Guten Tag,
ich arbeite gerade an meiner Diplomarbeit und habe folgendes Phänomen an einem 150 MVA- Netzkuppel- Transformator.
Für dieses Phänomen am T212a sind nach meinen Recherchen mindestens drei Faktoren ausschlaggebend.
- Die Modifikation am T212a und sein Alter
- Der Unterschied in den Öltemperaturen Dom – Kessel
- Die Luftsättigung des Öls.
Da Luft eine höhere Löslichkeit im warmen als im kalten Öl hat, werden im Bereich der Dome durch das Abkühlen des Öls Luftblasen gebildet.
Auf Grund von konstruktiver Besonderheiten können sich diese Luftblasen an Bauteilen festhalten, wachsen und dann ins Buchholzrelais gelangt.
Bei der Ölbewegung in der Zirkulationsleitung können keine Luftblasen haften bleiben, d.h. noch in kleinster Form wird Luft gelöst und an die Atmosphäre wiedergegeben, genau wie dies auch im Kessel über den Ausdehner stattfindet
Als eine der Lösungen möchte ich eine Flächenheizdecke auf die Domverlängerung anbringen, um die Temperaturdifferenz zwischen Hauptkessel ca 60°C und der Dom/Durchführung ca. 20°C zu neutralisieren.
Ich muss also 320 Liter Öl auf ca. 50°C in der Dom/Durchführung erwärmen.
Ich habe 1m² Fläche für die Heizdecke zur Verfügung.
Wer kann mir hier einen Ansatz zur Berechnung geben?
Muss ich die Wärmekapazität von Öl mit betrachten, die Wärmeleitfähigkeit des Dommaterials oder reicht einfach der spezifische Wärmeübergang Domverlängerung - Luft?
Vielleicht hat ja auch der ein odere andere andere Lösungsvorschläge wie ich die Buchholzwarnmeldungen weg bekomme die durch das Phänomen entstehen.
Aber erst einmal vielen Dank.