ich weiß nicht genau wechen Handbelichtungsmesser ich mir kaufen sollte.
Ich empfand bisher den Minolta Autometer VF als ziemlich ansprechend und auch preislich ist dieser sehr attraktiv.
Nachteil ist natürlich, das dieser nur mit optinalem Aufsatz 5°Spotmessung beherrscht. Selbst zur Objektmessung bedarf es wohl eines optimal erhältlichen Ausatzes. d.h. mit dem Belichtungsmesser wie man ihn bekomme kann man ausschließlich Lichtmessung durchführen. Der Sekonic Dualmaster L-558 kann alles ohne Wechseln zwischen irgendwelchen Aufsätzen, der kostet dann allerdings doch ne ganze Menge mehr. Wobei, wenn man sich zum Minolta den Spotmess-, Objektivmessaufsatz dazu kauft, liegen beide Preise in etwa gleich hoch. Beim Sekonic spart man sich das Mitschleppen von Aufsetzen und das Wechseln je nach Lichtsituation. Der Sekonic soll auch Spritzwasser- und Staubgeschützt sein. Hingegen soll der Minolta präziser arbeiten.
Ich brauche den BeLi vorwiegend für die analoge MF-Kamera, da meine dslr (20d) aber selbst keine Spotmessung besitzt, wäre das schon ganz nett… wobei, zwingend ist das keines falls.
Mich würde interessieren ob jemand von euch Erfahrungen mit einem der beiden hat oder ob ihr, müsstet ihr euch entscheiden, einen anderen favorisieren würdet?
Hi Mario,
ich hab den Minolta Autometer IV F, und ich hab nichts an ihm auszusetzen.
Das mit einer genaueren Spotmessung wird oft übertrieben.
Wenn Du momentan gar keinen externen Belichtungsmesser benutzt, dann misst Du momentan eh ganz anders und viel ungenauer. Da hilft dir auch keine Spotmessung in der Kamera.
Was Du aber bei jedem Belichtungsmesser beachten solltest, ist, dass Du ihn Dir selber per Test ‚eichst‘. So misst mein Minolta zB um 1/3 - 1/2 stop anders als der lightmeter meines letzten Chefs. Da die Einstellungen auf der 4x5 Kamera aber mit seinem lightmeter ‚synchronisiert‘ waren, hab ich dann halt immer nen 1/3 stop abgezogen, wenn ich seine 4x5 mit meinem lightmeter benutzte.
vielen dank für deinen beitrag.
…die 20d besitzt eine recht ordentlich arbeitende selektivmessung. der messwinkel ist zwar sehr viel grösser als der eines spotmeter, in der praxis stört mich das aber weniger, da ich selbst damit sehr genau schatten/lichtpartien anmessen kann, und dann nach methode des zonensystems meinen mittelwert bilden kann… darum sagte ich auch, das ein belichtungsmesser mit spotfunktion nur als netter zusatz für diese dienen würde.
haupteinsatzzweck wird die fotografie mit einer analogen 6x6 kamera (hasselblad 500cm), die ja einen externen belichtungsmesser erfordert. ich bin mir nicht sicher ob ich allein mit der lichtmessung die mir der autometer bietet klar kommen werde. eine objektivmessung mit 40°messwinkel wäre da schon ganz ok, um direkt neben der kamera anmessen zu können. allerdings ist dieser aufsatz entgegen dem autmeter IV nicht mehr im lieferumfang enthalten, und man müsste ihn extra kaufen.
was sagst du dazu?
recht in der praxis die lichtmessung? falls nein… stört es den aussatz zu wechseln um wahlweise eine objekt oder lichtmessung durchzuführen?
Mit einem ‚inbuilt‘ lightmeter, also in der Kamera, misst Du das REFLEKTIERTE Licht, mit einem externen lightmeter das EINFALLENDE Licht (= daher: ‚incident lightmeter‘).
Du willst also nicht mit dem externen lightmeter dicht an der Kamera messen, sondern Du misst dicht am Subjekt/Objekt, dass Du fotografieren willst - Du willst wissen, wieviel Licht auf selbiges FÄLLT.
ja, lichtmessung.
mit neben der kamera meine ich aber nicht die lichtmessung wie man sie z.b. im freien praktizieren kann, also wenn die hauptlichtquelle meinen standpunkt genauso beleuchtet wie auch den standpunkt den ich fotografieren will… sondern z.b. wenn ich aus einem dunklen zimmer heraus einen hinterhof fotografieren will, der von großen schattigen stellen belagert wird, aber die sonne genau auf ein bestimmtes objekt strahlt, das ich fotografieren möchte. ich kann nicht erst dort hin laufen, um die kugelkalotte in richtung der winkelhalbierenden zwischen der sonne, und der kameralinse zu halten. dazu mächte ich dann ähnlich der von dir angesprochenen „inbuild ligh“-messung…, was nix anderes als eine objektmessung ist, anwenden. also das licht messen, das reflektiert wird. natürlich nehme ich dann die fehlbelichtung in kauf, die durch die abweichung zum 18%igem grau auftreten kann, eben wie bei der herkömmlichen integral oder mehrfeldmessung bei der ttl-messung… ABER… wie sonst könnte man eine solche situation belichtungtechnisch beherrschen? selbst wenn ich direkt zum objekt laufen würde, um dort das licht zu messen, die situation wäre eine andere, wenn ich nach dem weitem weg, wie im beispiel, zum hinterhof, wieder bei der kamera wäre…
kenne die beiden von dir genannten Typen nicht. Ich habe mich allerdings vor einiger Zeit mal intensiv mit dem Thema beschäftigt. Und das Ergebnis hieß für mich: Gossen Spotmaster (oder Gossen allgemein). Den habe ich zusätzlich zum sehr guten Belichtungsmesser meiner Pentax 67 benutzt. Ist zwar etwas größer, aber ein gutes Werkzeug. Der neue heißt jetzt glaube ich Spotmaster II. Nicht ganz billig, ich würde aber auch jederzeit den älteren gebraucht kaufen.
kannst Du mir mal die Zonensystem-Methode erläutern? Glaube da hakt’s bei mir noch.
Danke und Gruß
J.
…die 20d besitzt eine recht ordentlich arbeitende
selektivmessung. der messwinkel ist zwar sehr viel grösser als
der eines spotmeter, in der praxis stört mich das aber
weniger, da ich selbst damit sehr genau schatten/lichtpartien
anmessen kann, und dann nach methode des zonensystems meinen
mittelwert bilden kann… darum sagte ich auch, das ein
belichtungsmesser mit spotfunktion nur als netter zusatz für
diese dienen würde.