was habt ihr für Tipps, wenn man das 3. Mal in Berlin ist und die „Standard-Sehenswürdigkeiten“ soweit gesehen hat? (Anfang Juli Fr. Nachmittag bis Montag Mittag) Möglichst kostengünstig/mit Nutzung der BerlinWelcomecard.
Anmerkung: Mein Freund ist Türke. Gibt es Sehenswürdigkeiten o.ä. die etwas mit der Türkei zu tun haben?
Und wo kann man feiern gehen? War vorletztes Jahr im Matrix, sehr cool, gibt es ähnliche Discos (günstig)?
Mit einem türkischen Begleiter würde ich ja zunächst ins Vorderasiatische Museum gehen, aber im Pergamon wart ihr ja wahrscheinlich schon.
Der türkische Markt am Maybachufer ist auch eine nette Sehenswürdigkeit. Danach dann gleich gegenüber ab zum Feiern in die Ankerklause. Wobei, wenn du eher aufs Matrix stehst, weiss ich nicht, ob dir die angesagteste Absturzkneipe der Stadt wirklich zusagt. Quentin Tarantino hat sich allerdings da amüsiert wie Bolle.
Nachtrag feiern
Der Schokoladen und vor allem der direkt im Nebenhaus befindliche Club der polnischen Versager sind beides auch noch sehr klasse. Trotz ihrer blöden, völlig touriverseuchten Lage in Mitte. Gegenüber direkt Ecke Torstrasse kann man auch tanzen. Und weiter die Ackerstrasse rauf, Richtung Invaliden, guck mal ins Ballhaus Mitte rein.
Berlin ist ganz toll zum Radfahren. Wenn das Wetter schön ist, würde ich mir Räder leihen und die Stadt so erkunden.
Eine Route, bei der man die zum Teil extremen Facetten der Stadt ganz toll erleben kann und auch für einen Türken Elemente enthält:
Anfang Bahnhof Friedrichstraße, da kann man auch Räder leihen
Friedrichstraße über Checkpoint zur Kochstraße
entweder über die Topographie des Terrors und Potsdamer Platz
Nollendorfplatz Winterfeldtplatz (dort ist Samstags ein schöner Markt) zur Yorckstraße
oder dorthin über Anhalter Bahnhof und Park Gleisdreieck (die erste Variante ist etwa 3-4 km weiter)
über den die Großbeerenstraße (Riemanns Höfe, u.a. dort wurde in 80 Tagen um die Welt gedreht), Kreuzberg (den Berg mitnehmen, wenn ihr sportlich seid) zum Mehringdamm. Dort wenn Bedarf und Lust Curry 36 oder Mustafa mitnehmen (Ecke Yorkstraße - das Eine ist Currywurst, das andere Döner)
ggf. mit Abstecher in die Bergmannstraße (einige nette Läden) bis zur Markthalle (ich würde entweder Winterfeldt oder Bergmann machen, beides ist vielleicht was viel)
Platz der Luftbrücke -> Tempelfhofer Feld. Dort ein mal rüberfahren bis zur Grillstelle im Osten und wenn Bock ist zur Mittagspause eben dort grillen
quer rüber über die Thomashöhe zur Karl-Marx-Straße (Grenzübertritt Türkei ), die runter über Sonnenallee, Reuterstraße zum Maybachufer zum Kotti (Kottbusser Tor)
über Michaelkirchplatz (ggf. in die Kirche einen Blick werfen), Brückenstraße zur Jannowitzbrücke
über Märkisches Ufer, Fischerinsel zur Museumsinsel
und am Kupfergraben zurück zum Bahnhof Friedrichstraße
Das sind je nach Mitnahme der Schlenker etwa 20-25 km. Bei schönen Wetter eine wunderbare Tagestour. Man hat historisches Berlin, Schönberg, Kreuzberg alt, Kreuzberg Szene, tiefste Türkei und gleich danach Büroquartier um dann wieder im historischen Berlin zu sein.
Die Kontraste sind heftig! Man kann und sollte sich auf dieser Route Zeit und treiben lassen.
Für den (Nord-)Osten gibt es auch eine schöne Runde, die würde ich dann aber beim nächsten Mal machen bzw. wenn man länger da ist.
zum Radfahren in Berlin… du MUSST für Autofahrer mitdenken. Die sind teils echt blind. Und 50% der rumdüsenden Radfahrer sind ebenfalls gefährlich. Wenn ich zum Job fahr habe ich auf 14km etwa 6 gefährliche Begegnungen. Die hälfte etwa durch andere Radfahrer.
Die Strecke durch Neukölln, also ab Karl-Marx bis Kotti ist tatsächlich recht „robust“ was Autofahrer angeht. Man kann dort aber auch super auf die jeweiligen Nebenstraßen ausweichen, wenn es einem zu voll wird. Die beschriebenen Hauptachsen haben allerdings die sehr typische Atmosphäre, so dass man zumindest ein Stück dort lang fahren oder schieben sollte.
Detaillierte Routenplanung lässt sich auf der Strecke gut mit Googlemaps machen oder auch für gezielte Abschnitte zur Hilfe http://bbbike.de/cgi-bin/bbbike.cgi
Dort bekommt man auch Infos über Straßenbeläge. Die können in Berlin manchmal doof sein für Radfahrer, weil es recht viel Kopfsteinpflaster gibt.
Ich habe gerade gestern Abend noch mit Bekannten zusammen gesessen, die diese Tour auch gemacht haben. Sie waren völlig begeistert.