bei meinem Renault Clio (ich will jetzt keine Meckereien über Renaults hören! *g*) steckt die Hälfte vom Schlüssel im Schloss der Fahrertür (merke: Lasse nie nie nie deinen Vater an dein Auto!) und weigert sich beständig da wieder rauszukommen. Nun habe ich vor ein paar Tagen mal bei den Verwertern meines Vertrauens angerufen und die haben zur Zeit leider keine Clio-Schlösser da … jetzt frage ich mich, ob es nicht möglich ist das Schloss der Beifahrertür in die Fahrertür einzubauen? Oder kann man das nicht „kippen“?
Auf Dauer ist es einfach mühsam immer erst die Beifahrertür aufzuschließen um von innen die Fahrertür zu entriegeln …
bei einem rein mechanischen schloß glaub ich nicht, daß das ohne bastelei abgeht. bei einer zentralverriegelung sollte es dagegen kein problem sein.
wenn du kein ersatzschloß bei der hand hast, kannst du - fingerspitzengefühl vorausgesetzt - das fahrerschloß auch ausbauen, öffnen und den schlüssel rausnehmen. hab das mal bei meinem opel kadett gemacht. war keine große sache.
Hi,
baue das Schloß aus und lasse es von einem alteingesessenen handwerklichen Schlüsseldienst reparieren (also nicht bei Mister Minit und dgl.).
Oder hole ein Ersatzschloß vom Schrotthändler und lasse die Schlüsselkennung auf deine Schlüssel umbauen. Dies kostet nicht viel und ist besser als einen weiteren Schlüssel oder ein neues Schloß vom Hersteller.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Vanessa,
in der Regel lässt sich der Schliesszylinder aus dem Schlosskörper entfernen. Jetzt ist es mit einer Nadel und etwas Geduld keine grosse Sache den abgebrochenen Schlüssel aus dem Schliesszylinder zu popeln.
Anderenfalls müsste man ebenfalls nur den Schliesszylinder von der Beifahrerseite zur Fahrerseite tauschen.
Gruss Sebastian
ausbauen, öffnen und Schlüssel rausnehmen is’ nich’, weil der Schließzylinder sich nicht öffnen lässt … aber trotzdem vielen Dank. Hast ein Sternchen verdient.
wenn Du den Schlüsselrest noch sehen kannst, versuche einen etwas dickeren Draht an der Spitze mit Sekundenkleber zu benetzen (einfach ) ihn dann - ohne das der Kleber woanders hinkommt als an den Schlüsselrest - an den Schlüsselrest drücken (weniger einfach). Ne Weile Warten (Sekundenkleber braucht auch einige Minuten bis er ganz fest ist) und dann vorsichtig ziehen. Mit etwas Glück kommt das Teil raus.
Gruß,
Micha
. und
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
an sich eine gute Idee, klappt aber nicht … in dem Schloß war vorher schon ein Stückchen von einem Streichholz (frag mich nicht wo das herkommt, ich hab den Wagen so gekauft! *g*) und das hat sich jetzt anscheinend in das Loch vom Schlüssel (ja, da ist ein kleines Loch vorne drin) geschoben und sich mit dem Schlüssel so verkeilt, dass nix mehr geht … wir waren kurzzeitg schon am überlegen das Ding einfach abzufackeln, aber das war uns dann doch zu riskant. *g*
ohne das der Kleber woanders
hinkommt als an den Schlüsselrest -
Und genau da fangen die Probleme an
Zum einen, weil es bei der Witterung schwierig ist, zum anderen weil Sekundenkleber erst durch Druck die Festigkeit entwickelt. Und drücken will man ja gerade nicht. Weiterhin müssen die Klebeflächen absolut fettfrei sein, was ich bei einem abgebrochenen Schlüssel in einem Schloss mal so in Frage stelle ob das hier der Fall wäre.
Gruss Sebastian
an sich eine gute Idee, klappt aber nicht … in dem Schloß
war vorher schon ein Stückchen von einem Streichholz (frag
mich nicht wo das herkommt, ich hab den Wagen so gekauft! *g*)
Das wird ja immer besser
Erst ein abgebrochener Schlüssel, dann noch ein Streichholz drin?
Hättest Du das gleich gesagt hätte ich Dir doch gleich einen Holzbohrer empfohlen
Mann, Mann. Manche Leute machen Sachen…
Gruss Sebastian
falls das Thema noch nicht ausgestanden sein sollte: ich habe meinen abgebrochenen Schlüssel damals mit Hilfe eines feinen Laubsägeblattes wieder herausarbeiten können!
Ich habe das Sägeblatt parallel zu einer Schlüsselbahn in das Schloß eingeführt, dann das Blatt so gedreht, daß die Zähne des Sägeblattes in den Schlüssel greifen, und konnte so den abgebrochenen Rest herausziehen.
(Gut, war ein bißchen langwieriger als jetzt hier in der Beschreibung, aber beim 10 Versuch oder so hatte es dann geklappt)
Hi Robert,
soso. Du empfiehlst das Laubsägeblatt, ich weiter unten den Holzbohrer.
Was schliessen wir daraus? Ab zum Tischler mit dem Schloss
Gruss (natürlich auch an den Untertürkheimer)aus HH
Sebastian