Bereitschaftsdienst im Zivildienst

Hallo

hab mal ne Frage. Bei uns im Seniorenheim wollen sie einen Breitschaftsdienst über Winter einführen, damit wenn es mal Schnee fallen sollte jmd zwischen 7 und 19 uhr erreichbar ist.
…hab schon im Internet nachgesehen. Der Bereitschaftsdienst ist legal, doch wie verhält es sich jetzt mit dem Fahrgeld? Bekomm ich dafür extra wieder Fahrgeld für das extra Fahren meiner 13km pro Weg? Und welche konzequenzen könnte es den haben wenn ich jetz mal nicht zu erreichen bis, mich nicht in der wohnung aufhalte, oder was weiß ich was?

mfg
empy

Und welche konzequenzen könnte es den
haben wenn ich jetz mal nicht zu erreichen bis, mich nicht in
der wohnung aufhalte, oder was weiß ich was?

Hallo,

http://de.wikipedia.org/wiki/Bereitschaftsdienst

Während des Bereitschaftsdienstes muss man erreichbar sein. Anderenfalls ist mit Disziplinarischen Konsequenzen zu rechnen, wie sie auch bei unentschuldigtem Fernbleiben vom Dienst angesagt sind.

Gruß

S.J.

Während des Bereitschaftsdienstes muss man erreichbar
sein. Anderenfalls ist mit Disziplinarischen Konsequenzen zu
rechnen, wie sie auch bei unentschuldigtem Fernbleiben vom
Dienst angesagt sind.

ok das werde ich dann sein. aber wie siehts aus wenn ich jetzt eine ausrede habe zb. oma ist gestürzt?
und wie siehts aus mit der bezahlung der zusätzlichen anfahrtskosten… muss ja dann jedesmal 26 km extra fahren…?

Hallo erstmal.

ok das werde ich dann sein. aber wie siehts aus wenn ich jetzt
eine ausrede habe zb. oma ist gestürzt?

Da wird sich sicher jemand anderes um die Dame kümmern können.
Und im Regelfall heisst Bereitschaft auch, dass man an der Dienststelle präsent zu bleiben hat. Aber auch hier kann man sich auch mit dem Dienststellenleiter einigen…

und wie siehts aus mit der bezahlung der zusätzlichen
anfahrtskosten… muss ja dann jedesmal 26 km extra fahren…?

Dauerkarte für den ÖPNV ?

mfg M.L.

denke das mit der oma ist doch wohl schon nachvollziebar wenn die stürzt und keiner da ist der sich um die kümmert, denke das noch gerade auf toilette (wenn die nur einmal anrufen), oder der schnee liegt bei uns zu hoch kann nicht mit dem auto aus der einfahrt fahren da ich stecken bleibe geht oder?

und zu der fahrkarte: muss mit dem auto kommen da wir auch so. arbeiten und da kein bus fährt. ausserdem stelle ich es mir schwierig vor bereitschaftsdienst mit dem bus zu realisieren. Wenn man jetzt bis 19 uhr bereitschaft hat und man um 18 uhr angerufen wir, bis man da den bus bekommt usw., glaube das funktioniert nicht.

hat noch jmd gute ideen was man da sagen könnte warum man verhindert ist ?

mfg

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Hallo Empy

hat noch jmd gute ideen was man da sagen könnte warum man
verhindert ist ?

Verstehe ich das richtig - du willst hier eine Liste von glaubwürdigen Ausreden?

Zivildienst ist keine reguläre Arbeit - das ist ein Ersatzdienst für diejenigen, die aus Gewissensgründen den Wehrdienst verweigern.
Bei einer regulären Arbeitsstelle wirst du mit einer solchen Einstellung höchstens entlassen.
Das ist beim Zivildienst nicht so. Zur Lektüre empfehle ich mal den Zivildienstleitfaden, Abschnitt C5 -> Disziplinarische Maßnahmen.

Grüße
Joshua

Hallo

meines Wissens nach ist folgende Unterschediung zu treffen:
a) Bereitschaftsdienst
b) Rufbereitschaft

zu a) Bereitschaftsdienst
Bereitschaftsdienst ist, wenn der Arbeitnehmer sich außerhalb der regulären Arbeitszeit an einem bestimmten Ort aufhalten muss, um bei Bedarf sofort verfügbar zu sein, d.h. Aufenthaltsort ist das Altenheim.

zu b) Rufbereitschaft
Der Arbeitnehmer muss sich nicht an einem vom Arbeitgeber vorgeschriebenen Ort aufhalten, sondern muss auf Abruf = Anruf zur Verfügung stehen. ==> Er kann seinen Aufenthaltsort selbst festlegen, muss aber per Telefon, Handy, Funk oder ähnliches erreichbar sein.

Wenn ihr Bereitschaftsdienst habt, dann erübrigt sich die Frage, da du dich eh im Altenheim aufhältst.
Wenn es wirklich Rufbereitschaft ist, dann sehe ich das wie Joshua in seiner Antwort unten. Warum bitte sollte man dir Tipps für Ausreden geben? Ein (Ruf-)Bereitschaftsdienst wird nicht aus Jux und Tollerei eingeführt. Da gibt es Leute die auf deine Hilfe warten und du kommst nicht, weil ihr grad nen Wasserrohrbruch habt, die Haustüre klemmt, die Küche grad brennt und was weiß ich noch. Sorry, für sowas fehlt mir jegliches Verständnis.

Und welche konzequenzen könnte es den
haben wenn ich jetz mal nicht zu erreichen bis, mich nicht in
der wohnung aufhalte, oder was weiß ich was?

Denkbar wäre z.B. dass du dich bei mehreren solcher Vorfälle nicht mehr zu Hause aufhalten darfst, sondern am Dienstort bleiben musst.
Eine zweite Möglichkeit wäre „nachdienen“: das was an Arbeits-/Bereitschaftszeit verpasst wurde, wird einfach an das reguläre Dienstende hintan gehängt und du bleibst halt ein paar Tage länger …

Wenn dir der „Zivildienststress“ zu viel ist, „kündige“ einfach und geh zum Bund …!?

Grüße

Wawi

also die fragen solltest du mit deinem vorgesetzten klären. ob und was da an fahrtgeld gezahlt wird kann ja auch individuell geregelt sein.
und wenn du bereitschaftsdienst hast musst du erreichbar sein, punkt. das hat schon seinen grund, meinst du nicht? willst du hier jetzt wirklich ausreden hören wieso du nicht erreichbar bist falls es darauf ankommt? dann denk mal an die leute die in dem moment deine hilfe brauchen weil sie sich auf dich verlassen!
falls du das in den paar monaten zivi nicht hinbekommst, dann geh zum bund, weil dann bist du da definitiv falsch.

glaub mir, was du hier andeutest schreit förmlich nach ärger. und gefährlich (und letztlich asozial) ist es noch dazu.
grüße,
sebastian

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