Belegschaftsaktien ?

Unsere Bank -Hypo- gibt im Sommer Belegschaftsaktien für 13 Euro raus.
Ich möchte das Angebot gerne in Anspruch nehmen.
Der Tiefstkurs war bei 6 Euro und der Höchstkurs war schon mal bei über 50 Euro.
Die letzten Monate gings von 13 auf 19 Euro rauf und momentan steht er bei 19 Euro.
Die Aktien sind bis zum 31.12.2005 gesperrt.

Meine Frage:
ein Kollege möchte die Aktien nicht.
Er würde sie für für 15 Euro für mich kaufen und auf mein Depot Anfang nächsten Jahres übertragen lassen.

Ist das ein fairer und guter Preis?

Danke!

Gruß
Sebastian

Unsere Bank -Hypo- gibt im Sommer Belegschaftsaktien für 13
Euro raus.
Ich möchte das Angebot gerne in Anspruch nehmen.
Der Tiefstkurs war bei 6 Euro und der Höchstkurs war schon mal
bei über 50 Euro.
Die letzten Monate gings von 13 auf 19 Euro rauf und momentan
steht er bei 19 Euro.
Die Aktien sind bis zum 31.12.2005 gesperrt.

Wieso sind die gesperrt? Die frühere Sperre für die Steuerunschädlichkeit eines Verkaufs von 6 Jahren gibt es seit gut zwei Jahren nicht mehr.

Meine Frage:
ein Kollege möchte die Aktien nicht.
Er würde sie für für 15 Euro für mich kaufen und auf mein
Depot Anfang nächsten Jahres übertragen lassen.

Wieso sollte er die Aktien für 15 Euro kaufen, wenn sie für 13 Euro herausgegeben werden?

Ist das ein fairer und guter Preis?

Ich nix versteh.

Gruß,
Christian

Unsere Bank -Hypo- gibt im Sommer Belegschaftsaktien für 13
Euro raus.
Ich möchte das Angebot gerne in Anspruch nehmen.
Der Tiefstkurs war bei 6 Euro und der Höchstkurs war schon mal
bei über 50 Euro.
Die letzten Monate gings von 13 auf 19 Euro rauf und momentan
steht er bei 19 Euro.
Die Aktien sind bis zum 31.12.2005 gesperrt.

Wieso sind die gesperrt? Die frühere Sperre für die
Steuerunschädlichkeit eines Verkaufs von 6 Jahren gibt es seit
gut zwei Jahren nicht mehr.

*** Keine Ahnung, werde ich auch nicht ändern können…

Meine Frage:
ein Kollege möchte die Aktien nicht.
Er würde sie für für 15 Euro für mich kaufen und auf mein
Depot Anfang nächsten Jahres übertragen lassen.

Wieso sollte er die Aktien für 15 Euro kaufen, wenn sie für 13
Euro herausgegeben werden?

Ist das ein fairer und guter Preis?

Ich nix versteh.

*** er will sie nicht. ich will sie.
*** er kauft sie für mich für 13 Euro.
*** er verkauft sie an mich für 15 Euro.
*** ist der Preis fair und gut?

Gruß
sebatsian

Gruß,
Christian

Wieso sind die gesperrt? Die frühere Sperre für die
Steuerunschädlichkeit eines Verkaufs von 6 Jahren gibt es seit
gut zwei Jahren nicht mehr.

*** Keine Ahnung, werde ich auch nicht ändern können…

Ich wollte nur zwart darauf hinweisen, daß da möglicherweise noch Klärungsbedarf besteht und die einjährige Frist nicht so unverrückbar feststeht, wie es zunächst klingt. Vermutlich handelt es sich dabei um eine interne Sperre, die bei einem evtl. Depotübertrag evtl. nicht (im Schlüssel) mitübermittelt wird. Dann könnte man die Papiere weiterübertragen und müßte nicht das Jahr warten. Nur ein Gedanke…

Meine Frage:
ein Kollege möchte die Aktien nicht.
Er würde sie für für 15 Euro für mich kaufen und auf mein
Depot Anfang nächsten Jahres übertragen lassen.

Wieso sollte er die Aktien für 15 Euro kaufen, wenn sie für 13
Euro herausgegeben werden?

Ist das ein fairer und guter Preis?

Ich nix versteh.

*** er will sie nicht. ich will sie.
*** er kauft sie für mich für 13 Euro.
*** er verkauft sie an mich für 15 Euro.

Dann unterlief Dir ein Schreibfehler, der meine Verwirrung verursachte.

*** ist der Preis fair und gut?

15 Euro bedeuten einen Abschlag von rd 20%. Meinst Du, daß die Aktien innerhalb der Sperrfrist um 20% fallen? Bei der Überlegung könnte man auch die „Opportunitätserlöse“ mit einrechnen, denn Du kannst das Geld dafür (falls schon vorhanden) noch ein Jahr anlegen. Weiterhin könntest Du positiv die (bei einem unterstellten Eigenerwerb über die Börse) entfallenden Provisionen berücksichtigen, so daß Du insgesamt einen Kursverlust von 20-24% verkraften könntest, ohne im Minus zu landen. Die Einschätzung, ob das eintreten wird, kann Dir niemand abnehmen. Ich persönlich käme so oder so niemals auf den Gedanken, Aktien der HVB zu kaufen, auch nicht mit Preisnachlaß von 20%.

Noch ein Wörtchen zur sozialen Komponente: Stell Dir vor, die Aktie steigt im fraglichen Zeitraum um 25% oder gar auf 25 Euro. Was meinst Du, wie sich Dein Verhältnis zu Deinem Kollegen entwickeln wirst, wenn Du dann auf Auslieferung der Aktien bestehst?

Gruß,
Christian

Wieso sind die gesperrt? Die frühere Sperre für die
Steuerunschädlichkeit eines Verkaufs von 6 Jahren gibt es seit
gut zwei Jahren nicht mehr.

*** Keine Ahnung, werde ich auch nicht ändern können…

Ich wollte nur zwart darauf hinweisen, daß da möglicherweise
noch Klärungsbedarf besteht und die einjährige Frist nicht so
unverrückbar feststeht, wie es zunächst klingt. Vermutlich
handelt es sich dabei um eine interne Sperre, die bei einem
evtl. Depotübertrag evtl. nicht (im Schlüssel) mitübermittelt
wird. Dann könnte man die Papiere weiterübertragen und müßte
nicht das Jahr warten. Nur ein Gedanke…

Meine Frage:
ein Kollege möchte die Aktien nicht.
Er würde sie für für 15 Euro für mich kaufen und auf mein
Depot Anfang nächsten Jahres übertragen lassen.

Wieso sollte er die Aktien für 15 Euro kaufen, wenn sie für 13
Euro herausgegeben werden?

Ist das ein fairer und guter Preis?

Ich nix versteh.

*** er will sie nicht. ich will sie.
*** er kauft sie für mich für 13 Euro.
*** er verkauft sie an mich für 15 Euro.

Dann unterlief Dir ein Schreibfehler, der meine Verwirrung
verursachte.

*** ist der Preis fair und gut?

15 Euro bedeuten einen Abschlag von rd 20%. Meinst Du, daß die
Aktien innerhalb der Sperrfrist um 20% fallen? Bei der
Überlegung könnte man auch die „Opportunitätserlöse“ mit
einrechnen, denn Du kannst das Geld dafür (falls schon
vorhanden) noch ein Jahr anlegen. Weiterhin könntest Du
positiv die (bei einem unterstellten Eigenerwerb über die
Börse) entfallenden Provisionen berücksichtigen, so daß Du
insgesamt einen Kursverlust von 20-24% verkraften könntest,
ohne im Minus zu landen. Die Einschätzung, ob das eintreten
wird, kann Dir niemand abnehmen. Ich persönlich käme so oder
so niemals auf den Gedanken, Aktien der HVB zu kaufen, auch
nicht mit Preisnachlaß von 20%.

+++ weil dir die Banken generell nicht ‚gefallen‘ oder nur die HBV?
+++ ich denke generell schon positiv, dass die Aktie die 15 Wert ist
+++ notfalls muss ich sie halt noch länger halten

Noch ein Wörtchen zur sozialen Komponente: Stell Dir vor, die
Aktie steigt im fraglichen Zeitraum um 25% oder gar auf 25
Euro. Was meinst Du, wie sich Dein Verhältnis zu Deinem
Kollegen entwickeln wirst, wenn Du dann auf Auslieferung der
Aktien bestehst?

+++ wir reden hier ja nicht von einer riesen Sache,
+++ außerdem muss ich die Aktien ja auch sofort bezahlen,
+++ daher kann/soll/darf es da keine Probleme geben.

Gruß
Sebastian

Gruß,
Christian

Hi

+++ wir reden hier ja nicht von einer riesen Sache,
+++ außerdem muss ich die Aktien ja auch sofort bezahlen,
+++ daher kann/soll/darf es da keine Probleme geben.

Theoretisch könnte Deine Firma was gegen dieses Konstrukt haben. Schließlich sieht sie offenbar eine bestimmte Höchstannzahl von Belegschaftsaktien vor, die jeder Mitarbeiter begünstigt kaufen kann. Oder warum kannst Du nicht einfach die Aktien, die Dein Kollege für Dich kaufen will, selber kaufen?
Ob der Preis fair und gut ist, kannst Du nur selber entscheiden. Je nach dem wie Du die Entwicklung einschätzt, aber ob Deine Idee überhaupt machbar ist - von den internen Vorschriften für diese Belegschaftsaktien her gesehen - solltest Du vorher abklären.
Sonst hat am Ende Dein Kollegen Aktien, die er nicht will und die er Dir nicht übertragen darf.

Gruß
Edith

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Hallo Sebastian!

Etwas neben Deiner Frage: Es könnte sein, daß die Transaktion gegen interne Regelungen der Bank verstößt. Damit würdest Du Dich angreifbar machen. Aber unabhängig davon würde ich grundsätzlich keine Geschäfte mit Kollegen tätigen. Die Erfahrung lehrt, daß die Vermengung von kollegialem Verhältnis, dienstlichen Belangen und Geld/persönlicher Vorteilsnahme nur zu leicht eine explosive Mischung ergibt. Was passiert, wenn der Kurs zum Zeitpunkt des versprochenen Kaufs erheblich gesunken oder gestiegen ist? Würdest Du dann die Aktion überteuert vom Kollegen abnehmen oder würde der Kollege Dir die Aktien unter Wert verkaufen, ohne daß irgendwo ein Nachgeschmack bleibt?

Ein Arbeitnehmer kann beliebig teuren Bockmist bauen. Fehlentscheidungen sind eben unvermeidbar, sobald Menschen etwas tun. Hundert die Wupper herunter gegangene Kiloeuronen sind verzeihlich; Du kannst Dir den Chef zur Brust nehmen und Dich in der Sache engagiert heftig im Ton vergreifen - alles kein Problem. Aber der mit Vorsatz begangene geringfügige Beschiß in der Reisekostenabrechnung oder die Umgehung interner Vorschriften für den kleinen persönlichen Vorteil sind übelste ko-Kriterien, die kaum wieder aus der Welt zu schaffen sind. Laß es sein!

Gruß
Wolfgang

so niemals auf den Gedanken, Aktien der HVB zu kaufen, auch
nicht mit Preisnachlaß von 20%.

+++ weil dir die Banken generell nicht ‚gefallen‘ oder nur die
HBV?

Bei Banken im allgemeinen bin ich sehr vorsichtig und bei der HVB ganz besonders. Die „Erfolge“ der letzten Jahre dürften Dir ja nicht ganz unbekannt sein.

Noch ein Wörtchen zur sozialen Komponente: Stell Dir vor, die
Aktie steigt im fraglichen Zeitraum um 25% oder gar auf 25
Euro. Was meinst Du, wie sich Dein Verhältnis zu Deinem
Kollegen entwickeln wirst, wenn Du dann auf Auslieferung der
Aktien bestehst?

+++ wir reden hier ja nicht von einer riesen Sache,
+++ außerdem muss ich die Aktien ja auch sofort bezahlen,
+++ daher kann/soll/darf es da keine Probleme geben.

Nur, daß der Kollege u.U. sehr stinkig ist, wenn er die Aktien an Dich zu einem dann möglicherweise sehr günstigen Preis rausgeben muß, anstatt sie selber an der Börse zu einem deutlich höheren Kurs zu verkaufen.

Gruß,
Christian

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Hallo Wolfgang,
da hast du wohl recht, für die paar Euros vielleicht
zu viel ‚Risiko‘.

Danke!

Gruß
Sebastian

option?
hallo christian,

handelt es sich hier nicht um ein optionsgeschäft und das ausgrechnet unter kollegen?
zumindest durch die vorzeitige kursfestlegung bei dieser transaktion?
sollte der frager nicht lieber einen optionsschein wählen?
erlauben banken optionsgeschäfte ihrer mitarbeiter mit ihren aktien so ohne weiteres?

strubbel
€:open_mouth:)

Hallo,

handelt es sich hier nicht um ein optionsgeschäft und das
ausgrechnet unter kollegen?
zumindest durch die vorzeitige kursfestlegung bei dieser
transaktion?

naja, dadurch wird es eher zum Termingeschäft, denn Wahlrechte wurden ja nicht vereinbart. Ob mir so ein Geschäft erlaubt wäre, weiß ich gar nicht mal, denn die meisten Regelungen betreffen ja Insidergeschäfte, die ja deshalb verboten sind, weil sie ins Marktgeschehen eingreifen (obwohl das aus theoretische Sicht totaler Schwachsinn ist, aber das ist ein anderes Thema). Im konkreten Fall ist das Marktgeschehen jedenfalls nicht beeinträchtigt.

sollte der frager nicht lieber einen optionsschein wählen?

Das wird für ihn sicherlich teurer, da der Kurs ja schon jetzt bei 19 steht. Ein Optionsschein auf ein Jahr zu 15 kostet sicherlich mehr als vier Euro.

erlauben banken optionsgeschäfte ihrer mitarbeiter mit ihren
aktien so ohne weiteres?

Wie gesagt: So aus dem Stegreif wüßte ich nicht, daß da was gegen spricht, aber ich werde in den nächsten Tagen mal einen Blick in die Unterlagen werfen.

Gruß,
Christian

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Kein Übertrag während Sperrfrist
Hallo zusammen,

ich kenne keine Bank, die gesperrte Mitarbeiteraktien auf Dritte überträgt. Dem Absender muß auch das Empfängerdepot gehören und die Sperre wird übernommen. Manche Institute stellen sich an und verlangen vor Ausbuchung der Aktien eine originalschriftliche Erklärung der Empfängerbank, dass diese die Sperre übernehmen wird. Andere faxen die Sperrinformation Wochen nach dem Übertrag („Ach übrigens, da gibts noch was zu beachten…“). Die Sperre selber wird über Clearstream nicht übermittelt.

Gut, in Banken arbeiten auch nur Menschen, die mal Fehler machen und was „übersehen“… Und da die Sperren nicht mehr aus steuerlichen Gründen sondern auf Wunsch des Emittenten gesetzt werden, sind die Folgen nicht so gravierend wenns mal übersehen wird.

Wer keine vergünstigten Aktien haben will, sie letztlich doch für andere erwirbt, um sie wiederum unter Marktwert weiterzugeben, ist ohnehin selber Schuld.

Schönen Gruß
Nils

Alles in einer Bank von Mitarbeiter zu Mitarbeiter.
Gruß
Sebastian

D.h. ein bezugsberechtigter Mitarbeiter überträgt einem Kollegen die ihm zugeteilten Aktien? Nichtsdestotrotz hält dann jemand anders als der Bezugsberechtigte die Aktien. Und gerade das will der Emittent vielleicht nicht, sonst wären a) Mitarbeiterplatzierungen nicht auf x Stück beschränkt und könnten b) nicht platzierte Stücke im zweiten Durchgang an interessierte Mitarbeiter verkauft werden.

In diesem Fall würde doch aber nichts gegen einen Übertrag mit Übernahme der Sperre sprechen, wenn der Emittent der übertragenden Bank die Zustimmung gibt.

Wobei mir grad auffällt: der Übertrag erfolgt ja erst nach Ablauf der Sperre… Aber gut dass wir mal drüber…

Dein Kollege bezieht also für 13 und will von dir 15, um sie bei einem Marktwert von ca 19 an dich zu übertragen. Was machst du, wenn sie im Januar bei 30 stehen und er sie versilbert, um selber den Gewinn einzustreichen? Und zusätzlich deine 15 kassiert?

Schönen Abend
Nils

Alles in einer Bank von Mitarbeiter zu Mitarbeiter.
Gruß
Sebastian

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Nette Theorie!
Was macht er, wenn ich sie jetzt bezahle und mich nie mehr bei ihm melde?
Was wenn sie wieder auf 5 stehen und ich die Differenz zurück möchte?
Was machst du, wenn morgen der 3 Weltkrieg ausbricht?

Es geht um 30 Aktien.
Ich schätze die Jungs hier verdienen etwa 4000-6000 Euro…

Aber trotzdem Danke!

Gruß
Sebastian