Hallo,
kann mir jemand definiiv erklären, wie die einzelnen Speicher bausteine eines PC belegt werden? Wird erst einer komplett benutzt und dann der zweite usw… Ich kann´s mir eigentlich nicht vorstellen.
MfG ANdreas LAnge
Hallo,
kann mir jemand definiiv erklären, wie die einzelnen Speicher bausteine eines PC belegt werden? Wird erst einer komplett benutzt und dann der zweite usw… Ich kann´s mir eigentlich nicht vorstellen.
MfG ANdreas LAnge
Hallo Andreas
kann mir jemand definiiv erklären, wie die einzelnen Speicher
bausteine eines PC belegt werden? Wird erst einer komplett
benutzt und dann der zweite usw… Ich kann´s mir eigentlich
nicht vorstellen.
Definitiv geht das nicht, aber ich kann es wenigstens versuchen.
Das ganze hängt einmal vom Standpunkt ab und zum anderen gibt es noch konstruktive aspekte.
Aus der Sicht der Hardware gibt es 2 Probleme:
Unter der Annahme, dass der Prozessor meistens auf aufeinander folgende Adressen zugreifft, kann man die Erholungszeit umgehen in dem man 2 Speicherbänke verwendet und abwechlungsweise auf diese 2 Bänke zugreifft. Das ganze nennt sich dann interleaved Mode. Währen die 1. Bank sich noch im Erholungs-Zyklus befindet kann auf der 2. Bank schon der nächste Schreib/Lese-Zugriff erfolgen.
Eine andere Methode ist, statt immer nur auf 1 Byte zuzugreiffen, dass man immer gleich 4 oder 8 Byte liest und zwischenspeichert (dies wird z.B. auch innerhalb der Speicherbausteine gemacht).
Um Anschlusse (Kosten und Platz) zu Sparen sind die Speicher IC’s meist nur als 4-Bit Bausteine ausgeführt (ein 64 Mbit Baustein ist als 4*16MBit organisiert). Für 1 Byte werden dann halt einfach 2 Bausteine (wenn sie *4Bit organisiert sind, oder halt 8 wenn sie *1Bit organisation haben) parallel verdrahtet (ausser den Datenleitungen), der Prozessor merkt den Unterschied gar nicht.
Du siehst schon, bis hierher kann man ohne die genaue Verdrahtung zu kennen schon nicht mehr sagen, welches Bit in welchem Baustein abgelegt wird, aber es kommt noch schlimmer:
Bis hierher habe ich nur die physikalische Adressierung angesprochen und Dinge wie Cache, und dessen Verwaltung weggelassen, aber es gibt noch die virtuelle Speicherverwaltung.
Hierbei arbeitet das Programm mit logischen Adressen (Windows stellt jedem Programm 4GByte zur verfügung!) welche über eine Tabelle in physikalische Adressen umgerechnet werden.
Das Betriebssystem ordnet dabei den verwendeten logischen Adressen, freie, physikalischen Speicher zu. Ist der ganze physikalische Speicher vergeben, so wird ein physikalischer Speicherbereich gesucht, welcher schon „lange“ nicht mehr benutzt wurde, und auf die Festplatte geschrieben (ausgelagert) und somit wieder frei gemacht, um neu einer logischen Adresse zugeordnet zu werden.
Spätestens ab hier weiss keiner, ausser dem Betriebssystem (klappt auch nicht immer bei MS), mehr wo sich seine Daten gerade befinden.
Ich hoffe damit auch die letzten Klarheiten beseitgt zu haben
…
MfG Peter(TOO)