Benziner oder Diesel

Was genau ist der Unterschied bei Benzin und Diesel? Was sind die Vor,-und Nachteile? Wenn man sehr viel fährt, sollte man sich ehr für einen Diesel entscheiden?

Was genau ist der Unterschied bei Benzin und Diesel? Was sind
die Vor,-und Nachteile? Wenn man sehr viel fährt, sollte man
sich ehr für einen Diesel entscheiden?

Hi

mal ein paar Info über Benzin-Motor: http://de.wikipedia.org/wiki/Benzinmotor

Info Diesel-Motor:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor

Es wird in der Regel gesagt das sich die Anschaffungs- sowie Unterhaltskosten ab round abount 18000 - 22000 KM / Jahr rechnet.

Bei der Laufleistung würd ich pers. jedoch auf Gas umsteigen (LPG), auch wenn das nur bis 2009 steuerbefreit ist.

Dat Blue

Hallo Anna,

Was genau ist der Unterschied bei Benzin und Diesel? Was sind
die Vor,-und Nachteile? Wenn man sehr viel fährt, sollte man
sich ehr für einen Diesel entscheiden?

Der für Dich wichtige Unterschied ist wohl, daß eine Diesel etwa ein Drittel weniger verbraucht und gleichzeitig Diesel billiger ist. Dafür sind die Kfz-Steuern für Diesel höher. Dieselmotoren haben bei niedrigen Drehzahlen mehr Leistung als vergleichbare Benziner, da das Drehmoment von Dieselmotoren höher ist.
Wenn man viel fährt, ist der Diesel unbedingt kostengünstiger. Den Rest klärst Du ganz einfach bei einer Probefahrt.

Gruß
Tilo

Hi,

Wenn man viel fährt, ist der Diesel unbedingt kostengünstiger.

Nicht unbedingt. Ein Diesel kostet mehr in der Anschaffung. Die laufenden Kosten (Steuern) sind höher. Bei vielen Modellen mit Zahnriemen ist der Wechselintervall kürzer als bei Ottomotoren. Mögliche Reparaturen sind i.d.R. teurer (Einspritzpumpe/Pumpe-Düse-Elemente, Anlasser usw.)
Man muss da sehr genau rechnen, um über die Fahrleistung etwas einzusparen. Generell halte ich einen Diesel für eher ungeeignet für den Normalfahrer.

Viele Grüße
WoDi

Anmerkung dazu

Nicht unbedingt. Ein Diesel kostet mehr in der Anschaffung.
Die laufenden Kosten (Steuern) sind höher. Bei vielen Modellen
mit Zahnriemen ist der Wechselintervall kürzer als bei
Ottomotoren. Mögliche Reparaturen sind i.d.R. teurer
(Einspritzpumpe/Pumpe-Düse-Elemente, Anlasser usw.)
Man muss da sehr genau rechnen, um über die Fahrleistung etwas
einzusparen. Generell halte ich einen Diesel für eher
ungeeignet für den Normalfahrer.

Hallo!
Das ist natürlich alles völlig richtig.
Und Vater Staat in Verbindung mit den Kräften der Marktwirtschaft sorgen schon dafür, dass es keinem zu gut geht.
Das sollte man auch bedenken.

Ich wollte aber auch noch zu bedenken geben,
dass Benzinmotore auf Kurzstrecken ca. 20% mehr Benzin verbrauchen, als wenn die Betriebstemperatur des Motors erreicht ist.
Diesen Effekt gibt es beim Diesel nicht so extrem.
Weiterhin hat beim Diesel die Fahrweise nicht so einen Einfluss auf den Verbrauch, nur aus Erfahrung.

Aber ein echtes Problem beim Dieselmotor ist die Heizung.
Da der Kraftstoff besser in Antriebsleistung umgewandelt wird, kann man davon ausgehen, dass man im Winter friert.
Bei den modernen Fahrzeugen werden deshalb Zusatzheizungen verwendet, die auch Kraftstoff oder Antriebsenergie brauchen.

Also wenn ich vor der Wahl stände, dann würde ich auch mal über Gas nachdenken.
Im Prinzip brauche ich auch ein neues Auto,
aber ich warte erstmal ab, wie sich das alles entwickelt.

Grüße, Steffen!

Hallo,

Und Vater Staat in Verbindung mit den Kräften der
Marktwirtschaft sorgen schon dafür, dass es keinem zu gut
geht.
Das sollte man auch bedenken.

Ich wollte aber auch noch zu bedenken geben,
dass Benzinmotore auf Kurzstrecken ca. 20% mehr Benzin
verbrauchen, als wenn die Betriebstemperatur des Motors
erreicht ist.
Diesen Effekt gibt es beim Diesel nicht so extrem.
Weiterhin hat beim Diesel die Fahrweise nicht so einen
Einfluss auf den Verbrauch, nur aus Erfahrung.

Aber ein echtes Problem beim Dieselmotor ist die Heizung.
Da der Kraftstoff besser in Antriebsleistung umgewandelt wird,
kann man davon ausgehen, dass man im Winter friert.
Bei den modernen Fahrzeugen werden deshalb Zusatzheizungen
verwendet, die auch Kraftstoff oder Antriebsenergie brauchen.

Kleinwagen haben idR keine Zusatzheizung. Diesel haben meist riesige Lichtmaschinen, wer empfindlich ist, kann da viel über Sitzheizung abdecken. Kurzstrecken geht man auch gut zu Fuß. Ganz so extrem ist das mit der Heizung aber auch nicht. Im Trabbi tauen bei -20°C nach 50km die Scheiben langsam auf (Benziner!).

Also wenn ich vor der Wahl stände, dann würde ich auch mal
über Gas nachdenken.
Im Prinzip brauche ich auch ein neues Auto,
aber ich warte erstmal ab, wie sich das alles entwickelt.

Das ist richtig. erdgas ist aber inzwischen deutlich teurer geworden und ausser Opel verwenden die Hersteller noch Benzinkennfelder für die Motorsteuerung, so dass bei erdgas mit erheblichem Mehrverbrauch zu rechnen ist. Opel hat dann Mehrverbrauch bei Benzin, wenn ein fahrzeug verwendet wird, das beides Fahren kann.
Alternative wäre Autogas (Propan).
Benzin ist inzwischen so teuer, daß ein solches Fahrzeug für mich niemals nicht in Frage kommt.

Gruß
Tilo

Hallo,

Im
Trabbi tauen bei -20°C nach 50km die Scheiben langsam auf
(Benziner!).

Jetzt warte mal, bevor du hier sowas raushaust. Der Trabant ist ein Luftgekühlter Zweitakter. Die warme Luft wird allein durch den Fahrtwind in das Auto gedrückt und auch nur. Ich denke nicht, dass du Heizungen, die aktiv die Luft wälzen und diese Behelsheizung des Trabbis vergleichen kannst. Schon gar nicht um die Heizleistung eines Benziners zu verdeutlichen.

Im Winter sollte man übrigens den Einlass des Luftfilters in den Motorraum drehen, damit die vom Motor angewärmte Luft angesaugt wurde. Junge, Sachen gibt es. Hammer.

Günther

Hallo Günther,

mir ging es nich um den Vergleich der Autos, sondern nur darum, wie bequem die Menschen doch geworden sind. Da stellt es scheinbar ein größeres Problem dar, wenn das Auto zwei km später warm wird als ein Benziner. Wegen dem winzigen Problem werden Standheizungen für mehrere hundert Euro eingebaut… Sachen gibts…

Gruß
Tilo

Hi,

Wegen dem winzigen Problem
werden Standheizungen für mehrere hundert Euro eingebaut…
Sachen gibts…

Standheizungen, die das Wasser erwärmen, haben einen nicht zu unterschätzenden weiteren Vorteil: der Motor ist im Winter mit vorgewärmt, so dass die Kaltlaufphase mit ihrem sehr fetten Gemisch (Ottomotor) vermieden wird und somit sowohl Schadstoffausstoß als auch Verschleiss verringert werden. Zudem sind alle Scheiben wirklich frei, was die Sicherheit erhöht.
Wenn man mit einem Diesel im Winter morgens zur Arbeit fährt und das überwiegend im Stadtverkehr mit Ampeln und Stop-and-Go tut, hat der Motor nach, sagen wir, 10 km eine Öltemperatur von vielleicht 30-40°, das Wasser ein wenig mehr. Bei einem Ottomotor sieht es gerinfügig besser aus. Eine Standheizung bringt da wesentliche Verbesserungen und die beziehen sich eben nicht nur auf die Innenraumheizung.

Generell gilt: je höher der Wirkungsgrad des Motors ist, desto schlechter wird die Heizung bzw. desto schlechter wird der Motor selbst warm. Dadurch wird der höhere Wirkungsgrad zum Teil konterkariert. Eine Standheizung ist also keineswegs nur purer Luxus.
Das gilt natürlich nur für Wasserheizungen. Eine Luftheizung bringt da gar nichts ausser einem warmen Hintern und freien Scheiben.

Viele Grüße
WoDi