Gibt es Benzinmotoren, die im Bestpunkt nicht mehr als 172 g Benzin für eine kWh brauchen?
Gibt es Benzinmotoren, die im Bestpunkt nicht mehr als 172 g
Benzin für eine kWh brauchen?
Wobei dazu die Zusatzfragen wären, ob ein solcher Motor
- neuere Abgasvorschriften erfüllt,
- über ein ausgedehntes Leistungs- und Drehzahlband abdeckt,
oder auf nur einen Betriebspunkt ausgelegt ist ?
Die Frage ist präzis! Abgasqualität spielt keine Rolle. Nur der Bestpunkt interessiert! Beim Leistungsbereich könnte man noch nachfügen: 100-200 PS, weil der Wirkungsgrad bei den grössten Motoren immer höher ist als bei Kleinmotoren.
Hi
Der Motor mit dem seit Jahren uneingeholten Leistungsverhältniss ( ohne Turboanbauten ) war das Opel „Rotköppchen“ der auch noch Jahre nach der Serienproduktion für PKW’s im Motorsport wegen seines hohen Wirkungsgrades verwendet wurde .
Wie hoch allerdings der Wirkungsgrad war , weiss ich nicht .
Der Motor war als gedrosselte Version 2 Liter 16 V mit 150 Ps für Kadett und Calibra erhältlich
( ohne Drossel 210 Ps )
http://carphotos.cardomain.com/ride_images/1/2470/31…
Toni
VW baut Motoren, die als Blockheizwerke in Wohnhäuser genutzt werden. Die sind zwar auf Erdgas ausgelegt, was aber vom Grundprinzip her ja sehr ähnlich ist.
Ich kenne weder Leistungsdaten noch Wirkungsgrad, kann mir aber schon vorstellen, dass die anders als ein normaler PKW-Motor abgestimmt sind.
Vielleicht lohnt sich die Recherche.
Tach,
steinigt mich nicht gleich, wenn die Werte nicht 100%ig stimmen. Aber einfach was zum Nachdenken:
1 l Benzin = 740 g
1l Benzin = 8,9 kwh
Alles andere ist Mathematik.
Gruss
B
Hallo,
ausnahmsweise : du wirst nicht gesteinigt.
Schau mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Kraftstoff…
Gruß
Karl
Hallo,
soweit zur Theorie. Und jetzt kommt die Praxis, in der verschiedene Motoren z.B. unterschiedlich viel Hitze erzeugen, die von den kwH abgezogen werden müssen. Und schon sind wir beim Wirkungsgrad 
Beste Grüße
Guido
Die Frage ist präzis!
Ist sie nicht. Ich vermute du meinst mechanische Leistung am Schwungrad oder von mir aus elektrische Leistung an den Generatorklemmen.
Aber daß im Kühlwasser, Schmieröl und Abgas noch umwandelbare Energie enthalten ist unterschlägst du. Stichwort Blockheizkraftwerk oder Kraft-Wärme-Nutzung.
Beim Leistungsbereich könnte man
noch nachfügen: 100-200 PS, weil der Wirkungsgrad bei den
grössten Motoren immer höher ist als bei Kleinmotoren.
Stimmt, aber 200 PS ist doch nicht wirklich viel, oder? 
Tach,
die von den kwH abgezogen werden müssen. Und schon sind wir
beim Wirkungsgrad
nein, sind wir nicht. Der theoretische Ansatz bezieht sich auf den Heizwert des Benzins. Folge dem Hinweis von K-H S. Das bedeutet für mich (und ich habe wohl von nix Ahnung): Im Kraftstoff steckt einerseits noch Potential. Andererseits erzwingen u.U. nachgelagerte Systeme ein Arbeiten abseits des Bestpunktes.
Gruss
B
Hallo,
Der theoretische Ansatz bezieht sich auf
den Heizwert des Benzins.
Heizwert?? nur 87 Prozent Wirkungsgrad moeglich
schau Waermekraftmaschine und Temperaturdifferenz
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmekraftmaschine
Andererseits…nachgelagerte Systeme ein Arbeiten abseits des
Bestpunktes.
Nicht nachgelagerte Systeme, die Drehzahlen und verschiedenen Lasten
(Man kann nicht 5 Stunden mit 2950 Umdrehungen und 78 Prozent Vollast im Bestpunkt konstant fahren)
Weiterhin Nebenaggregate
Gruss Helmut
PS
In der Theorie stimmen Theorie und Praxis ueberein, in der Praxis nicht.
Tach,
lese das UP. Nach dessen Vorgaben ermittle den Wirkungsgrad. Ob´s genau 50% werden sei dahingstellt. Eines ist aber wohl klar: die Betrachtung bezieht sich ausschliesslich auf Verbrauch und Heizwert.
Wie der Verbrauch ermittelt und ob der Heizwert in Stein gemeisselt ist? kA
Ob´s andere, bessere Motoren als den nach den Vorgaben im UP gibt? kA.
Ob´s den Motor mit den vorgegebenen Werten überhaupt gibt? auch kA.
Ob nachgelagerte Systeme (Auspuff, Getriebe, etc.) Einfluss nehmen? kA
Ich habe mich ja schon als ahnungslos geoutet. Aber m.E. lässt ein Wort im UP keine andere Betrachtung zu.
Gruss
B
Hallo Helmut,
PS : In der Theorie stimmen Theorie und Praxis ueberein,
in der Praxis nicht.
Die Realität/Praxis folgt den Naturgesetzen, nur „sagt“ sie uns nicht, welche Gesetze gerade welchen Effekt produziert haben.
Auch die Theorie bedient sich bei der Erklärung der Praxis der Naturgesetze. Nur ist es des öfteren nicht so einfach, die richtige Erklärung zu finden.
Und auch der vielzitierte „Praktiker“ braucht die „Theorie“, sprich: auch der sollte letztlich eine auf den Naturgesetzen beruhende Erklärung geben können. Denn sonst kommen wir sehr schnell zu der Erklärung „Das haben wir schon immer so gemacht.“.
Gruß
Karl