Hallo Leutz,
sooo, bin 28, rauche nicht, trinke nicht, bin von normaler Statur und weiblich. Nehme seit ca. 12 Jahren die Pille. Letzte Woche Mittwoch so ein komisches Gefühl im Bein, irgendwie taub-pelzig, kribbelig! Hosenbein hochgezogen - aha, megadicke Wade! Maßband, 4 cm Differenz zur anderen Wade! Also sicherheitshalber mal den Doc angerufen, sofort in die Praxis bestellt (obwohl schon Feierabend). Abgetastet, ein wenig verunsichert, zur Sicherheit Clexane 40 mg gespritzt, zur Kontrolle am übernachsten Tag (Freitag) einbestellt (mit weiterer Spritze zum selber spritzen). Kontrolle, superhappy, da alles abgeschwollen! Doc meint, das würde ja unterstreichen, dass es tatsächlich eine Thrombose war, da das Mittel so gut gegriffen hat. Zur Sicherheit nochmal übers Wochenende Clexane mitgegeben, Kontrolle soll heute erfolgen. Tja, die letzten Tage leichte Übelkeit, Schwindelanfälle, „einfach nicht gut“, aber auf´s Wetter geschoben. Freitag abend megaschlecht, pechschwarzer Stuhlgang. Samstag früh zum Notdienst, Verdacht auf Magenblutung wegen dem Heparin. Also Spritzen sofort abgesetzt, Bein nun gewickelt. Blutdruck die letzten Messungen der letzten Tage immer um die 140/105, Puls zwischen 80 - 100, Kopfschmerzen, immer noch schwindelig. Ist der Blutdruck nicht zu hoch für mich? Hatte sonst immer so 115 - 120/80, eher mal a bissi nieder. Heute abend muss ich nochmal zum Hausarzt und weiß nicht, was mich erwartet - FRAGEN:
Wie genau entsteht die Thrombose? Was kann schlimmstenfalls passieren? Wie wird sowas richtig behandelt? Bin da völlig planlos, da sowas für mich nie relevant war!
Bin dankbar für Tipps!
LG,
Sonja