Beispiele zur Ethik gesucht!

Hi folks,

65 Prozent aller Männer haben nach
zwei Jahren Beziehung ihre Frau (Le-
bensabschnittspartnerin) schon mindestens
einmal „geohrfeigt“.
Wenn von diesen 90 Prozent angeben, daß
sie rechtens gehandelt haben:

  1. Wo ist das Problem?
  2. Wer hat ein Problem?
  3. Kann man ein Problem machen, wo keines ist?

Es gibt übrigens ein arabisches Sprichwort:
Schlage Deine Frau zu jeder Gelegenheit.
Wenn Du nicht weißt warum - Sie wird es wissen!!

x-nada

  1. Wo ist das Problem?
  2. Wer hat ein Problem?

Das Problem dürfte spätestens seit Erscheinen des Liedes „Manchmal haben Frauen…“ gelöst sein.

  1. Kann man ein Problem machen, wo keines ist?

Naja, du versuchst es ja gerade (durch Provokation), aber ich fürchte, dass sich niemand finden wird, der bereit ist, auf so etwas einzugehen. Probier´s einfach nochmal, und dann ein bisschen subtiler!

65 Prozent aller Männer haben nach
zwei Jahren Beziehung ihre Frau (Le-
bensabschnittspartnerin) schon mindestens
einmal „geohrfeigt“.

Hallo, x-nada,

Hi folks,

die pubertäre Lockerheit dieser Anrede aus Deiner Feder amüsiert mich. Kess, möchte ich fast sagen :wink:

Wenn von diesen 90 Prozent angeben, daß
sie rechtens gehandelt haben:

  1. Wo ist das Problem?
  2. Wer hat ein Problem?
  3. Kann man ein Problem machen, wo keines ist?

Deine Fragen lasse ich als Nicht-Philosoph offen. Auch gehöre ich zu den anderen 35 Prozent, und es mangelt mir an praktischen Fertigkeiten, um eine qualifizierte Antwort zu geben.

Aber, zusammen mit der noch zu benennenden Quelle, der Du diese Zahlen entnommen hast, wüsste ich gern: Wie hoch ist die Schlägerquote eigentlich nach 18 Jahren?

Gruss,
Andreas

Befürchtungen und Subtilität

Naja, du versuchst es ja gerade (durch Provokation), aber ich
fürchte, dass sich niemand finden wird, der bereit ist, auf so
etwas einzugehen. Probier´s einfach nochmal, und dann ein
bisschen subtiler!

Hallo,

ich befürchte, Deine Befürchtung hat sich eben als falsch erwiesen. Fehlende Subtilität kann man x-nada übrigens sicher nicht vorwerfen, ganz im Gegenteil. - Vielleicht liest Du noch einige Zeit mit…?

Gruss,
Andreas

Hallo,

Wenn von diesen 90 Prozent angeben, daß
sie rechtens gehandelt haben:

  1. Wo ist das Problem?

Das Problem besteht in den sogenannten „Neutralisierungstechniken“, die bei den Leuten wirken, die angeben, daß sie „rechtens“ gehandelt haben.

Diese Neutralisierungstechniken heißen so, weil sie die „internen Standards“ (das Gewissen) der Betroffenen neutralisieren. Zu ihnen gehören:

  1. Schuldzuweisung an das Opfer: Sie hatte selber Schuld. Wenn sie gleich gespurt hätte, dann hätte ich ihr nicht den Kiefer brechen müssen.
  2. Abwertung des Opfers: So eine blöde Kuh hat´s nicht anders verdient.
  3. Beschönigender Sprachgebrauch: Da ist mir meine Hand ausgerutscht.
  4. Abschiebung der Verantwortlichkeit: Ach, die Kumpels schlagen ihre Frauen auch manchmal. Und als ich von den Problemen zu Hause erzählt habe, da meinten die, daß ich ruhig ´mal hinlangen sollte. Würde Wunder bewirken.
  5. Verdammung der Verdammenden: Das sind doch Weicheier und Heuchler, die sich jetzt so künstlich aufregen.
  1. Wer hat ein Problem?

Die Leute, die solche Sprüche und Sprichwörter bringen.

  1. Kann man ein Problem machen, wo keines ist?
  1. Leugnung des Problems: Wieso? Da war doch nix.

Gruß,

Oliver Walter

Lieber Andreas,

Die Antwort ist: NIEDRIGER!!

x-nada


Liebe Frauke Merkel,

klar bin ich erfolglos (Resonanz betreffend) und
entsprechender Weise haben Sie in irgendeiner Weise
dazu beigetragen, daß Menschen einander nicht mehr
schlagen.

Schönen Dank für das Nichts Ihres Textes.

x-nada

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Lieber Andreas,

Die Antwort ist: NIEDRIGER!!

Danke, das war umfassend und präzise, so wie ich’s mag :wink:

Andreas

Und ?

  1. Wo ist das Problem?

Das Problem ist die Tat die objektiv ein Fehler ist.

  1. Wer hat ein Problem?

Das Problem ist das der Männer die dergleichen trotz besseren Wissens getan haben
und zugleich das der Frauen die in die (missliche) Lage gekommen sind reagieren zu müssen

Es gibt übrigens ein arabisches Sprichwort:
Schlage Deine Frau zu jeder Gelegenheit.
Wenn Du nicht weißt warum - Sie wird es wissen!!

Es gibt übrigens ein deutsches Sprichwort:
Was du nicht willst, das man dir tut
das füg auch keinem andren zu

Alles klar?
Stefan

Habe auch bemerkt, dass sich meine Befürchtung als falsch erwiesen hast (obwohl ich sie lange vor den anderen Beiträgen formuliert hatte!).

Allerdings fand ich einige der anderen Antworten auf x-nada so gut, dass das gar nicht schlimm ist - im Gegenteil, es hat mir gezeigt, dass es viele Wege gibt, mit solchen Äußerungen umzugehen. Insbesondere habe ich gelernt, dass es zwischen den beiden Extremen „Hysterisches Schimpfen“ (bzw. sich in eine Diskussion hineinziehen zu lassen, die man gar nicht will) und dem (leider nichtssagenden) ironischem Abwehren, das ich gern praktiziere, noch einige interessante Zwischenvarianten gibt.

Nun bin ich aber sehr gespannt auf die von mir übersehene Subtilität: Auf den ersten Blick würde ich x-nadas Anfrage vor allem als plump bezeichnenen, aber wenn bei näherer Betrachtung doch noch Subtiles darin stecken sollte: Bitte erläutern!!!

vermutlich ohne es zu wissen haben Sie eine blendende Widerlegung des Kommunitarismus geschrieben. :wink:

ansonsten: lillill, mit Tucholsky zu sprechen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auf den ersten Blick würde ich x-nadas Anfrage vor
allem als plump bezeichnenen,

Danke für diesen Satz.
Diese Meinung habe ich auch noch nach dem x-ten Blick wobei plump eine wirklich freundlich diplomatische Bezeichnung ist.

aber wenn bei näherer
Betrachtung doch noch Subtiles darin stecken sollte: Bitte
erläutern!!!

Das Subtile darin ist dass man sich dabei erwischt diesen Beitrag nicht sofort als dumme Äusserung eines einfachen Gemüts zu klassifizieren und auf das Psychologiebrett zu verweisen (…ich glaube du hast da ein Problem über das du mal mit jemandem reden solltest…)
sondern tatsächlich versucht eine geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung darüber zu führen von der man dachte sie schon längst abgeschlossen zu haben.

Stefan