Beim 1. Kind wird alles anders?

Hallo,

Mit Gewalt nicht,es kommt halt einfach für mich so rüber,aber
jeder Mensch ist anders und hat eine andere Auffassunsgabe.;o)

Steht ganz oben über meinem Posting: „es kommt auf die Menschen an“.

Ich habe niemanden etwas aufgezwungen und ich habe eh immer
das Gefühl,das ich irgend jemanden auf den Keks gehe,liegt
wohl an meiner Erziehung.;o(

Du hast es aber in Bezug auf deine Kinderthemen geschrieben („und ging meiner Umwelt wohl ziemlich auf den Keks“).

Du hast geschrieben,das Diese Mütter auch vorher KEIN
interessantes Leben hatten.

Nur die, die NICHTS ANDERES als Kinderthemen kennen.

Du verstehst mich nicht,ich glaube wir reden aneinander
vorbei.

Ich verstehe dich sehr wohl. Deine eigentliche Aussage widerspricht in keinem Punkt meinen Postings.

Gruß
Elke

Hallo,

ich hab da mal ne Frage,nicht böse sein.Hab das mit der
Adoption gelesen,find ich übrigens toll,

Warum?
Es ist absolut sch***, dass es eine Institution/Praxis wie Adoption überhaupt geben muss. Jedes Kind sollte das Recht/Glück haben, mit seinen eigenen Eltern aufzuwachsen. Dass das aus verschiedensten Gründen nicht so ist, liegt daran, dass wir nicht in einer perfekten Welt leben, leider. Sorry, ich wollte nicht dich persönlich da anfahren, aber ich kriege so oft zu hören (was du NICHT gesagt hast): „Die Kinder haben ja soviel Glück bei Ihnen zu sein!“ und das ist einfach Quatsch. Niemand, der adoptiert ist, hat Glück gehabt. Er/Sie hat nur „Glück“ gehabt, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

3 meiner Kinder sind
auch nicht meine Eigenen und ich liebe sie auch überalles nur
anders wie meine Eigenen.
Hast Du auch eigene Kinder?

Es sind meine eigenen Kinder.
Wenn du fragst, ob ich schwanger war und diese Kinder aufgezogen habe, dann: nein.

Gruß
Elke

Zum Thema: Ich habe mich einige Jahre in einer Adoptionselternorganisation engagiert. Es war auffallend, dass wir bei unseren Veranstaltungen eine rege Teilnahme von neuen Adoptiveltern hatten. Je älter die Kinder wurden, je seltener tauchten die Leute auf. Man sah kaum Kinder im Schulalter (außer sie hatten kleinere Geschwister). Ich persönlich finde das nicht nur schade, sondern auch nicht gut für die Kinder (wir haben ja im Thread etabliert, dass sich Eltern austauschen müssen - Kinder brauchen das ja auch und es macht wenig Sinn, gerade dann, wenn sie es selbst könnten, sie nicht mehr mit anderen Adoptierten zusammenzubringen).
Wir haben dann einen Telefonrundruf gestartet, um bei den älteren Mitgliedern nachzufragen, warum sie denn nicht mehr zu Veranstaltungen kämen. Eine Aussage war schon eindeutig: „Oh, früher sind wir IMMER gekommen. Es war uns sehr wichtig, andere Adoptiveltern zu treffen. Aber unser Kind hat jetzt mit der Schule angefangen und JETZT SIND WIR NORMAL!“

Hallo,

ich hab da mal ne Frage,nicht böse sein.Hab das mit der
Adoption gelesen,find ich übrigens toll,

Warum?

Für die Kinder finde ich es toll,das sie nicht im Heim aufwachsen müssen.

Es ist absolut sch***, dass es eine Institution/Praxis wie
Adoption überhaupt geben muss. Jedes Kind sollte das
Recht/Glück haben, mit seinen eigenen Eltern aufzuwachsen.

Da hast Du recht.

Dass das aus verschiedensten Gründen nicht so ist, liegt
daran, dass wir nicht in einer perfekten Welt leben, leider.
Sorry, ich wollte nicht dich persönlich da anfahren, aber ich
kriege so oft zu hören (was du NICHT gesagt hast): „Die Kinder
haben ja soviel Glück bei Ihnen zu sein!“ und das ist einfach
Quatsch. Niemand, der adoptiert ist, hat Glück gehabt.
Er/Sie hat nur „Glück“ gehabt, dass es nicht schlimmer
gekommen ist.

Nein,ich fühle mich auch nicht angefahren.;o)Und stimme Dir zu, das es das Beste ist,wenn die Kinder bei ihren Eltern aufwachsen können,nur leider ist das ja nicht immer möglich.;o(

Da finde ich es halt besser,das diese Kinder in einer liebevollen Familie aufwachsen anstatt in Heimen.

Den Spruch mußte ich mir auch so ähnlich anhören,was wäre bloß aus den Kindern geworden,wenn…

Ich fand solche Aussagen auch immer sch****,was wäre aus den Kindern geworden,wenn ihre Mutter nicht an Kebs gestorben wäre?

3 meiner Kinder sind
auch nicht meine Eigenen und ich liebe sie auch überalles nur
anders wie meine Eigenen.
Hast Du auch eigene Kinder?

Es sind meine eigenen Kinder.

Ja,so sehe ich das auch,ich sage auch immer es sind meine 5 Kinder.Trotzdem stelle ich leider Gottes fest,das ich zu meinen eigenen Kinder einen anderen Draht habe.;o(

Wenn du fragst, ob ich schwanger war und diese Kinder
aufgezogen habe, dann: nein.

Ich wollte Dich ja auch nicht persönlich angreifen,es war nur eine Frage,sonst nichts.

Zum Thema: Ich habe mich einige Jahre in einer
Adoptionselternorganisation engagiert. Es war auffallend,
dass wir bei unseren Veranstaltungen eine rege Teilnahme von
neuen Adoptiveltern hatten. Je älter die Kinder wurden, je
seltener tauchten die Leute auf.

Man sah kaum Kinder im
Schulalter (außer sie hatten kleinere Geschwister). Ich
persönlich finde das nicht nur schade, sondern auch nicht gut
für die Kinder (wir haben ja im Thread etabliert, dass sich
Eltern austauschen müssen - Kinder brauchen das ja auch und es
macht wenig Sinn, gerade dann, wenn sie es selbst könnten, sie
nicht mehr mit anderen Adoptierten zusammenzubringen).

Ja ,das finde ich auch sehr schade.

Wir haben dann einen Telefonrundruf gestartet, um bei den
älteren Mitgliedern nachzufragen, warum sie denn nicht mehr zu
Veranstaltungen kämen. Eine Aussage war schon eindeutig:
„Oh, früher sind wir IMMER gekommen. Es war uns sehr wichtig,
andere Adoptiveltern zu treffen. Aber unser Kind hat jetzt mit
der Schule angefangen und JETZT SIND WIR NORMAL!“

Das muss ja nichts Schlechtes sein(schade ist es schon),sie werden sich jetzt halt mit anderen Eltern austauschen.

Gruß Sabine

Hi,

Ich wollte Dich ja auch nicht persönlich angreifen,es war nur
eine Frage,sonst nichts.

Das habe ich auch nicht so verstanden, ich wollte nur klarmachen, dass es für mich die eigenen sind.
Meine beiden werden immer gefragt, ob sie auch „richtige Brüder“ sind.
Natürlich sind sie richtige Brüder. Nur haben sie nicht die gleichen Vorfahren. Natürlich weiß ich, wie’s gemeint ist. Aber meine Kinder empfinden es schon zuweilen als beleidigend, wenn gefragt wird, ob „das denn deine richtigen Eltern“ sind. Ich bin nicht empfindlich, aber hellhörig geworden.

Gruß
Elke

Hallo Elke,

Du willst mir also erzählen, dass jemand, der NUR über sein
neues/mittleres Baby redet, für die Menschen seiner Umgebung
eine Wohltat und erquickliche Gesellschaft darstellt?

Du kannst dir doch eine andere Umgebung aussuchen.

Dass jemand, der über Monate und Jahre (ich rede nicht von den
ersten paar Wochen nach der Geburt) kein anderes Thema findet,
als der eigene Sproß eine intellektuelle Größe darstellt?

Weshalb sollte er das nicht dürfen ?

Sorry, ich habe höhere Ansprüche an mich und meine Umgebung.

Das sei dir unbenommen. Aber ich sehe keinen Grund, daß du so abfällig über andere Personenkreise redest. Ist schon überheblich, wenn man nur die eigene Meinung und Ansprüche als Maßstab für den Rest der Menschheit setzt.
Grüße
BW

4 „Gefällt mir“

Hallo,

Sorry, ich habe höhere Ansprüche an mich und meine Umgebung.

Das sei dir unbenommen. Aber ich sehe keinen Grund, daß du so
abfällig über andere Personenkreise redest. Ist schon
überheblich, wenn man nur die eigene Meinung und Ansprüche als
Maßstab für den Rest der Menschheit setzt.

Ich glaube, du liest Dinge in meine Posts, die da nicht dastehen. Und meine Meinung wirst du mir zugestehen müssen, genau wie jedem anderen.

Gruß
Elke

Hallo,

wir haben gleich zwei auf einmal (4 Monate alt)!

Und eigentlich habe ich es mir „schlimmer“ vorgestellt.

Im Gegenteil - seitdem die Schreihälse da sind, ist die Ordnung besser, die Sanierung unseres Hofes geht schneller voran und man sitzt nicht mehr so viel vor der ollen Glotze.
Zumindest wir nutzen die Zeit, welche uns die Kinder lassen, deutlich besser als die ganze freie Zeit zuvor - wenn sie pennen, dann nimmt man die Beine in die Hand um schnell was zu erledigen.

Ich glaube mit einem Einling käme bald Langeweile auf :wink:

Nur die ersten 3 Monate waren doch etwas anstrengend, denn beide waren Schreikinder.
Aber ich sag Dir, wenn man das überstanden hat, dann schreckt einen nichts mehr.

Gruß,
Martin