Hallo liebe Member,
ich habe zu morgen eine Hausaufgabe zu dem Thema „Belastungen der Weimarer Republik“ angefertigt.
Dabei habe ich mich hauptsächlich auf die NSDAP, KPD, DNVP und die Reichswehr fokussiert.
Soweit bin ich mit dem Text fertig. Bin mir aber nicht sicher, ob ich nicht doch etwas falsch interpretiert oder verstanden habe oder ob ich vielleicht etwas extrem wichtiges vergessen habe.
Naja hier ist der gesamte Zusammenschnitt und ich würde mich freuen, wenn mir jemand ein Feedback geben könnte.
Es würde an ein Wunder grenzen, wenn jetzt noch jemand on ist und was dazu schreibt - ich glaube wohl eher kaum, aber probieren kann mans ja 
Gruß
Vegas
(PS: Grammatik- oder Rechtschreibfehler bringen euch hoffentlich nicht auf die Palme. Ich bin schon ziemlich Müde und meine Konzentration lässt etwas nach. Wenn aber etwas spanisch klingen sollte ruhig aufmerksam machen) 
_Die Weimarer Republik wurde in Unruhen gegründet, regiert und beendet.
Es sind die starken Unruhen, die das politische Geschehen der Republik veränderten und die Demokratie letzten Endes scheitern ließen.
Die Anfangs harten Bedingungen des Versailler Vertrags, die Inflation und Weltwirtschaftskrise, rechte Propaganda (Dolchstoßlegende) und die vielen Putsche, Aufstände und politischen Morde sorgten für ein Durcheinander in der Politik.
Verursacher dieser Belastungen waren meist die radikal veranlagten Parteien.
Hierzu zählen besonders die Bolschewisten, dessen vorrangiges Ziel die Errichtung des Sozialismus in der Weimarer Republik ist.
Ihr vorgezogenes Druckmittel war überwiegend die Waffengewalt, wobei die KPD zusätzlich oft bekräftigt hat, dass der Aufbau eines Sozialstaats den Umsturz des damals vorliegenden Herrschaftssystems erfordert.
In zahlreichen Werbecampagnen der KPD erkennt man eine aggressive, demonstrative Haltung gegenüber dem Staat. Die Propaganda schreit förmlich nach Revolution und Widerstand – schon allein die roten Farbtöne der Plakate und z.B. die berüchtigte „Eiserne Faust“ (siehe Arbeitsblatt 9) verbreiten Aggressivität.
Aufgrund der vielen Umsturzversuche und dem bis zu 1932 gewachsenen hohen Prozentanteil der Wählerstimmen, die später zu der Sperrmajorität mit der NSDAP führte, entwickelte sich die Kommunistische Partei Deutschlands zu einem der größten Belastungsfaktoren der Republik und somit der damaligen Demokratie.
Die Reichswehr nahm eine sonderbare Stellung zur einstigen Zeit ein, denn diese bildete quasi einen Staat im Staate.
Die Truppenstärke durfte nicht mehr als 100.000 Mann im Heer betragen, was die außenpolitische Sicherheit gewiss schwächte, aber auch die Republik anfälliger für Aufstände, Putsche oder sonstige Gewaltakte machte.
Als der Kapp-Putsch erfolgte und Freikorps-Soldaten in Berlin einmarschierten, stand die Regierung wehrlos den meuternden Soldaten gegenüber.
Der Reichspräsident hat laut der Weimarer Verfassung den Oberbefehl über die Reichswehr.
Jedoch als General Seeckt mit der Begründung „Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr“ verweigert hat Reichswehreinheiten gegen die Aufständischen zu schicken, erkannte man die von der Republik distanzierte monarchische Haltung der Reichsarmee.
Ein weiterer Gegner der Republik war die DNVP, die eher aus dem rechten konservativ-monarchistischen Lager entspringt.
Durch die Versailler Vertrag feindliche Haltung und der besonderen Bevorzugung der Agrarier und Großindustrie genoss auch diese Partei eine große Wählerschaft, die mit dem Aufstieg der NSDAP wieder abnahm.
Besonders auffällig war die offene Feindschaft mit den Linken.
Hier wurde ebenfalls an die Dolchstoßlegende angeknüpft und die KPD als den Hauptverantwortlichen genannt, was zusätzlich aufgrund des klaren antikommunistischen Charakters der DNVP zu schonungslosen Auseinandersetzungen geführt hat.
Zu diesen unruhigen Zeiten waren solche parteigebundenen Kämpfe hochgradig demokratieschädigend und fanden ihren Höhepunkt, als die DNVP 1933 eine Koalitionsregierung mit der NSDAP einging und somit mitunter Hitler zur künftigen Gewaltherrschaft führte.
Wie die DNVP hegt auch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei nationalchauvinistische Ansichten, die unter anderem vom Antisemitismus und der spezifischen Rassenideologie der Partei verknüpft ist.
Keine andere deutsche Partei war für so eine Vielzahl an politischen Morden, die oft an linksorientierte Politiker und zum Teil auch berühmte wie z.B. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg von der KPD oder Karl Gareis und Kurt Eisner von der USPD gerichtet waren, verantwortlich.
Die NSDAP war also eines der republikfeindlichsten und radikalsten Parteien zu Zeiten der Weimarer Republik und ab dem misslungenen Hitlerputsch von 1923 („Marsch auf die Feldherrnhalle“) auch die gefährlichste Partei der Republik, denn schon 7 Jahre später errang die NSDAP mit 18,3% den Wahlsieg.
So konnte die parlamentarische Arbeit durch die Nationalsozialisten stark beeinflusst und letzten Endes sogar gegen das Parlament selbst verwendet werden.
All jene politischen Spannungszustände und gefährlichen Oppositionen führten schließlich zu einer Destabilisierung der Weimarer Republik._
