Hallo,
ich habe einen Spannungsteiler mit den Widerständen 56k und 680k. An dem 56k-Widerstand liegt fest eine Spg. von 2,5V. An dem 680k-Widerstand liegt eine Spg. von 0V bis 2,5V. Die Teilung ergibt eine Ausgangsspg. von 2,3V bis 2,5V. Das bedeutet, bei 0V am Eingang liegen 2,3V am Ausgang und bei 2,5V am Eingang liegen 2,5V am Ausgang.
Meine Frage ist nun wie würde man die Widerstände für diesen Fall berechnen, wenn sie nicht gegeben wären?
…das ist kraus und unverständlich beschrieben.
Das bedeutet, bei 0V am Eingang liegen 2,3V am Ausgang…
Keine passive Schaltung kann diese Meßwerte erzeugen. Wenn Du es doch schaffst, ist Dir der Nobelpreis für Physik kaum noch zu nehmen.
Gruß
Wolfgang
Hasst du da irgendwas verdreht, wenn am Eingang 0V ist, können am Ausgang keine 2,3V sein…
Handelt es sich um einen Teiler nur mit Widerständen ohne Last oder ist da noch eine Zehnerdiode mit drin?
MArkus
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an Markus und Wolfgang
Hallo
ich habe einen Spannungsteiler mit den Widerständen 56k und
680k. An dem 56k-Widerstand liegt fest eine Spg. von 2,5V. An
dem 680k-Widerstand liegt eine Spg. von 0V bis 2,5V. Die
Teilung ergibt eine Ausgangsspg. von 2,3V bis 2,5V. Das
bedeutet, bei 0V am Eingang liegen 2,3V am Ausgang und bei
2,5V am Eingang liegen 2,5V am Ausgang.
Meine Frage ist nun wie würde man die Widerstände für diesen
Fall berechnen, wenn sie nicht gegeben wären?
2.5V
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| | 56k (R1)
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+ -- Ausgang
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| | 680k (R2)
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Eingang: 0V bis 2.5V
Die Ausgangs-Spannumg wird gegen 0V gemessen.
Ohne Last und ohne Nobelpreis ergibt sich folgendes:
Eingang = 0V
Ausgang = 2.5V - (((2.5V - 0V) / (56k + 680k)) * 56k) = 2.5V - 0.19 V = 2.31 V
Eingang = 2.5V
Ausgang = 2.5V - (((2.5V - 2.5V) / (56k + 680k)) * 56k) = 2.5V - 0 V = 2.5 V
MfG Peter(TOO)
Hallo Franz,
Meine Frage ist nun wie würde man die Widerstände für diesen
Fall berechnen, wenn sie nicht gegeben wären?
2.5V
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| | 56k (R1)
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+ -- Ausgang
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| | 680k (R2)
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Eingang: 0V bis 2.5V
Beim unbelsteten Spannungsteiler gilt:
- Das Verhältnis R1/R2 muss gleich 0.2V/2.5V sein.
- Der Wert R1+R2 bestimmt den Strom durch den Spannungsteiler und kann theoretisch beliebig gewahlt werden. Rechnerisch funktioniert es auch mit 0.056 Ohm und 0.68 Ohm aber dann fliessen etwa 2A und es werden etwa 5Watt verheizt, was nicht immer praxisgerecht ist.
- Das grösste Problem ist 2 Normwerte (z.B. aus der E12 Reihe) zu finden welche die Bedingung 1. erfüllen. Meist muss man zu einer Parallel- oder Serie-Schaltung für einen der beiden Wiederstände (R1 oder R2) greiffen, wenn man keine speziellen Widerstände verwenden will.
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter,
nachdem mir Franz die Schaltung mailte, war für mich auch die ursprüngliche Beschreibung nachvollziehbar und ich schrieb ihm:
…die Ausgangsspannung dieser Anordnung rechnet sich wie folgt:
Der Strom durch den Spannungsteiler:
I = (Uref - Udac) / (R1 + R2)
Die Ausgangspannung Ua = Uref - UR1 mit UR1 = R1 x I
Damit wird
Ua = Uref - R1 x (Uref - Udac)/(R1 + R2)
Im Beispiel waren R1 = 56 k und R2 = 680 k.
Gruß
Wolfgang