Hallo merimies!
Hallo Lucky
Natürlich bekomme ich die Transportgleichungen gerade noch hin.
Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass auch ein max. Spannungsabfall zu beachten ist.
Das habe ich mir schon gedacht. Das ist nämlich ein typischer Anfängerfehler, auch bei Ingenieuren.
Mir ist natürlich klar das der Spannungsabfall direkt in Wärme resultiert, aber mit zunehmender Leitungslänge nimmt ja auch die Oberfläche zu und somit der Wärme(ab)transport.
Du nimmst also an, dass der Spannungsabfall geringer wird, je besser Du die entstehende Wärme abführst? Wo hast Du denn diese absurde Vorstellung her?
Eine Eigenschaft einer jeden elektrischen Leitung ist ihr elektrischer Widerstand. Und dieser ist abhängig von:
Der Leitungslänge in Meter
Dem Leitungsquerschnitt in mm²
Dem spezifischen Widerstand für Kupfer (= 0,0179 Ohm pro Meter/mm²)
Das ergäbe für Deinen Anwendungsfall für einen Meter einfache Länge bei 0,14mm² Querschnitt einen Leitungswiderstand von 0,128 Ohm.
Gehen wir z.B. von einer Kabellänge von 10m aus, dann hat dieses Kabel einen Leitungswiderstand von 0,128x10x2=2,56Ohm (der Faktor 2, weil Du eine Hin- und eine Rückleitung hast).
Wenn Du durch dieses Kabel einen Strom von 1A schickst, dann fällt auf der Leitung nach dem Ohmschen Gesetz U=IxR eine Spannung von 2,65V ab.
Du musst also in das Kabel 7,56V einspeisen, um am Ende die geforderten 5V herauszubekommen.
Wenn aber der Strom auf der Leitung nicht konstant ist, sondern schwankt, dann schwankt natürlich auch die Spannung am Ende der Leitung – gegenläufig zum Strom.
Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass der entscheidende Faktor für die max. Belastbarkeit eines Kabels in diesem Bereich nur die Stromdichte ist und nicht die Spannung.
Eben, das ist ja gerade der Anfängerfehler.
Mir geht es ja hauptsächlich darum, dass ich das Kabel nicht abfackele.
Ein lobenswerter Vorsatz, aber es reicht eben nicht.
Ich hoffe, Du siehst jetzt klarer.
Gruß merimies