Benötigter Empfangspegel DVB-T?

Hallo,

Situation:
Doppelhaus, früher Kabelanschluß im Keller, dort Weiche und dann an zwei Strängen seriell die ganzen TV-Buchsen. Kabelfernsehen gekündigt und DVB-T-Antenne in Dachboden gesetzt (aktiv mit 20dB-Verstärker direkt in der Antenne), 10m Anschlußkabel in Keller gelegt und anstelle des Kabelsignals auf die Weiche gelegt zur Verteilung in den beiden Häusern.
Versorgender Sender ist Fernsehturm Nürnberg, Entfernung ca. 8km, allerdings ein Hochhaus im direkten Empfangsweg. Bei guten Bedingungen zusätzlich Empfang vom Sender Dillberg.

Problem:
Obwohl die Receiver sowohl bei Qualität als auch bei Pegel „gute“ Werte anzeigten, oft Artefakte/grobe Klötze im Bild. Die langen Antennleitungen vermutet, deshalb nochmals vor der Weiche einen Verstärker mit ca. 18dB eingefügt. Jetzt stehen beide Anzeigen an den Receivern auf ca. 90% der Balkenbreite, trotzdem haben wir (insbesondere im Wohnzimmer) oft Empfangsaussetzer, d.h. Bild bleibt für 1-5 Sekunden stehen. Da alle Geräte Probleme machen schließe ich diese als Problem aus.

Frage:
Wie groß müßte eigentlich der Pegel (in dBm) an den Anschlußdosen sein, damit man bei einem Spezifikationskonformen Empfänger einen ungestörten Empfang hat?
Wieviel Differenz zwischen den Trägern im unteren und oberen Frequenzbereich ist zulässig/typisch?

Zur Pegelmessung hätte ich einen Spektrum-Analyser (R&S FSH3) zur Verfügung, auf dem ich mir das Signal an sich auch schon mal angeschaut habe, sieht auch subjektiv „normal“ aus (Bandbreite, Flanken).
Wie relevant ist bei diesen Messungen die Fehlimpedanz (75Ohm TV/ 50Ohm FSH3)?

Danke für Hinweise, googeln hat mir keine hilfreichen Treffer gebracht.

Sven

Hi

Die Ursache ist diese komiche 20 dB Verstärkerantenne .

Bitte mal eine Typenbezeichnung der Antenne aufschreiben , denn hier wird durch den eingebauten Verstärker ein Signalwert vorgegaugelt , der eigentlich gar nicht vorhanden ist.
vermutlich hat die Antenne ohne diesen Verstärker eher negative dB Verstärkerleistung .

Toni

Hallo,

entschuldige die späte Reaktion.
Die Antenne ist eine Wittenberg WB345+, eine LogPer-Antenne, also an sich schon eine brauchbare Grundbauform. Ich nehme an, deine Antwort zielte auf das Problem mit Mini-Rundstrahlern ab, die dem Verstärker nur ein stark verrauschtes Signal anliefern, aus dem dieser natürlich kein sauberes Signal mehr hervorzaubern kann?

Daher würden mich ja die nötigen Pegel interessieren, denn dann könnte ich ja auch einmal vergleichen, was die Antenne pur mit stromlosen Verstärker liefert.

Viele Grüße

Sven