Mein nächstes Bauprojekt ist das bauen eines Zwischenbodens in unserer Scheune.
Sieht also so aus, dass ich auf einer Breite von 4,35 m und 8 m Länge erstmal eine Holzschalung anbringe, und dann Spanplatten darauf verlegen werde.
Ist blos Lagerraum, daher reicht das aus.
Leider muss ich dabei Balkenhöhen ausgleichen, was bischen Gebastel wird.
Frage dazu:
Unten an den Balken ist eine Gipskartondecke angebracht, 2 laagig,
vom Fachmann eingebaut.
Wenn ich mir da einen Fehltritt erlaube, und die Gipskartondecke bricht durch, geht es dann 5 m runter auf den Betonboden.
Wird das bei meinen 75 kg Körpergewicht eintreten, oder sollte das die Decke halten?
Ich frage nur, damit ich bei akuter Durchbruchgefahr mir irgendwas ausdenke, auch wenn es umständlicher ist,
denn da hört der Spass auf.
nur zum Verständnis. Du hast eine normale Holzbalkendecke mit z.B. 70 cm Abstand. Unter den Balken ist eine zweilagige Gipskartondecke an die Balken geschraubt? Oder ist die Decke AUF den Balken?
Unten bedeutet, die Platten sind mit Schnellbauschrauben auf den Balken befestigt. Meines Erachtens kommt es da gar nicht so drauf an ob die Platten Dein Gewicht aushalten sondern ob die Schraubenköpfe im Gips halten. Ich würds nicht riskieren, ich bin aber auch schwerer
Wird das bei meinen 75 kg Körpergewicht eintreten, oder sollte
das die Decke halten?
Soll ich dir jetzt die Absolution erteilen, dass das schon nicht passieren wird, oder was erwartest du von den Baufachleuten hier? Daher nur eins: Ich würde mich nicht auf die Gika-Platten-Schraubenköpfe verlassen. Schon weil es ein Belastungszustand ist, für den sie nicht gedacht (und daher auch nicht zugelassen) sind.
Unten an den Balken ist eine Gipskartondecke angebracht, 2 laagig, vom Fachmann eingebaut.
Wenn ich mir da einen Fehltritt erlaube, und die Gipskartondecke bricht durch…
Wird das bei meinen 75 kg Körpergewicht eintreten
Ja!
Absturzsicherung mit Seil oder ähnliches verwenden.
Absturzsicherung mit Seil oder ähnliches verwenden.
Aber sicher, am besten um den Hals binden, dann geht es wenigstens kurz und schmerzlos. Alles andere in der Richtung endet nämlich im Rollstuhl, falls es sich nicht um eine professionelle persönliche Schutzausrüstung handelt.
falls es sich nicht um eine professionelle persönliche Schutzausrüstung handelt.
Ich gehe selbstverständlich von einer professionellen Ausrüstung (könnte z.B. auch Fangnetz, Gerüst oder ähnliches sein) aus. Daher hatte ich schon die eigentliche Frage nicht spekulativ und auf irgendwelche möglichen Faktoren ausweichend beantwortet, sondern kurz, knapp und eindeutig.
falls es sich nicht um eine professionelle persönliche Schutzausrüstung handelt.
Ich gehe selbstverständlich
Selbstverständlich. )
von einer professionellen
Ausrüstung (könnte z.B. auch Fangnetz, Gerüst oder ähnliches
sein) aus. Daher hatte ich schon die eigentliche Frage nicht
spekulativ und auf irgendwelche möglichen Faktoren ausweichend
beantwortet, sondern kurz, knapp und eindeutig.
Sicherlich, sehr praxisnah im Heimwerkerbereich, ein Gerüst auf 34 Quadratmetern, 5 Meter hoch…oder ein FangSchutznetz nach DIN EN 1263-1, leider ohne definierte Aufhängepunkte nach DIN EN 1263-2 und BGR 179…oder ein Höhensicherungsgerät nach EN 360, aber ohne nachgewiesenen Anschlagpunkt nach BGR 198.
Ganz zu schweigen von dem Problem, dass man nach dem Fall in ein Höhensicherungsgerät innerhalb von 20 Minuten rausgeholt sein muss, sonst stellt sich ein Hängetrauma ein, und sich selbst retten nach einem Sturz können nur Profis, die das oft genug geübt haben.
Der klitzekleine Hinweis, dass sich somit Alleinarbeit verbietet, wäre auch nicht fehlgegangen, soviel zu „kurz, knapp und eindeutig“.
Und trotz alledem bliebe es dabei, dass eine GiKa-Decke nicht von oben her begangen werden darf, weil sie nicht statisch dafür freigegeben ist. Und zwar nicht mal dann, wenn man ordnungsgemäß gegen den fälligen Durchtritt gesichert wäre.