Hallo, ich blick nicht durch. Ich kann es ja fast nachvollziehen, wie ich die Verstärkung eines solchen OPV berechne, wenn wenn NUR R_R und R_E in der Schaltung sind. Aber jetzt sind noch R1 und R2 drin (siehe Bild).
Kann ich R1 und R2 ignorieren? Ich weiß nicht richtig, wie ich das rechnen soll. Ich habs einfach mal versucht:
U_E rund U-minus
daher: (U_A-U_E)/R_R=U_E/R_E
Umgestellt kommt dann eine Verstärkung raus:
V=U_A/U_E=R_R/R_E +1
Stimmt das??? Bitte helft mir. Wer kann mir das ganz überhaupt noch mal richtig erklären?
Danke!!!
stimmt bis jetzt, aber noch nicht fertig
Hallo Ajo,
den nicht invertierenden Verstärker hast Du richtig berechnet.
Nun einfach noch den Spannungsteiler berechnen und beide Teilverstärkungen multiplizieren.
(Tipp: Falls Du richtig gerechnet hast, kommt für RR=50kOhm eine Verstärkung von 3 heraus.)
Danke bisher, aber…
Hallo,
danke erstmal für die schnelle Antwort. Leider bin ich aber immer noch nicht wirklich weiter. Der Spannungsteiler sagt mir schon was (Teilspannung/Teilwiderstand=Gesamtspann./Gesamtwid.). Aber ich weiß nicht, wie ich das anwenden soll, wenn der OPV im Spiel ist. Ich verstehe einfach nicht, wie sich dann die Spannungen und Ströme verhalten. Vielleicht kannst du mir noch ein paar Ansätze geben. Danke
Du kannst davon ausgehen, dass es sich um einen idealen
Operationsverstärker handelt und der hat einen
Eingangswiderstand von ???
–> 0 Ohm?
Wie ist also R1 und/oder R2 mit dem Ausgang verbunden???
–> mit dem OPV-Ausgang? Dann sind beide R direkt verbunden?
Der Spannungsteiler R1/R2 hat also wieviel Auswirkung auf das
OP-Verhalten???
–> das versteh ich nicht - ich kann einfach keinen aufstellen - irgendwie funken R_E und R_R noch rein oder?
aber ich versuchs - hilft mir aber nicht weiter:
U_A/U_E=R2/(R1+R2) - aber das kann doch nicht ganz stimmen oder?
Könntest du die Lösung bitte in der Antwort mit angeben? Ich brauch das nämlich bald.
Hallo,
unter der Voraussetzung, daß es sich um einen idealen
OPV handelt, kann man von folgenden Vorraussetzungen
ausgehen:
In die Eingänge +OPV und -OPV fließt kein Strom rein/raus
(das ist in Praxis mit guter Näherung geg. wenn die Querströme
durch die Spannungteiler R1;r2 und Rr/Re >> als die Eingangs-
ströme sind, also Widerstände nicht zu hochohmig auslegen).
Die Verstärkung des OPV geht gegen unendlich.
In Praxis muß die Versträkung mit Rückkopplung 80dB, bei speziellen OPV sogar > 120dB = 1Mio-fach ).
Die Offsetspannung des OPV ist Null. In Praxis reicht es,
wenn die Offsetspannung [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo, danke für die Erklärung. Aber du musst wissen: in Sachen Elektronik bin ich DOOF!
Kannst du mir nicht mal die beiden Spannungsteiler aufschreiben?
Danke
danke für den Link - werd ich mir merken. Allerdings sind dort nur solche „simplen“ Beispiele mit 2 Widerständen. Bei mir sinds aber 4! und ich kann das absolut nicht ableiten auf mein Problem.
Du kannst davon ausgehen, dass es sich um einen idealen
Operationsverstärker handelt und der hat einen
Eingangswiderstand von ???
–> 0 Ohm?
Nein, unendlich hoher Widerstand. D. h. der Spannungsteiler R1/R2 wird nicht belastet.
Wie ist also R1 und/oder R2 mit dem Ausgang verbunden???
–> mit dem OPV-Ausgang? Dann sind beide R direkt
verbunden?
Vom OP-Ausgang führt nur der Widerstand RR zum invertierenden Eingang. Der nicht-invertierende Eingang ist über keinen Widerstand (bzw. über einen unendlich hohen Widerstand) mit dem Ausgang verbunden. Es besteht also auch keine Rückwirkung vom Ausgang zum nicht-invertierenden Eingang.
Verstanden?!?
Das Verhalten des OP wird nur durch RR und RE bestimmt. Das hast Du ja schon richtig berechnet.
R1/R2 beeinflussen das Übertragungsverhalten des OP nicht. Du könntest es auch so zeichnen:
Das bedeutet: das Eingangssignal wird zuerst durch den Spannungsteiler (Verstärkung = 1) verstärkt.
Beide Stufen beeinflussen sich nicht gegenseitig.
Kannst Du das jetzt nachvollziehen?
Du kaufst Dir Aktien für 1000 EUR, verlierst 50% und verkaufst sie wieder. Von dem Geld kaufst Du Dir andere Aktien die auf das Sechsfache steigen. Wieviel Kohle haste dann?
(So ist das für RR = 50 kOhm.)
kapier es langsam nicht!!!
In Deinem Beispiel steht eindeutig NICTINVERTIERENDER VERSTÄRKER und der ist sehrwohl und ausführlich beschrieben. Berechne danach Deinen Verstärker mit RR und RE.
Am positiven Eingang Deiner Schaltung liegt ein ganz simpler Spannungsteiler, auch in meinem Link sehr gut beschrieben.
Nachdem R1 und R2 10k gleich gross sind, ist es hier ein Spannungsteiler der schlicht und einfach die anliegende Spannung UE halbiert, sonst nichts. Mit mehreren Widerständen „R1“ unterschiedlicher Grösse kann man einen Summiervertärker realisieren.
Jetzt berechnest noch die Spannungsverstärkung RR - RE und schon weisst was aus der Schaltung „rauskommt“.
Nochmal, ansich haben die Widerstände R1 und R2 überhaupt nichts mit dem Verstärkungsfaktor zu tun, es sind nur die Widerstände RR und RE zu berücksichtigen.
Und wenn Dir das alles nicht klar ist, kaufst Dir einen OP und die paar Widerstände und bastelst Dir alles zusammen und misst einfach mal, hilft auch manchmal.
Alles geklärt???
Gerd
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