Zusammenfassendes Ergebnis einer persönlichen Umfrage im Handwerks- und Dienstleistungsbereich zum Thema:
Beratung für das Handwerk
Vorgefundene Situation:
Berührungsangst der Unternehmer vor der Hilfe von Außen
Ein Fremder sieht meine Arbeit, meine Zahlen, meinen Betrieb
Angst vor Informationsfluss nach Außen
Nicht Wissenstransfer nach außen ist das Ergebnis, nein, das Unternehmen kann aus den Erfahrungen des Beraters und seinen Netzwerken schöpfen. Über das Thema Schweigepflicht denken die meisten Angesprochenen nicht nach.
Angst vor Gerede der Mitbewerber, Kunden etc.
Der rechtzeitige, unterstützende Einsatz eines Beraters kann beginnende Probleme, die durch die „rosa Betriebsbrille“ nicht erkannt werden, leichter beheben.
Die Mitbewerber, Kunden, teils auch die Mitarbeiter, erkennen den Einsatz nur durch Verbesserung im Betriebsablauf bzw. dem Kunden gegenüber.
Die Kosten eines Beraters kann ich mir nicht leisten
Hier ist, bis auf wenige Ausnahmen, das auf das Unternehmen zugeschnittene, informative Erstberatungsgespräch immer der Nachweis, dass die Kosten effektiv wieder dem Betrieb vervielfacht zu Gute kommen.
Weiterhin besteht die Möglichkeit einer erheblichen Kostenverringerung der Beratertätigkeit durch die Unterstützung aus öffentlichen Fördermitteln.
Die aktuelle Situation des Generationenwechsels führte einige Unternehmer zu der sinngemäßen Aussage:
„Lieber mache ich meinen Betrieb dann zwei bis fünf Jahre eher zu und genieße das Leben mit meiner Familie!“
Dies ist selbstverständlich für den Unternehmer ein hoch interessanter Aspekt – aber was ist mit den Mitarbeitern, den Kunden ………………….?
Viele der befragten Unternehmen kennen die unterschiedlichen rechtlichen Möglichkeiten wie z.B.
leistungsgerechte Entlohnung
direkte oder indirekte Einsparung von Lohnnebenkosten durch typische oder atypische Bezahlung
Effizienzsteigerung im Betrieb durch Integration und Motivation der Mitarbeiter
leider nicht da sie meinen, der Aufwand zum Erreichen dieser Ziele sei zu groß oder zu teuer bzw. haben Bedenken, der Einfluss der „neuen Mitarbeiter“ würde zu groß werden.
Dies ist nicht richtig.