Beratunskostenbeihilfe

Hallo zusammen!

Kennt jemand ne Internetseite, wo man sich über die Beratungskostenbeihilfe schlau machen kann?
Mich interessiert wer sie bekommt und für was genau man sie erhält und wo und wie man sie beantragen muss.

Gruß Nadine

Kennt jemand ne Internetseite, wo man sich über die
Beratungskostenbeihilfe schlau machen kann?

http://www2.fh-fulda.de/fb/sw/rat/sozialhilfe/recht….

Mich interessiert wer sie bekommt

Beratungshilfe ist im Beratungshilfegesetz geregelt.
Beratungshilfe wird in Zivilrechts-, Verfassungs- und Verwaltungsrechtssachen (z.B. BAföG, Sozialhilfe, Wohngeld) denjenigen gewährt, die ein entsprechend geringes Einkommen haben(850,-DM). Als Student legen Sie den aktuellen BAföG-Bescheid vor, sonst ist eine Lohnbescheinigung des Arbeitgebers erforderlich. Für Sozialhilfeempfänger reicht der Sozialhilfebescheid aus. Für die Beratung ist ein Eigenanteil bis zu 20 DM (heute 10 Euro) je Fall zu tragen, der aber auch ganz erlassen werden kann.

wo und wie man sie beantragen muss.

  1. Sie begeben sich direkt zum Amtsgericht und beantragen beim zuständigen Rechtspfleger(in Fulda Frau Grotzki Zimmer 2133) die Beratungshilfe. Entweder bekommen Sie einen Berechtigungsschein, mit denen Sie zum Rechtsanwalt Ihrer Wahl geschickt werden oder Sie werden gleich vor Ort beraten(das ist sehr selten der Fall).
    oder
  2. Sie suchen gleich einen Rechtsanwalt auf und bitten diesen die Beratungshilfe beim Amtsgericht zu beantragen. Es kann sein, daß sich nicht jeder Anwalt dazu bereit erklärt. Wenn Sie Beratungs -und Prozeßkostenhilfe bekommen sind die Anwaltsgebühren(§ 123 Bundesrechtsanwaltsordnung) niedriger, als wenn Sie die Beratung selbst zahlen würden. Es ist ratsam, sich einen Rechtsanwalt zu suchen, der über Erfahrungen in Ihrem Anliegen verfügt.
    oder
  3. Auch gut beraten werden Sie in einer Sozialberatungsstelle. Das ist zwar keine Rechtsberatung, aber dort gibt es Tips - Hilfe zur Selbsthilfe, wie Sie sich in bestimmten Sachen und Fällen verhalten sollten. Die SozilalarbeiterInnen können oft weiterhelfen, da sie sich im Sozialrecht gut auskennen, d.h. sie können Ihnen behilflich sein einen Widerspruch aufzusetzen usw… Übrigens ist die Beratung dort in jedem Fall kostenlos. Die SozialberaterInnen stehen nicht so unter Zeitdruck wie die Sachbearbeiter der Behörden.

Quelle: siehe Link oben

Gruß
Tato

Hallo!

wer sein Einkommen nicht in DM ausgezahlt bekommt und auch die Reise zu Frau Grotzki nach Fulda nicht antreten will, ist mit dieser Broschüre gut beraten:

http://www.callnrw.de/broschuerenservice/download/16…