Liebe Brüder und Schwestern,
einen schönen Satz hätte ich wieder mal, der sehr wichtig ist, und zwar geht es um Komma mit Singular oder ohne Komma mit Plural.
Entweder: Nur ein kleines Kind, zusammen mit einem Anwalt, kann die Wahrheit so verändern und auch im Gerichtssaal felsenfest daran glauben.
Oder: Nur ein kleines Kind zusammen mit einem Anwalt können die Wahrheit so verdrehen und auch im Gerichtssaal daran glauben.
Sind beide Sätze richtig?
CF FJ
Hallo!
Entweder: Nur ein kleines Kind, zusammen mit einem Anwalt, kann die Wahrheit so verändern und auch im Gerichtssaal felsenfest daran glauben.
Oder: Nur ein kleines Kind zusammen mit einem Anwalt können die Wahrheit so verdrehen und auch im Gerichtssaal daran glauben.
Ich denke, dass nur der erste Satz richtig ist, denn „ein kleines Kind“ ist Subjekt des Satzes und der Teil mit dem Anwalt ist eingeschoben. Also muss das Prädikat (kann) mit dem Subjekt übereinstimmen.
Gruß Alex
Liebe Brüder und Schwestern,
einen schönen Satz hätte ich wieder mal, der sehr wichtig ist,
und zwar geht es um Komma mit Singular oder ohne Komma mit
Plural.
Entweder: Nur ein kleines Kind, zusammen mit einem Anwalt,
kann die Wahrheit so verändern und auch im Gerichtssaal
felsenfest daran glauben.
Oder: Nur ein kleines Kind zusammen mit einem Anwalt können
die Wahrheit so verdrehen und auch im Gerichtssaal daran
glauben.
Sind beide Sätze richtig?
Nein, grammatisch ist das nicht ganz korrekt.
In beiden Fällen ist „ein kleines Kind“ Subjekt, und das Prädikat gehört in den Singular.
Im ersten Fall ist „zusammen mit einem Anwalt“ eine Parenthese, im zweiten Fall ein Attribut zum Subjekt.
Eigentlich steht nur, wenn zwei Subjekte mit „und“ verbunden sind, das Prädikat im Plural.
Die Frage wird jedoch dadurch knifflig, dass der Anwalt neben dem Kind logisches Subjekt ist. Insofern würde ich den Plural in beiden Fällen setzen, weil sonst der logische Sinn des Satzes nicht zureichend getroffen ist.
Ich würde aber formulieren: „Nur ein kleines Kind und ein Anwalt zusammen können die Wahrheit…“
Grüße
Oranier
Nachfrage zum Inhalt
Hallo Franz,
einen schönen Satz hätte ich wieder mal, der sehr wichtig ist,
der Satz „kränkelt“ inhaltlich ein wenig.
Nur ein kleines Kind, zusammen mit einem Anwalt,
kann die Wahrheit so verändern und auch im Gerichtssaal
felsenfest daran glauben.
Als Denkanstoß zwei Fragen:
Kann ein Kind die Wahrheit verändern?
Woran glaubt das Kind felsenfest?
und zwei Stichwörter:
Wahrnehmung und an der Wahrnehmung festhalten.
Gruß Gudrun
Ich würde aber formulieren: „Nur ein kleines Kind und ein
Anwalt zusammen können die Wahrheit…“
Hallo, Oranier,
danke für den Vorschlag! Am besten werde ich wohl „Nur kleine Kinder und Anwälte können mit der Wahrheit …“ schreiben.
CF FJ
Hallo Franz,
Gruß Gudrun
Hallo Gudrun,
es geht darum, dass ein Anwalt die Wahrheit verdreht, wie es gerade in seinen Kram passt, egal ob wahre oder falsche Aussage. Kleinen Kindern kann jemand auch Märchen erzählen, woran die auch glauben können, wenn sie schön genug sind.
Grüße
CF FJ
Hallo Franz,
genau so habe ich es mir vorgestellt:
es geht darum, dass ein Anwalt die Wahrheit verdreht, wie es
gerade in seinen Kram passt, egal ob wahre oder falsche
Aussage. Kleinen Kindern kann jemand auch Märchen erzählen,
woran die auch glauben können, wenn sie schön genug sind.
Mir brauchst Du nicht zu erklären, was Du meinst, Du mußt in Deinem Schriftsatz ausdrücken, was Du meinst, denn der Richter liest üblicherweise nicht zwischen den Zeilen, sondern nur das, was dasteht.
Und da unterscheidet sich Deine obige Erklärung ganz erheblich von Deinem ursprünglichen Satz.
Allein die Formulierung (sinngemäß verkürzt) „ein Kind kann die Wahrheit verändern“ ist (sorry!) Quatsch, wenn Du tatsächlich zum Ausdruck bringen willst, daß ein Kind genau das glaubt, was man ihm erzählt, daß es glauben soll.
Nebenbei: Die Frage, ob jemand die Wahrheit verändern kann, ist ein Fall für’s Philosophenbrett!
Versteh’ mich bitte nicht falsch. Ich habe keine Lust, mit Dir zu streiten, deswegen formulierte ich meine „Kritik“ ausdrücklich als Denkanstoß.
Und ausnahmsweise - wenn auch schwer vorstellbar - meine ich es diesmal gut mit Dir. Also denk’ nochmal drüber nach! 
Gruß Gudrun
Hallo Franz,
Und ausnahmsweise - wenn auch schwer vorstellbar - meine ich
es diesmal gut mit Dir. Also denk’ nochmal drüber nach!
Hallo, Gudrun,
no problem! Der Satz wurde mittlerweile nach deinen Wünschen umformuliert.
Grüße
CF FJ
Ich würde aber formulieren: „Nur ein kleines Kind und ein
Anwalt zusammen können die Wahrheit…“Hallo, Oranier,
danke für den Vorschlag! Am besten werde ich wohl „Nur kleine
Kinder und Anwälte können mit der Wahrheit …“ schreiben.
Hi,
schön, dass ich dir helfen konnte. Gib Fritz Ruppricht einen Bewertungspunkt dafür!
Grüße
Oranier
Hehe
Ich würde aber formulieren: „Nur ein kleines Kind und ein
Anwalt zusammen können die Wahrheit…“Hallo, Oranier,
danke für den Vorschlag! Am besten werde ich wohl „Nur kleine
Kinder und Anwälte können mit der Wahrheit …“ schreiben.Hi,
schön, dass ich dir helfen konnte. Gib Fritz Ruppricht einen
Bewertungspunkt dafür!
Einspruch, Euer Ehren!
Der von Ihnen Vorgeschlagene hat nichts zur Klärung des strittigen Sachverhaltes beigetragen.
Hingegen hat die Unterzeichnerin einen wesentlichen Anteil bezüglich der Vermeidung mißverständlicher Formulierungen geleistet.
Oder etwa nicht? 
Gruß Gudrun
Oder etwa nicht?
Sternchen für Gudrun *, aber nicht mich einholen, bitte!
Einspruch, Euer Ehren!
Der von Ihnen Vorgeschlagene hat nichts zur Klärung des
strittigen Sachverhaltes beigetragen.
Ich offenbar auch nicht, jedenfalls nichts, was sich eines positiven Bewertungspunktes für würdig erwiesen hätte.
Hingegen hat die Unterzeichnerin einen wesentlichen Anteil
bezüglich der Vermeidung mißverständlicher Formulierungen
geleistet.
Im Namen des Fußvolkes: Dem Antrag wurde stattgegeben! Sie haben ein Sternchen erhalten und dürfen den Zeugenstand verlassen!
Grüße
Oranier
danke Euch zweien
fowT
fowt = fast owT
Wenn frau nur laut genug …!
*LOL*