Hallo liebe Experten,
meine PKV will meinen monatlichen Beitrag ab dem 01.01.2004 um über 13% erhöhen. Ist sowas überhaupt zulässig?
MfG
Stephan Marx
Hallo liebe Experten,
meine PKV will meinen monatlichen Beitrag ab dem 01.01.2004 um über 13% erhöhen. Ist sowas überhaupt zulässig?
MfG
Stephan Marx
Hi,
warum sollte nicht? Oder sagt dein Vetrag, dass eine bestimmte Höhe nicht überschritten werden darf?
Die Erhöhung ist doch sicher mit einer Begründung versehen. Neben den gestiegenen Kosten ist da garantiert auch der gesetzlich vorgeschriebene Zuschlag zur Verminderung der Beitragserhöhungen im Alter mit drin.
Gruß
HaWeThie
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Hallo Stephan,
einige Versicherungen haben einen Teil ihrer Taife 2004 kräftig anpassen müssen. Der Grund lag weniger in der Schadenshäufigkeit, sondern inn der neuen Sterbetafel.
Zum Verständnis, wie eine Gesellschaft die Beiträge anpasst:
nehmen wir an, die Pfefferminzia hat kalkuliert, dass sie bei gleichbleibender Schadenshäufigkeit wie in den letzten 3 Jahren in der Alterstufe 45 um 5 % erhöhen muss. Sie gibt das an die Versicherungsaufsicht, dem Treuhänder. Der prüft ob das gerechtfertigt ist. Nehmen wir an, es ist richtig gerechnet, bekommen sie die Genehmigung. Wenn nicht, dann müssen sie korrigieren - nach oben, wie nach unten. Beitraganpassungen gibt es nicht nur noch oben (also höheren Beitrag) sondern auch als Beittragssenkung. Auch dieses Jahr haben viele sich gefreut, weil sie weniger bezahlen müssen. Hast Du das Pech in einer Altersgruppe zu sein, die viel Kosten verursacht, dann steigt Dein Beitrag. bist Du in einer, deren Mitglieder die Arztrechnungen genau kontrolliert und auch reklamiert, dann können die Beiträge durchaus sinken. Du siehst, die Versichertenn haben es teilweise in der Hand, wie sich ihr Beitrag entwickelt.
Grüße
Raimund
Hallo Stephan,
auch mir stolperte eine Erhöhung der PKV ins Haus. Satte 11%, nach 3 Jahren gleichbleibendem Beitrag. Dies ist für mich ein Grund zum Wechsel. Neue PKV, mehr Leistung, weniger Beitrag. Na gut, ich habe mir so was schon gedacht und kündigte sorgsam schon im September. Die neue Gesundheitsprüfung stört mich nicht, Wartezeit wurde mir erlassen. Der Kasse selbst gebe ich keine Schuld, ich habe halt aufs falsche Pferd gesetzt. Ist eben wie bei einer Ehe *g*
Gruß
André
Hallo erstmal,
wenn du unter § 8b deiner PKV Bedingungen schaust, wirst du den Absatz finden:
…Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusagen können sich die Leistungen des Versicherers z. B. wegen steigender Heilbehandlungskosten oder häufiger Inanspruchnahme… blablabla.
Somit wurde also vereinbart, sollte die Versicherung mehr Geld aufwenden müssen, kann Sie die Beiträge erhöhen. Das Verfahren mit dem Treuhänder hat Raimund dir schon erläutert (kriegt erstmal ein Sternchen). Dieses findest du unter dem §8b Absatz II.
Durch die Erhöhung hast du nun natürlich ein Kündigungsrecht. Bitte fangt jetzt aber nicht an jedes Jahr von einer Gesellschaft zur anderen zu hüpfen. Denn dadurch verliert ihr eure Altersrückstellung bei der Gesellschaft!!! Daher immer ruhig bleiben und Infos einhohlen. Weiterhin solltet ihr das Geld, was ihr in der PKV spart auch bitte schön mal zur Seite legen, um solche und ähnliche Mehrkosten irgendwann auch auffangen könnt zu können.
Gruß
Martin