Berechnungshilfe!NEH's Transmissionsw

Hallo ich mache mich zur Zeit etwas schlau über Niedrigenergiehäuser.

Ich nräuchte deshalb einen Rat mit einer Berechnung betreffend des „TRANSMISSIONSWÄRMEBEDARFS“

Ich weiß das er angiebt wieviel Heizenergie in Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) durch die Hüllfläche (A) entweicht.
Jedoch wie berechnet man Ihn.

Meine Konzeptionierung betrifft ein Einfamilienhaus mit genutztem Schrägdach, Wohnfläche 150 m^2, das A/V verhältniss ist noch nicht berechnet (zählt das Dach auch dazu Schrägen und Giebel?)

Ist zur Abwechslung mal eine Anspruchsvolle Frage, aber trotzdem sehr wichtig für meine Arbeit.

Danke im Vorraus.

Udoy

P.S: kann mir jemand ausserdem noch Adressen für Niedrigenergiehäuser sagen oder Firmenangaben im gesamten Bundesgebiet, paar wichtige genügen.

Schönen Gruß

Hallo Udoy,

Hallo ich mache mich zur Zeit etwas schlau über
Niedrigenergiehäuser.

Das ist an sich schon ein guter Anfang … empfehlenswert ist aber auch, dass Du Dich gleichzeitig über ökologische Architektur schlau machst - dann stellst Du nämlich in einiger Zeit fest, dass das EFH an sich nonsens ist (A/V usw.)

Ich nräuchte deshalb einen Rat mit einer Berechnung betreffend
des „TRANSMISSIONSWÄRMEBEDARFS“
Ich weiß das er angiebt wieviel Heizenergie in Kilowattstunden
pro Jahr (kWh/a) durch die Hüllfläche (A) entweicht.
Jedoch wie berechnet man Ihn.

Dafür brauchst Du entweder ein Buch mit Bautabellen (Schneider, Wendehorst, …) oder die Herstellerangeben aller Materialien, die Du in der Fassade einbaust. Dann kannst Du mittels einiger komplexer Formeln (s. Bautabellenbuch oder kostenlose Übersichten, z.B. von der Firma „Unipor“ (Ziegelherstzeller)den Gesamtwaärmedurchlasskoeffizienten Deiner Fassade berechnen).
Du mußt allerdings einiges mehr beachten als nur den k-Wert, wenn Du Dein Haus am ende „NEH“ nennen willst (Fugendichtigkeit, …)

Meine Konzeptionierung betrifft ein Einfamilienhaus mit
genutztem Schrägdach, Wohnfläche 150 m^2, das A/V verhältniss
ist noch nicht berechnet (zählt das Dach auch dazu Schrägen
und Giebel?)

Ist das Dach Teil der Hüllfläche oder nicht ???
(Natürlich ist es … die Wärme entweicht auch durch die Dachfläche !)

Ist zur Abwechslung mal eine Anspruchsvolle Frage, aber
trotzdem sehr wichtig für meine Arbeit.

Danke … bitte mehr anspruchsvolle Fragen - ich hab´ mir hier schon eine blutige Nase geholt (metaphorisch gemeint), als ich das Niveau ansprach…

Danke im Vorraus.

Gerne geschehen, Udoy

Tim

P.S: kann mir jemand ausserdem noch Adressen für
Niedrigenergiehäuser sagen oder Firmenangaben im gesamten
Bundesgebiet, paar wichtige genügen.

Niedrigenergie - Fertighäuser gibt´s von vielen … meine Meinung zur ökologie von EFH kennst Du ja (s.o.) - schau Dir doch lieber mal ein paar Projekte von Thomas Herzog (München) an
( http://www.baunetz.de/arch/ ) oder lies ein gutes (!) Buch über das Thema (Sol Power o.ä.)

viel Spass

Danke Tim für deine Schnelle Antwort,

habe ein Tabellenbuch „Bautechnik Tabellen-Westermann“ zu Rate gezogen um die Materialien ; WLG-Werte; Wärmedurchlasswiderstände zu analysieren.

Zudem habe ich noch eine Seite zum Errechen des Jahres Heizwärebedarfs gefunden nach „WSchV 95“, jedoch gehört soweit ich weiß ein NEH Haus nicht dazu und muss nach anderen Richtwerten beurteilt werden.

Udoy

Ergänzung
Hallo Udoy,

ein NEH (Niedrigenergiehaus) ist ein Haus, welches mindestens 25% unter dem gesetlich zulässigen Wärmebedarf liegt und wird steuerlich fördend anerkannt.

Inwieweit dieses NEH betriebswirtschaftlich ökologisch arbeitet (Energiebilanz) muß über eine Folgekostenberechnung analysiert werden. Automatische Raumbelüftungen etc. (analog EXPO Hannover) halte ich für verpufft.

Ich nehme an, das Du keine Fachmann auf dem Gebiet der Wärmebedarfsberechnung bist. Mit den Bautabellen alleine kommst Du da nicht allzuweit. Fugenkoeffizienten, Luftwechselzahlen. Materialsprünge/-veränderungen sind mit einzurechnen und dafür bedarf es einiger Routine.

Die Materialien die Du in Deiner Planung berücksichtigts, werden die auch wirklich später eingesetzt? Und wird Deine (als Laie) aufgestellte Wärmebedarfsberechnung auch beim Finanzamt anerkannt? Ich glaube nein.

Trotzdem noch viel Spaß beim Bauen

Christian

Hab dank für deine Antwort.
Ich bin gerade dabei mein Fachabi in Architektur über die Bühne zu bringen, aber ddas nur nebenbei.
Die ERgänzungen und die vielseitigen Informationen haben mein wissen vorerst gestillt, aber falls neue Fragen bezüglich NEH’s oder evtl auch Passivhäuser und wie man irgenwas berechnet werde ich natürlich wieder anfragen.

Mit freundlichen Gruß und frohem Maibaumsetzten

Udoy

Infos und Berechnungshilfen NEH
Als SEHR gute Adresse möchte ich dir noch das Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt empfehlen (http://www.iwu.de). Dort erfährst du ALLES über NEHs und zwar (Hersteller)neutral und in höchster Qualität (Broschüren und Downloads).
Dort gibt es auch eine Datei LEG.XLS zum runterladen. Damit kannst du unter Excel den Wärmebedarf deines Hauses berechnen (= Transmissionswärmebedarf + Lüftungswärmebedarf!).
Gute und kostenlose Broschüren und Downloads gibt es auch beim hessischen Umweltministerium (http://www.muejfg.hessen.de/service/_fr_pub.htm, „Energie“).

Gruß, Alex