Berechnung: Tagesgeldkonto b. taggenauer Verzinsg

Hallo,

weiss jemand die Formel anhand derer ich bei einem Tagesgeldkonto und taggenauer Verzinsung mit vorhandenem Jahreszinsatz und quartalsweiser Gutschreibung ich ausgehend eines bestimmten Anlagebetrages den Jahresendbetrag errechnen kann?

Vielen Dank

Gruß,
Patric

Anlagebetrag A
Endbestand E
Jahrezinssatz Z (4% --> Z=4)

E = A*(1+Z/400)^4

Beispiel
Anlagebetrag 10.000€
Jahreszinssatz 4%

Endbestand = 10.000 * 1,040601 = 10.406,0401

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Hallo,

danke. hat ein Zinsjahr 400 Tage?
Und wo fliessen die Ausschüttung inerjärhrlich ein?

Gruß,
Patric

*seufz*

Nein, der Zins ist 4%. Möchte ich wissen auf welchen Kontostand ich komme, wenn mir 4% gutgeschrieben werden, multipliziere ich die Einzahlung mit 1,04 … oder 1+4/100 …
da er Zins aber vierteljärhrlich gutgeschrieben wird, entspricht das einem Zins von 1% pro Vierteljahr, also 1,01 oder 1+4/(100*4) oder 1+4/400.

Frank Wilke

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Hallo!
Die Antwort von FW ist (fast) richtig. Die Exp.-Formel wäre nur bei Zinseszinsrechnung anzuwenden. Die Bank wird so rechnen:
Jahrsezins: 4,00 %, Tageszins 4,00/365
Die Formel baut sich dann so auf A= Anlagekapital
Anlage Jan = 31d: Zins 4,00/365*31 =Zins1
Zins für Februar = (A+Zins1)*28* 4,00/365*28d
Geht weiter bis zur Zinsauszahlung…zB. bis Dezember.
Bei taggenauer TG-Konto Verzinsung wird anders gerechnet!!
Merke: 4,00%/a bringen so die die besten Zinsen:
Zinseszins, mon. Zinsgutschrift, quartals. Gutschrift, am schlechtesten Z-Gutschrift am Jahresende
MfG

Hi,

wenn wir schon Trockenfrüchte defäkieren:
üblich ist die „Deutsche kaufmännische Zinsmethode“ (30/360) mit viertel- oder ganzjährlichem Zinsabschluß.

Gruß
Nils

Hallo!
Bei unterjähriger Tagesgeldanlage ist 360 d für den Kunden vorteilhafter.
Wenn ich im Ausland anlege, dann ist 365 d richtig.
Auf jeden Fall versucht die Bank einen „guten“ Zinssatz vorzutäuschen; das ist legal.
Da müssten wir jetzt effektiv/nominal diskutieren.
MfG

Hallo

danke für die antwort.
Wie würde bei Taggenauer Verzinsung gerechnet werden?
Und noch eine Frage: Sauber ist es doch nicht, wenn ich
den Zins linear auf die Tage aufteile, da Zinsen exponentiel sind.
Ist dies eine Vereinbarung der Banken?

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Wie würde bei Taggenauer Verzinsung gerechnet werden?
Und noch eine Frage: Sauber ist es doch nicht, wenn ich
den Zins linear auf die Tage aufteile, da Zinsen exponentiel
sind.
Ist dies eine Vereinbarung der Banken?

Nochmals:
Beim Tagesgeld-Konto: Z.B. (A)nlage am 02.01;
Kapital mit Zins Ende Februar > Zins Januar+A+Zins(Februar) usw.
Klar, man kann mit 360 d rechnen der Unterschied zur Rechnung mit 365 d ist über’s Jahr marginal.
Mit 360 bzw. 365 d, rechnet man dann, wenn -was ja der Sinn eines Tagesgeldkonto ist- z.B. am 14.4. Geld hinzufügt oder abhebt.
MfG

Hallo!
Die Antwort von FW ist (fast) richtig. Die Exp.-Formel wäre
nur bei Zinseszinsrechnung anzuwenden.

–> eben, weil der Fragen von „vierteljährlicher Zinsgutschrift sprach“ :wink:

Frank Wilke