Benzinverbrauch

Moin!

Hm, fast schade, daß dieser Zweig des Threads wohl hier endet

  • es gibt doch nix schöneres, als wenn sich zwei Elektro-Ings
    beharken :wink:

Es hängt mit der pathologischen (aber meistens begründeten) Rechthaberei und Klugscheisserei dieser Berufsgruppe zusammen :wink:

Aber es hat mir auch Spass genacht :smile:

In der Hoffnung auf weitere lustige Auseinandersetzungen verbleibe ich
mfG

C.

Moin!

Naemlich, wie stark der Benzinverbrauch in die Hoehe geht,
wenn man auf der Autobahn statt mit konstanten 150 km/h mit
konstanten 160, 170, 180 oder 190 km/h faehrt. Meine Vermutung
ist naemlich, dass der Kraftstoffverbrauch da drastische
ansteigt.

Da liegst Du nicht falsch mit. Der Hauptfaktor ist der
Luftwiderstand. Und der steigt näherungsweise quadratisch mit
der Geschwindigkeit. Das bedeutet, daß bei einer
Geschwindigkeitserhöhung um den Faktor 1,2 der Luftwiderstand
um den Faktor 1,44 steigt. Verdoppelst Du die Geschwindigkeit,
vervierfacht sich der Luftwiderstand. Deshalb wird in der
Automobilbranche soviel Wert auf einen geringen cw-Wert
gelegt.

Es ist natürlich klar, daß bei einer Vervierfachung des
Widerstandes auch die vierfache Leistung benötigt wird.

Nach den Grundlagen der Physik/Mechanik ist Leistung das Produkt aus Kraft/Widerstand und Geschwindigkeit. Also erhöht sich die für die Überwindung des Luftwiderstandes erforderliche Leistung um den Faktor 1,44x1,2=1,728 wenn die Geschwindigkeit um 20% steigt. Bei verdoppelter Geschwindigkeit ist die achtfache Leistung erforderlich.
Die erforderliche Energie/Arbeit um eine Strecke zu überwinden ist das Produkt aus Kraft/Widerstand und Weg/Strecke.
Gruß
Karl-H.

Bei verdoppelter
Geschwindigkeit ist die achtfache Leistung erforderlich.

Die über die halbe Zeit aufgewendet wird.
Somit ist meine Behauptung von dem theoretischen linearen Anstieg des Verbrauches Null und nichtig.

Mein Fehler! Mein Fehler! Mein Fehler!

MfG

C.

Hallo Jx7!

Mit einem Diagramm kann ich dir auch nicht weiterhelfen, aber geh einfach mal davon aus, dass sich bei einem Ottomotor im höchsten Gang der Spritverbrauch einigermaßen proportional zur gefahrenen Geschwindigkeit verhält.

In der Nähe der Höchstgeschwindigkeit kann es allerdings sein, dass der Verbrauch plötzlich überexponentiell ansteigt, da die Motorsteuerung mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Gemischanfettung veranlassen wird.

Mach also spätestens 20km/h vor der Höchstgeschwindigkeit Schluss mit dem Gasgeben und behalte im Hinterkopf dass geringere Geschwindigkeiten zu einem geringeren Spritverbrauch führen. Dabei aber bitte nicht zum Verkehrshindernis werden…

Gruß

Stefan