Hallo,
sorry, für’s Scheidungsrecht bin ich kein Experte…
…eher für wohnungswirtschaftliche Belange.
Sorry, dass ich nicht weiterhelfen kann.
Viele Grüße
Stefan
Hallo,
sorry, für’s Scheidungsrecht bin ich kein Experte…
…eher für wohnungswirtschaftliche Belange.
Sorry, dass ich nicht weiterhelfen kann.
Viele Grüße
Stefan
Lieber Marc,
jetzt hast du fast alle Antworten auf deine Frage bekommen und jede Menge „Experten“ zu ausführlichen Stellungnahmen verleitet.
Du bist jetzt bestens über die finanziellen Auswirkungen bei Scheidung unterrichtet, nur wird dir das kaum helfen.
Deine Ausgangsfrage war, wenn ich mich richtig entsinne, ob für dich ein Ehevertrag sinnvoll sein könnte.
Meine Antwort:
Nach meiner über 20-jährigen Erfahrung bei der Mediation in Sachen Scheidung, Trennung und Sorgerecht, erkenne ich bei dir die Tendenz zu diesem Schritt, nämlich der Trennung von deiner Partnerin. Auch wenn du noch nicht konkret mit dem Gedanken spielst, vermute ich das Scheitern der Ehe (sorry, mein Bauch sagt das).
Leider ist es aber nach einer Ehezeit von 13 Jahren für einen Ehevertrag zu spät, der die Verhältnisse vor dem Abschlusstermin des Ehevertrages regeln soll.
Ein Ehevertrag muss v o r Eheschließung oder zumindest zeitnah zu diesem Termin abgeschlossen werden.
Anders wäre es, wenn man eine gemeinsame Erklärung vor einem Notar abgeben würde, die eine finanzielle Regelung für den Fall einer möglichen Scheidung enthält. Eine solche Erklärung wird man aber kaum bewerkstelligen können, weil im Falle einer Krise in der Ehe kein vernünftiger Mensch solch ein Papier unterzeichnen wird. Wieso sollte deine Partnerin jetzt eine Unterschrift leisten, wenn sie daraus Nachteile zu befürchten hätte.
Wenn deine Partnerin also nicht völlig „meschugge“ ist, wird sie dich auslachen und im Falle der Scheidung auf ihre gesetzl. Ansprüche pochen.
Mir fällt auf, dass du immer davon sprichst, dass du alles bezahlt hast. Wie kommst du darauf, während der Ehe gibt es das nicht mehr bei einem gesetzl. Güterstand. Mein und Dein kannst du getrost vergessen, bei euch wird alles schön aufgeteilt, das ist der Preis für die Geistesschwäche am Tag der Eheschließung!
Mache dir nicht unnötige Sorgen. Je tiefer du dich mit dem Thema befasst, desto schneller kommt die Krise.
Bei dem von dir geschilderten Einkommen bleibt sowieso bei Scheidung nicht viel übrig. Wenn du am Ende noch ein kleines Zimmer bezahlen kannst, darfst du froh sein. So geht es den meisten Scheidungsopfern.
Willst du nicht besser versuchen die Ehe zu retten? Wahrscheinlich geht es dir nach der Trennung bedeutend schlechter, wenn du so sehr aufs Geld schaust.
Trotzdem viel Glück!
Steve-HH