Aus welchem Holz waren im Mittelalter in Norddeutschland die Späne, die zum Beleuchten angezündet wurden. In der Literatur fand ich die Angabe „Birkenspäne“; andere meinen aber eher Kienspäne (Kiefernholz?), da bei Birke der Wassergehalt zu hoch sei.
Hallo,
ich denke, beides ist nicht verkehrt.
Birkenholz ist sehr leicht und läßt sich gut mit Harz oder (Birken)Pech tränken.
Kien ist der innere Kern von toten Nadelhölzern, Pinie oder Kiefer zumeist, in den sich während des sterbens das Harz größtenteils gesammelt hat.
Wenn Du magst, mail mir. Ich hab noch selbst gesammeltes Kien aus Südfrankreich hier und schick Dir gern ein Stück zum probieren. Fein zu spänen geschnitten tuts das übrigens auch als Zunderunterlage zum Feuermachen.
Es grüßt,
Marcus
Aus welchem Holz waren im Mittelalter in Norddeutschland die
Späne, die zum Beleuchten angezündet wurden. In der Literatur
fand ich die Angabe „Birkenspäne“; andere meinen aber eher
Kienspäne (Kiefernholz?), da bei Birke der Wassergehalt zu
hoch sei.
Kienholz ist das harzreiche Holz von Nadelbäumen. Birkenholz ist das einzige Holz, das auch frisch brennt, ohne lange abgelagert zu sein.