Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Beleuchtungsmethode für eine Hochgeschwindigkeitsaufnahme.
Die Kamera macht mehrere 100 Bilder pro Sekunge, je nach Auflösung. Die Aufnahme soll im Freien geschehen mit mehreren Metern Abstand, also sollte der Scheinwerfer mindestens 1000 Watt Leistung haben.
Ein normaler Standard-Halogenscheinwerfer entfällt wegen des 50Hz Flimmerns.
Ich dachte als Lösung an ein Stroboskop, die Kamera hat einen Ausgang um ein Stroboskop zu triggern. Das Wäre allerdings relativ aufwendig und teuer.
Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht einen Standard-Scheinwerfer mit Gleichstrom zu betreiben. Da wäre dann das entsprechende Netzteil ein Problem.
LEDs sind denke ich auch noch zu teuer und nicht Hell genug.
Fällt vielleicht jemandem noch eine andere Lösung ein? Oder weiss jemand was man in diesem Bereich normalerweise benutzt?
Danke schonmal für die Antworten.
Gruß
Hi,
erstens) 1 oder 2 Bleiakkus kann/können durchaus 1000Watt für einige Minuten liefern
wenn auch mit leicht abfallender Leistung (starke 24 Volt Leuchtmittel sind zu bekommen)
die Akkus sind sicherlich preiswerter als ein vollkommen geglättetes Netzgerät.
zweitens) Sonnenlicht auch mit Spiegeln oder silbernen Aufhellern zu verwenden, gerade mit mehreren Spiegln und Aufhellern läßt sich das Sonnenlicht addieren, sodass es weit heller als das Sonnenlicht oder Scheinwerfer wird.
OL
Hi, das mit den Akkus ist schon mal ein guter Tipp. Für ein paar Minuten reicht vollkommen. So ein Akku ist definitiv günstiger als ein entsprechende Netzteil.
Das mit den Spiegeln ist eher wenig Sinnvoll, da ich mich nicht auf das Wetter verlassen kann und will. Außerdem denke ich wird es schwierig, eine große Fläche mit Spiegeln zu beleuchten.
Für andere die ein ähnliches Problem haben vielleicht eher interessant.
Weitere Ideen?
Weitere Ideen?
HMI-Leuchten
Physikalisch kann ich nichts dazu sagen.
In der Anfangszeit dig. Fotografie mit Scan-Backs waren HMI-Leuchten die einzigen „flackerfreien“.
Vielleicht hilft dir der Link weiter
http://www.movie-college.de/filmschule/licht/tagesli…
Grüsse max
Hi gleysmo,
Bei Glühlampen/Halogenbrennern ist 50Hz Flimmern nicht allzu schwerwiegend, die Trägheit der Glühfäden reduziert das Problem; eine weitere Verbesserung wäre Drehstrom, da sind die 3 Phasen um je 120° gegeneinander versetzt, sodaß das Restflimmern weiter verringert wird. Ein Elektriker kann entsprechende Scheinwerferanschlüsse erstellen,daß z.B 3 Leuchten „nacheinander“ an der Phase sind. Und zur Aufnahmetechnik: möglichst mit der Bildfrequenz von ganzzahligen Vielfachen der Netzfrequenz fernbleiben! Zur Illustration: ich habe vor mehreren Jahren für eine 300 B/sek. Kamera ein Testgerät mit antiparallelen LED´s an Netzfrequenz gebaut und bei z.B 25/50/75/100 usw. jeweils Stroboskopeffekte festgestellt. Dazwischen - nix!
Viel Erfolg
wünscht Julius
Hi,
andererseits gingen auch Hochfrequenzlampen 20-80 Khz
OL
Also ich habe zwar keine Erfahrung mit High-Speed Filmerei, aber ein 1000Watt Halogenscheinwerfer ist sicher nicht in der Lage alle 20mS aus- und wieder anzugehen! Diese Art Lampen benötigen mehrere 100mS um auszuglühen, da werden sich auf dem Film keine Helligkeitsunterschiede zeigen.
Sonst hätte auch jeder Fotograf das gleiche Problem, daß normale Glühlampen ab und an auf den Fotos dunkel erscheinen.
Meist sind Belichtungszeiten von weit weniger als 1/50 Sekunde vorhanden und da müsste mal per Zufall ne Birne „aus“ sein…
Sind sie aber wegen des langen und trägen Nachglühens nicht… zum Glück 
Gruß
Matthias
Moin,
Bei Glühlampen/Halogenbrennern ist 50Hz Flimmern nicht allzu
schwerwiegend, die Trägheit der Glühfäden reduziert das
Die sind zwar Träge, aber sobald man Frequenzen hat, die deutlich oberhalb der 25Hz sind, sind sie als Wecheselspannugsausführung zur Beleuchtung nicht zu gebrauchen, es sei denn man möchte eine ständig wechselnde Helligkeit haben (die „Flimmerfrequenz“ der AC Glühlampen ist im übrigen 100Hz!)
Problem; eine weitere Verbesserung wäre Drehstrom, da sind die
3 Phasen um je 120° gegeneinander versetzt, sodaß das
Restflimmern weiter verringert wird. Ein Elektriker kann
Sicher möglich - aber dann ist’s mindestens genauso einfach einen Gleichrichter und Glättungskondensatoren zu nutzen.
Aufnahmetechnik: möglichst mit der Bildfrequenz von
ganzzahligen Vielfachen der Netzfrequenz fernbleiben! Zur
Illustration: ich habe vor mehreren Jahren für eine 300 B/sek.
Kamera ein Testgerät mit antiparallelen LED´s an Netzfrequenz
gebaut und bei z.B 25/50/75/100 usw. jeweils Stroboskopeffekte
festgestellt. Dazwischen - nix!
Das stimmt leider auch nur bedingt. Es vermindert nur, dass die Helligkeitsschwankungen regelmäßig auftreten; die vorgeschlagenen Lösungen mit Bleiakkus oder Sonnenlicht sind sicher deutlich sinnvoller.
Gruß,
Ingo
Sonst hätte auch jeder Fotograf das gleiche Problem, daß normale Glühlampen ab und an auf den Fotos dunkel erscheinen.
Meist sind Belichtungszeiten von weit weniger als 1/50 Sekunde vorhanden und da müsste mal per Zufall ne Birne „aus“ sein…
Sind sie aber wegen des langen und trägen Nachglühens nicht… zum Glück 
Hi, also erstens ist es eine Seltenheit dass Aufnahmen mit Kunstlicht im Kurzzeitberreich stattfinden, deshalb sind Kunstlichtfilme nur als L-Type erhältlich und Tageslichtfilme als S-Type.
wobei L für long time und S für short time steht.
natürlich gibts insbesonders bei der Verwendung lichtstarker Objektive und einer hohen Iso Einstellung am Sensor die Möglichkeit dass eine Belichtungszeit deutlich kürzer ausfällt, was bei Einzelaufnahmen ja gar nicht bemerkt wird aber bei einer Serie extrem störend wirkt ist, wenn zwischendurch die Belichtung öfters 1-2/10 Blenden abweicht. Kein Mensch im ganzen Artikel ging davon aus das es zwischendurch finster wird.
OL