Beitragshöhe für Selbständ. in gesetzl.Krankenvers

Hi, bin seit 01.januar selbständig, und habe noch kein Einkommen. Muß aber in der freiwilligen gesetzl. Krankenversicherung monatlich 560,- DM einzahlen, das sei angeblich der Mindestbeitragssatz (???). Bin verheiratet, war aber nie familienversichert, sondern immer selbst krankenversichert. Meine Frage: Wer kann mir sagen, ob es noch einen günstigeren Weg der Krankenversi. gibt? Bin bei der BARMER!!VIELEN DANK im voraus, ANYA

Hallo Anya,

Hi, bin seit 01.januar selbständig, und
habe noch kein Einkommen.

Na, das wird sich hoffentlich bald ändern. Viel Erfolg!

Muß aber in der
freiwilligen gesetzl. Krankenversicherung
monatlich 560,- DM einzahlen, das sei
angeblich der Mindestbeitragssatz (???).

Das kommt in etwa hin.

Bin verheiratet, war aber nie
familienversichert, sondern immer selbst
krankenversichert. Meine Frage: Wer kann
mir sagen, ob es noch einen günstigeren
Weg der Krankenversi. gibt?

Möglicherweise kommt eine private Krankenversicherung als leistungsmässig bessere und beitragsmässig günstigere Alternative in Betracht. Die Antwort hierauf solltest Du gemeinsam mit einem Versicherungs_makler_, nicht -vertreter finden.

Bin bei der
BARMER!!VIELEN DANK im voraus

Da nich’ für.

Gruß,
Holger


Holger Schröder, Berlin
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Ich hatte mich bei der BARMENIA anfangs zum Mindestsatz privat versichert ( also nix Chefarzt oder so, nur die Standardleistungen ). Das hat mich etwa DM 250 gekostet.

MfG
Dietmar Lucas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Anya,

je nach Eintrittsalter dürfte die private Krankenversicherung mit Sicherheit die preiswertere und bessere Lösung darstellen. Doch es gibt bekanntlich viele Wege die nach Rom führen oder anders ausgedrückt, die Leistung die ich in Anspruch nehmen möchte und versichern möchte.
Zwar ist der Hinweis auf den Versicherungsmakler kein schlechter Tipp, doch meiner lautet auch in Deinem Fall, schau mal unter www.versicherungsberater.de nach. Hier findest Du gerichtlich zugelassaene Versicherungsberater. Du mußt zwar für die Beratung zahlen, kannst dafür aber sicher sein, eine vollkommen von der Versicherungsbranche unabhängige Beratung erhalten zu haben. Weitere Informationen findest Du auch unter der Adresse http://verbraucherschutz.wtal.de.

Schöne Grüße
Norbert

Hallo Anya,

Hi, bin seit 01.januar selbständig, und
habe noch kein Einkommen. Muß aber in der
freiwilligen gesetzl. Krankenversicherung
monatlich 560,- DM einzahlen, das sei
angeblich der Mindestbeitragssatz (???).

Bei hauptberuflich Selbstständigen, die freiwillig krankenversichert sind, ist zur Beitragsberechnung von Einnahmen in Höhe der
Beitragsbemessungsgrenzen auszugehen. Der Beitrag verringert sich, wenn niedrigere Einnahmen nachgewiesen werden. Beiträge werden jedoch mindestens von 3.360 DM West / 2.730 DM Ost) berechnet.

Daraus ergibt sich:

3.360 DM
x 13,9% (Beitragssatz der BEK bei Versicherung mit Krankengeld)
= 467,04 DM

  • 57,12 (1,7% Pflegeversicherung)
    = 524,16 DM

oder

3.360 DM
x 13,1% (Beitragssatz der BEK bei Versicherung ohne Krankengeld)
= 440,16 DM

  • 57,12 (1,7% Pflegeversicherung)
    = 497,28 DM

Bin verheiratet, war aber nie
familienversichert, sondern immer selbst
krankenversichert.

Warum nie familienversichert?
Wenn dann Mann privatversichert ist - o.k…
Wenn er in einer gesetzl. kasse versichert ist, dann bist Du automatisch familienversichert, wenn Du kein eigenes Einkommen erzielst.

Sofern tatsächlich keine Familienhilfe (Familienversicherung über deinen Mann) besteht, dann solltest Du Dich tatsächlich alternativ mal mit einer privaten Krankenversicherung beschäftigen.

Weitere Ausführungen zur PKV erspare ich mir hier, sonst fühlen sich die im Brett vertretenen PKV-Kritiker und Provisions-Hasser wieder auf den Plan gerufen. Das Palaver möchte ich dir nicht zumuten.

Gruß und schönes Wochenende
WALTER

Hallo Holger !
Warum soll man sich nur von einem Versicherungsmakler beraten lassen?
Meines Wissens kann kein Makler die Versicherungsbedingungen aller Versicherungsgesellschaften kennen. Die meisten Makler arbeiten auch nicht mit allen Gesellschaften, sondern nur mit 5 - 8 zusammen, und die werden dann verkauft, ob diese dann die tatsächliche optimalsten für den Versicherungskunden sind oder nicht. Außerdem behaupte ich, dass ein Versicherungsmakler auch von Provisionen lebt und, zumindest unbewußt, die Gesellschaft für die bessere hält, von der er die höhere Provision erhält.
Ich spreche hierbei aus erfahrung, da ich auf einen Versicherungsmakler hreingefallen bin. Seitdem suche ich mir meine Versicherungsgesellschaften selber heraus. Das macht zwar zum Teil sehr viel Arbeit, aber es spart unheimlich Geld.
Gruß
Matthias

Hallo Matthias,

Warum soll man sich nur von einem
Versicherungsmakler beraten lassen?

Meinetwegen dürfen es auch zwei, drei oder 10 sein. Wenn’s schö’ macht. :wink:

Meines Wissens kann kein Makler die
Versicherungsbedingungen aller
Versicherungsgesellschaften kennen.

Warum nicht?

Die
meisten Makler arbeiten auch nicht mit
allen Gesellschaften, sondern nur mit 5 -
8 zusammen, und die werden dann verkauft,
ob diese dann die tatsächliche
optimalsten für den Versicherungskunden
sind oder nicht.

Die Auswahl aus „5 - 8“ Gesellschaften halte ich immer noch für besser als die Verpflichtung eines Einfirmenvertreters, die Produkte einer einzigen Gesellschaft an den Mann oder die Frau zu bringen.

Derjenige Makler, der je Sparte - hier KV - nur eine Auswahl von Tarifen einer begrenzten Anzahl von Gesellschaften vermittelt, hat sich bei der Auswahl sicher etwas gedacht. IMHO fallen einige Gesellschaften grundsätzlich durch das Raster. :wink:

Außerdem behaupte ich,
dass ein Versicherungsmakler auch von
Provisionen lebt und, zumindest unbewußt,
die Gesellschaft für die bessere hält,
von der er die höhere Provision erhält.

Das sehe ich nicht zwingend so.

Gruß,
Holger


Holger Schröder, Berlin
Klick’n’Go: http://user.berlin.de/~holger.schroeder