z.Zt. ist im Gespräch:
o bei Versicherungspflichtigen künftig nicht nur die Arbeitsentgelte, sondern auch sonstige Einkünfte wie Zins-, Miet- und Kapitaleinnahmen für die Berechnung der Beiträge zur Krankenversicherung einzubeziehen
o auch die Heraufsetzung der BBG auf das Niveau der Rentenvereicherung wird wahrscheinlich kommen.
Jeder der z.Zt freiwillig versichert ist und mit dem Wechsel liebäugelt, sollte sich dieses jahr noch entscheiden: nächstes kann es schon zu spät sein.
Eine Möglichkeit um nominell noch in diesem Jahr anzufangen: schließt eine Anwartschaftsversicherung für Dezember ab. Es gibt einige Versicherungen, die da mitspielen.
Vorteile:
- ein Jahr jünger bei der Betragsberechnung
- das neue Gesetz zählt nicht für die schon versicherten.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
Jeder der z.Zt freiwillig versichert ist und mit dem Wechsel
liebäugelt, sollte sich dieses jahr noch entscheiden: nächstes
kann es schon zu spät sein.
Nur wenn dannn die Private keine jungen mehr bekommt, stirbt die Solidargemeinschaft und ich komme nicht mehr zurück. Wäre also auch ein vakantes Spiel mit dem Feuer.
Und die Anhebung auf die BBG Rente glaube, die wird nicht folgen. Da gibt es zuviele Köpfe, die mal Urteile dazu gelesen haben und da würden jede Menge Verfassungsklagen kommen. Zu recht. Denn der Staat darf kein Verwaltungsmonopol schaffen.
Gruß
Marco
hallo Marco,
Jeder der z.Zt freiwillig versichert ist und mit dem Wechsel
liebäugelt, sollte sich dieses jahr noch entscheiden: nächstes
kann es schon zu spät sein.
Nur wenn dannn die Private keine jungen mehr bekommt, stirbt
die Solidargemeinschaft und ich komme nicht mehr zurück. Wäre
also auch ein vakantes Spiel mit dem Feuer.
na, na, na, glaubst Du wirklich, dass wegen so eine Lapalie die Privaten schlapp machen? Ich nicht!
Und die Anhebung auf die BBG Rente glaube, die wird nicht
folgen. Da gibt es zuviele Köpfe, die mal Urteile dazu gelesen
haben und da würden jede Menge Verfassungsklagen kommen. Zu
recht. Denn der Staat darf kein Verwaltungsmonopol schaffen.
Ich glaube ja auch, dass die Grünen sich da nicht durchsetzen… doch was ist, wenn doch?
Und was meinst Du, wie die Kassen bald darauf astmatisch keuchen werden? Wen wollen sie denn dann für ihr Unvermögen bluten lassen? Bleiben nur noch die Versicherten: dann kommt der 16 % Beitrag (plus 1,7% Pflege)
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
na, na, na, glaubst Du wirklich, dass wegen so eine Lapalie
die Privaten schlapp machen? Ich nicht!
Nicht Pleite gehen. Die kosten werden ja umgelegt und je mehr die Ausscheideordnung außer Kraft gesetzt wird, desto stärker verändern sich die Prämien. Kommen keine neuen, veraltet der Tarif und damit wird die Prämie teurer.
Momentan sehe ich das eben schon zweischneidig und diese Aussagen sehe ich daher skeptisch.
Ich gehe mal davon aus, ich wäre in der Situation:
Kommt der Erhöhung, muss ich entweder wieder raus oder auf Lebzeiten (solange der Zustand anhält) bin ich draußen. Wenn jetzt kein Nachwuchs kommt, dann bin ich die Arme Sau, die die Prämie zahlen muss.
Kommt sie nicht, kann ich auch noch später wechseln und mit der Anwartschaft einen guten Deal machen. Letztendlich fällt das eine Jahr auch oft nicht so dramatisch ins Gewicht. Hängt vom Alter ab, mit dem man kommt, keine Frage.
Ich glaube ja auch, dass die Grünen sich da nicht
durchsetzen… doch was ist, wenn doch?
Kleine Änderung: Soweit ich es weiß, ist es rot, die es wollen.
Gruß
Marco
hallo Marco,
kleiner Überlegungsfehler:
wenn die BBG auf 4500 € oder gar 5.000 € erhöht wird, heißt das natürlich, dass erst mal weniger in die Privaten kommen… aber nur kurzfristig. Dann geht der Run los!
Und zwar hat die Erhöhung noch einen unangenehmen Nebeneffekt, an das die meisten nicht denken: dijenigen, die bisher über z.Zt. 3375 € verdienten, haben eben nur bis zu der Grenze bezahlt, sagen wir mal 15,7 % (inkl. der PPV) = 529,88 €. Nach der Erhöhung muss einer, der sagen wir mal 5.000 verdient (und so wenige sind das gar nicht!) 785 € bezahlen! Das sind 255 € mehr! Jetzt kommt er in den Bereich, in dem es sich rentiert, auch mit 3 Kinder in die Private zu gehen. Glaubst Du, dass da viele mit dem Beitrag der Kassen dann einverstanden sind? Dann wird der Privatpatient wirklich der, bei dem es heißt: wenn Du arm bist musst Du früher sterben! Denn die Einsparungen gehen jetzt erst richtig los!
Ich glaube, wenn sich die Regierung und das Engerle Schmidt mal genau überlegen, was sie hier anstellen wollen, werden sie feststellen, dass sie genau das Gegenteil von dem erreichen werden, was sie vorhatten: eine 2 Klassengesellschaft. Und eine zusammenbrechende GKV.
Und das französische Vorbild läßt sich nachträglich nicht mehr einführen: alle müssen GKV grundversichert sein. Wer mehr Leistung will, muss eine Zusatzversicherung abschließen.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
kleiner Überlegungsfehler:
nicht wirklich… 
wenn die BBG auf 4500 € oder gar 5.000 € erhöht wird, heißt
das natürlich, dass erst mal weniger in die Privaten kommen…
aber nur kurzfristig. Dann geht der Run los!
Das betrifft aber nur die, die auch über BBG Rente verdienen. Mal ganz davon ab, dass es eh nur etwa 25% der privat versicherten betrifft. Ich denke, von denen, die oberhalb BBG KV verdienen liegen nur 5-10% auch oberhalb der BBG Rente.
Und das französische Vorbild läßt sich nachträglich nicht mehr
einführen: alle müssen GKV grundversichert sein. Wer mehr
Leistung will, muss eine Zusatzversicherung abschließen.
Nicht nur nicht durchführbar, sondern auch nicht praktikabel.
Gruß
Marco
hallo Marco,
hast Du heute die Nachrichten gehört?
Die wollen doch mit aller Gewalt den Zugang zu den Privaten erschweren.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird 
Gruß
Marco
PS: wir warten es mal ab. Sie haben ja schon Einschränkungen vorgenommen, für wen es gelten soll 