Ich habe folgendes Problem ich möchte wissen wie ich die erwärmung meines Poolwassers mit hilfe einer Solaranlage errechne.
Ich habe mit da einmal die Formel aus meinem Tabellenbuch genommen:
Tm = ((c1*m1*t1)+(c2*m2*t2))/(c1*m1)+(c2*m2)
Damit kann ich den Temperaturanstieg ermitteln den eine Füllung der Solarheizung in meinem Pool bewirkt. Wie aber berechne ich den Temperatur anstieg bei einem Durchlauf betrieb?
Ich habe mit da einmal die Formel aus meinem Tabellenbuch
genommen:
Tm = ((c1*m1*t1)+(c2*m2*t2))/(c1*m1)+(c2*m2)
mit dieser Formel kann man die Temperatur einer Mischung von 2 verschieden warmen Flüssigkeiten berechnen. Das wird Dir nichts nützen.
Wie sieht denn Deine Anlage aus bzw. welche Werte sind überhaupt bekannt? Aber mal als grobe Abschätzung:
Bei klarem Himmel kommen auf der Erde maximal 1000 W pro Quadratmeter an. Mit einem richtig guten Kollektor kann man damit 50% nutzen. Mit einem Schwimmbadabsorber weniger, sagen wir mal 300 W/m2. Wenn Du 1 m2 Absorberfläche hast, dann wäre das also so, als ob Du einen 300W-Tauchsieder in Deinen Pool steckst (wenn die Sonne scheint). Bei 10 m2 Absorberfläche wären es eben 3000W. Wie schnell der Pool nun davon warm wird, hängt davon ab, wieviel Wasser darin ist. Dann kannst Du die bekannte Formel
Q = m * c * DeltaT nehmen, wobei Q die Heizleistung mal die Zeit ist.
Beispiel: Pool 5m * 5m * 2m, macht 50m3 Wasser, also 50.000kg. Bei 10 m2Absorberfläche wären das dann immerhin 0,05 Grad pro Stunde.
Also brauchst Du einen kleinen Pool und eine große Absorberfläche. Und ganz ganz viel Sonne…
Also brauchst Du einen kleinen Pool und eine große
Absorberfläche. Und ganz ganz viel Sonne…
Oder eine große Menge schwarze Tinte, mit der Du das Wasser einfärbst.
Dann wird es schneller warm.
Mal im Ernst, ich hatte mal eine Diskussion mit einem Poolbesitzer.
Der ließ auch bei Lufttemperaturen > Wassertemperatur die genoppte Isolierfolie auf dem Pool, weil er meinte, durch den Treibhauseffekt damit schnellere Erwärmung zu erzielen.
Ich aber denke: Die Folie dient der Isolierung. Solange die Wasseroberfläche kälter als die Luft ist, ist eine Isolierung kontraproduktiv. Sie würde nur eine schnellere Erwärmung bringen, wenn die Wasseroberfläche wärmer als die Luft ist.
Da das Wasser aber ständig in Bewegung ist, kann man die Oberflächentemperatur mit der Temperatur der Gesamtfüllung gleichsetzen. Eine Schichtung würde ich nicht erwarten.
(Die Folie war eine Art Luftpolsterfolie, transparent. Wäre die wasserzugewandte Folie mattschwarz und die luftzugewandte Seite transparent, dann sähe es wohl anders aus mit der Erwärmung).
Würdet ihr meinen Überlegungen zustimmen oder bin ich auf dem Holzweg?
Wer möchte, darf auf meinem Grundstück eine Versuchsreihe starten.
Die Pools müsen aber auf eigene Kosten erstellt werden und müssen nachher bei mir verbleiben.
Dort ist es allerdings für den Winter gedacht. Beim pool funktioniert das genauso. Wenn man also im Winter, Herbst oder Frühjahr das Polwasser erwärmen will, kann man es so machen. Sobald aber die Lufttemperatur über der Wassertemperatur liegt, ist es besser, die Folie wegzulassen. Nachts kann es natürlich sinnvoll sein, vor allem bei klarem Himmel. Allerdings nützt einem da die Transparenz des Materials nichts, das wären dann Styroporplatten genauso gut.
Übrigens dachte ich immer, man hat nen Pool zur Abkühlung…
Solar Anlage: (Ist noch zu kaufen)
Breite 1,20 m
Länge 6 m
Ich weollte halt ein formel mit der ich berechnen kann wie
groß die Kollektor anlage sein muss die ich für meinen Pool
brauche.
Da wird es Erfahrungswerte geben, aber keine einfache Formel.
Man kann nicht die Leistung eines Solarkollektors gleichsetzen mit einer Wassertemperatur.
Man könnte z.B. festsetzen, dass das Becken innerhalb von 3 Tagen von 10° C auf 20°C aufzuheizen sei. Dann müsste die Sonnescheindauer und Intensität bekannt sein. Zudem dem Wärmewiderstand Wasser-Erdreich.
Frag den Hersteller nach seinen Erfahrungswerten, eine simple Formel wirst Du nicht ermitteln können.
Frag den Hersteller nach seinen Erfahrungswerten, eine simple
Formel wirst Du nicht ermitteln können.
Es handelt sich bei dem „Pool“ Becken um eine aus Beton gemauerte Klärgrube aus dem jahre 1965 (ab 1972 still gelegt) es besteht aus einer 25cm dicken betonstein schicht. Diese wurde dann gegen die aggresiven stoffe mit Bitum behandelt, auf die wir nun wiederum eine deckschicht aus dichtschlämme (ca 3 mm oder mehr) aufgetragen haben. Den Hersteller kann ich nicht mehr Fragen da die meisten bereits Tod sind