ich möchte einem Existenzgründer durch meine Erfahrungen unterstützen als freier Berater o.ä.
Lohnt es sich dies gerwerblich anzumelden, da die Länder Förderungen für Beratungen zahlen ??
Andreas
ich möchte einem Existenzgründer durch meine Erfahrungen unterstützen als freier Berater o.ä.
Lohnt es sich dies gerwerblich anzumelden, da die Länder Förderungen für Beratungen zahlen ??
Andreas
Hi Andreas,
ich denke DU willst beraten ?!
Hubert
Hi Andreas,
ich denke DU willst beraten ?!
Hubert
Ja, richtig !
…und es ist doch nicht von der Hand zu weisen, wenn zur Verfügung stehende Gelder dafür verwendet werden.
Ich gebe meine Erfahrungen sowieso weiter, wenn allerdings finanziell etwas dabei rausspringt, ist das doch für uns beide gut !
Treffer und versenkt !
))oT
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Cajun kann ich nicht mehr toppen! Aber ich frage mich, wie Du einen Existenzgründer beraten willst, wenn Du gar nicht die „Spielregeln“ kennst! Ich habe einige Zeit gebraucht, bis selbst durchblickte, wie man seriös berät. Ich bin nämlich u.a. Existenzgründungsberater (und Dozent dafür an einer VHS). Es geht nämlich nicht um die schnelle Kohle, die man ggf. einen newbie abzockt, sondern darum, daß der dann die nächsten 20-30 Jahre von der Selbständigkeit leben kann und muß!
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keine schnelle Kohle
Hi Klaus,
es geht mitnichten um schnelle Kohle, wenn Du allerdings wissend um den Aufwand einer solchen Beratung bist, dann stellt sich nicht die Frage wie kann ich meinen Kollegen schnell die Mark aus der Tasche ziehen, sondern melde ich eine Firma an, um die Fördergelder zu nutzen.
Ich möchte das anhand meiner Erfahrungen erläutern.
Für ein Konzept aus seinem Rechner Standard ohne die kleinste Besonderheit verlangte ein Unternehmensberater einen Aufwand von 5 h a 1500,- DM.
Ich nahm dieses Angebot nicht an, es wäre innerhalb dieser Zeit unmöglich gewesen !! ich setzte mich selber hin und arbeitete diese Konzeption aus. Richtig und ordentlich Aufwand 6 Wochen aufwärts. Dafür konnte ich allerdings ohne jeden Zweifel sagen wo die Zahlen herkamen und was diese bedeuten.
Setze ich einen Zeitaufwand von 2 Wochen ein, werde ich meinem Kollegen nichts berechnen, was ich für Normal halte.
Mir ging es aber in meiner Frage darum, ob zur Bezuschußung meines Aufwandes halbjährliche Antragswege vonnöten sind, auch diese Erfahrung konnte ich machen.
Schlussletztendlich komme ich nicht umhin zu den Worten wie willst Du denn Beraten wenn Du nicht mal… kennst.
Ich maße mir keine Unfehlbarkeit an. Ich weiß das ich in dem Bereich in dem ich tätig bin über durchaus ausreichende Kenntnisse im Sektor der Fördermittel verfüge. - doch ich bin natürlich kein Allround Experte und diesen persönlichen Anspruch habe ich an mich nicht.
Andreas
ich würde es mal so sagen, wer ungenau fragt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er passende Antworten bekommt! Du hast sehr ungenau gefragt und da reagieren Dritte halt entsprechend! Dies als Einleitung.
Sicherlich schaut es teuer aus, wenn der Kollege so viel Geld kassiert. Glaubst Du, daß der sich die Daten so auf die Schnelle organisiert hat? Ich kenne ein Unternehmen, das solche Daten liefert. Es verlangt für PC und regelmäßigem update der Daten mind. nur 30 TDM/Jahr. Die müssen auch erst mal verdient werden. Ich habe bislang auf eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen verzichtet - weil ich mir selbst helfen kann; doch der Aufwand ist ganz schön groß, wenn eine vernünftige Beratung herauskommen soll.
Ich mache es so: Kurzberatung, dauert max. 2 Stunden, zum Kennenlernen was geplant ist, kostet idR nichts (wenn kein großer Aufwand damit verbunden ist; 500 km fahren für lau, das kommt nicht infrage!). Eine Wegbegleitung des Exi-Gründers kostet, je nach Aufwand, meist 5 TDM, davon geht der staatl. Zuschuß weg. Es gibt genügend Schlauberger, die meinen, diesen Betrag sich sparen zu können und probieren es alleine. Doch eine IHK, die mich gut kannten, vereitelten manche Schlauberger und lehnten deren Anträge auf Zuschüsse schon deshalb ab, weil keine fachkundige Beratung stattgefunden hat. Andererseits schickte die IHK Leute zu mir, um denen den Kopf zu waschen (ich war damals Mitglied eines Ausschußes für Existenzgründer). Jetzt, meine ich, weißt etwas mehr.
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