Hallo Klaus,
Liebe Gelehrte,
…oh, Deine Frage hat mich angesprochen, die Anrede wäre zuviel des Guten 
Also, ja, es scheint,als sei die Sache mit dem Treibhauseffekt eine Glaubens- bzw. politische Frage; dies liegt aber zB. daran, dass die US-Regierung spätestens seit Bush II massiv Einfluss auf entsprechende wiss. Veröffentlichungen genommen hat. Inwieweit das für andere Regierungen, global players zutrifft kann man, ich nur vermuten.
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Ich möchte die Frage stellen, warum man die Erwärmung der
Atmosphäre in Funktion vom CO2-Gehalt nicht messen bzw.
berechnen können sollte
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oh, in einem sehr simplen Modell kann man das sicher…nur, machen die von Dir sog. komplexe Zusammenhänge erst die Musik, sprich das Ganze zu einem wiss. relevanten Modell. Alles andere kann sehr einfach von den div. Interessengruppen als unwahr, naiv, falsch etc. gebrandmarkt werden und würde daher wirkungslos, bzw. noch wirkungsloser, bleiben.
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Ich erinnere mich, in meinem Studium ein IR-Spektrum von CO2
aufgenommen zu haben. Die Schwingungen und damit deren
Energieabsorption sind genau bekannt. Auch die Konzentration
von CO2 (und O2 und N2…) in der Atmosphäre, deren Dicke
sowie die Intensitätsverteilung des Sonnenlichts sind bekannt.
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Was mich hier wundert, alle Welt tut so, als sei CO_2 das einzige relevante Gas i.d. Atmosphäre. Neben den anderen ‚direkt‘ IR-aktiven Gasen die Mensch, Vieh und anderes produziert bleiben auch noch die chemischen Vorgänge unbeachtet. Alt genug um die Diskussionen um die FCKWs mitbekommen zu haben bist Du ja selbst 
Bottomline: Es ist eine Frage, was man mit der Aussage einer Modellberechung erreichen will, was man auf Grundlage der gemachten Annahmen erreichen kann. Das ist kein Angriff gegen Deine Argumentation, aber diese zu Ende gedacht wäre es so, als würde ein Physiker glauben die Welt verstanden zu haben, weil er das einfache Wasserstoffatom komplett durchrechnen kann…
hth,
stefan, der halb-gelehrt-belehrbare