Beide Steuerkl.1; Lohnt sich 2001 noch zu heiraten

Hallo

Ich brauche dringend Hilfe.
Meine Frage lautet: Lohnt es sich im Jahr 2001 noch zu heiraten. Ich und meine Freundin sind schon das ganze Jahr über in der Steuerklasse 1. Angenommenes Brutto meinerseits: 110.000DM. Das meiner Freundin: 64.000 DM
Welchen Betrag würden wir vom Finanzamt zurückerstattet bekommen?

Danke im voraus

hi annnahme

64000 brutto + 110000 brutto
= 174000

  • 4000 werbungskostenpauschbeträge
  • 216 sonderausgabenpauschalen
  • 7830 vorsorgeaufwendungen
    = 161954 einkommen/zu versteuerndes einkommen

steuer lt. splitting tabelle für 2001

41.952 DM

nun ziehts du davon eure abgezogene lohnsteuerbeträge ab (siehe monatsaberechnungen) und du kannst es ca. abschätzen. bei einer so hohen gehaltsdifferenz kann es sich durchaus schon lohnen in den splittingtarif umzusteigen!

gruss vom

showbee

Hi,

also auch wenn mein Gedankengang hier in der Steuerrubrik fehl am Platze ist und Dir in Deiner Frage nicht weiter hilft, aber:

Ich dachte, man heiratet aus Liebe?

Ich meine, angenommen Dir entstehen keine steuerlichen Vorteile mehr durchs Heiraten. Würdest Du dann desswegen nicht mehr Deine Liebe heiraten?

Ist nur so ein Gedankengang und ich bin auch schon wieder weg. Nicht schlagen. Peace. Ach ja, frohe Weihnachten.

Gruss Ronny Seiler

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Ich dachte, man heiratet aus Liebe?
Ich meine, angenommen Dir entstehen keine steuerlichen
Vorteile mehr durchs Heiraten. Würdest Du dann desswegen nicht
mehr Deine Liebe heiraten?

hi ronny,

in der tat, was hat den heutzutage noch ein trauschein wert? das lebenspartnerschaftgesetzt hat viel aber nicht alles verändert. erbrechtlich und sozialrechtlich gibs noch vorteile für die verheirateten, aber gerade steuerlich lässt sich viel machen. in der tat muss man ja aber aus liebe auch nicht heiraten. ich denke genauso wie man aus liebe auch ohne heirat zusammenleben kann, kann man auch ohne liebe heiraten… oder?

oder ist diese these moralisch verwerflich?

gruss vom

showbee

Hi Showbee,

diese These ist insofern nicht moralisch verwerflich, als dass sie uns nur bestätigt, dass wir nicht viel mehr sind, als die Summe unserer Einkünfte. Da dies aber heutzutage normal zu sein scheint, demnach also auch den allgemeinen Moralvorstellungen durchaus angemessen, ist diese These, was sie ist: Moralisch nicht verwerflich.

Gegenfrage: Ist sie desshalb richtig?

Gruss
Ronny Seiler

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