
somit wusste ich im Vorfeld was mich erwarten könnte.
Nach der Umstellung,also nach drei vier Tagen ging es
bergauf, aber Hunger hatte ich nie,eher Begehren in
diverse Richtungen. Ich wusste garnicht was Hundefutter
ein tolles Aroma auströhmen kann.
Hunger hatte ich wie gesagt nie,denn da hätte ich sofort
das Ganze beendet. Der Hintergrund war eigentlich der
bewusste Verzicht,gekoppelt mit Befreiung und Wohlfühlen.
Ich glaube wenn man diese (positive)Erfahrung noch nicht
durchlebt hat, kann man die Gedankengänge schwer nachvollziehen.
Wenn man es richtig macht ist kein Hunger im Spiel.
Mir war es ein Bedürfnis
Gruß Kai
Benni
Guten Abend,
Es liest sich, als hätte man dich gezwungen
Ja, so kann man es ausdrücken.
Hunger hatte ich wie gesagt nie,denn da hätte ich sofort
das Ganze beendet. Der Hintergrund war eigentlich der
bewusste Verzicht,gekoppelt mit Befreiung und Wohlfühlen.
Wenn man es richtig macht ist kein Hunger im Spiel.
Hunger ist ein natürlicher Instinkt des Menschen, der dem Lebenserhalt dient. Er fällt in dieselbe Kategorie wie das Bedürfnis zu atmen oder zu trinken.
Fehlen einem Menschen solche grundlegenden „Reflexe“ und Bedürfnisse bzw. empfindet er keinen Drang, diesen Bedürfnissen nachzugeben, ist er für gewöhnlich (psychisch) krank. Ein fehlendes Hungergefühl, bei kompletter Einstellung der Nahrungszufuhr für mehrere Wochen ist ein sicheres Zeichen für eine psychische Störung. Denn wenn die Überlebensfunktionen des Körpers nicht mehr funktionieren, ist man krank, sehr krank.
Etwas anderes ist es natürlich, diesen Instinkten und Bedürfnissen nicht nachzugeben. Dafür kann man sich immer entscheiden. Das erfordert allerdings sehr viel Willenskraft.
Bis dann,
Benni
40 Tage unfreiwillig hungern?
Hallo Benni,
In Deinem vorletzten Artikel hast Du geschrieben:
Ich habe auch schon einmal 40 Tage am Stück gefastet.
Diese 40 Tage waren schreckliche Tage.
Ein Mensch, der so etwas nicht erlebt hat,
kann sich nicht vorstellen,
wie sich ein derartiges Hungergefühl anfühlt.
Es ist unbeschreiblich, unbeschreiblich schrecklich.
Darauf wurde Dir folgendes geantwortet:
Es liest sich, als hätte man dich gezwungen
und darauf war Deine Antwort im letzten Artikel:
Ja, so kann man es ausdrücken.
Benni, ich habe aus den verschiedenen Antworten verstanden,
dass Du 40 Tage gehungert / gefastet hast und
das man Dich dazu gezwungen hat.
Habe ich Dich da richtig verstanden?
Mich interessiert, wer einen dazu zwingen kann,
40 Tage zu fasten und aus welchem Grund?
Danke Dir für Deine Antwort.
Freundlichst
Sophia
Hallo Sophia,
Mich interessiert, wer einen dazu zwingen kann,
40 Tage zu fasten und aus welchem Grund?
Naja, ein Beispiel wäre zum Beispiel der Staat, der einen dazu zwingt x kg innerhalb von zwei Monaten abzunehmen, weil man sonst die angestrebte lebenslange Stellung nicht bekommt und entlassen bzw. gar nicht erst angestellt wird. Und wenn man dann damit, bevor man sich hinterher den Stoffwechsel ruiniert hat, noch ein Kilogramm pro Tag abnimmt, dann klappt das auch.
Bis dann,
Benni
Der deutsche Staat läßt hungern!!!
Hallo Benni,
Mich interessiert, wer einen dazu zwingen kann,
40 Tage zu fasten und aus welchem Grund?Naja, ein Beispiel wäre zum Beispiel der Staat, der einen dazu
zwingt x kg innerhalb von zwei Monaten abzunehmen, weil man
sonst die angestrebte lebenslange Stellung nicht bekommt und
entlassen bzw. gar nicht erst angestellt wird.
Danke für Deine Antwort.
Mit der erklärt sich mir manches, jedoch nicht alles.
Ich bleibe ungestillt neugierig.
Doch auf weiteres Fragen verzichte ich taktvoll.
Trotzdem beneide ich Dich um diesen Zwang zum Hungern.
Bestimmt wäre Dein Job für mich vielleicht nichts …?!
Trotzdem einige, viele Kilo weniger hätte ich auch gerne.
Ja, bis demnächst wieder in dieser Show.
Freundlichst
Sophia
P.S.: Wie wirkt die Calcea Wund- und Heilsalbe von WALA?
Bist Du zufrieden und brennt es bei Dir anfangs auch?