Guten Tag,
ich werde demnächjst ein WE in Berlin sein und bitte um kulinarische Tipps (gute Qualität der Küche, aber nicht astronomisch teuer). Offen für neue Ideen, aber auch Bodenständiges, solange es wirklich gut ist.
Danke Euch schon mal!
Bolo2L
Guten Tag,
ich werde demnächjst ein WE in Berlin sein und bitte um kulinarische Tipps (gute Qualität der Küche, aber nicht astronomisch teuer). Offen für neue Ideen, aber auch Bodenständiges, solange es wirklich gut ist.
Danke Euch schon mal!
Bolo2L
Hallo,
Berlin ist groß.
Es wäre also sinnvoll, wenn du deine Angaben etwas präzisierst. Wenn der Besuch Berlins „normales“ Sightseeing ist mit eben dem Schwerpunkt darauf, dann ist es ziemlich sinnfrei, dass du nur für eine Mahlzeit quer durch Berlin gurkst. Anders sähe es bei speziellen Essensvorlieben aus, da bietet Berlin einiges, was man so in anderen Städten nicht bekommt. So dürfte insbesondere die Auswahl an ausländischer Gastronomie in Deutschland recht einzigartig sein (es gibt fast kein Land, was du hier nicht essen kannst).
Also: Gib mal an, wo du dich in etwa aufhalten willst, ob du neben / nach dem Essen auch noch Erwartungen hast (die dann idealerweise in der Nähe liegen dürften) und / oder ob es etwas gibt, was du schon mal immer essen wolltest. Außerdem wäre eine genauere Definition von „wirklich gut“ und „astronomisch teuer“ vielleicht nicht falsch.
LG Petra
Pizza:
Aroma (Schöneberg), La Buca (Steglitz), Osteria (Kreuzberg)
Bodenständig mit Elsässischem Einschlag:
Storch (Schöneberg)
Libanesisch:
Mesa (Wilmersdorf)
Tunesisch/Französisch:
Chez fred (Wilmersdorf)
Mahlzeit,
chinesisch (echt geil! UND authentisch): „Hot Spot“ in der Eisenzahnstraße http://www.restaurant-hotspot.de/
Thai: Restaurant Sida in der Ahornstraße, Steglitz
Gruß
Demenzia
Danke, Petra,
für Deine Mühe, die letztlich zu nichts führte.
Dass Berlin groß ist, weiß ich.
Wenn ich nach dem Sightseeing (oder was immer) abends etwas essen möchte, ist immer genügend Zeit, mit ÖPNV schnell in jeder Ecke Berlins zu sein. Mal abgesehen davon, dass ich für ein gutes Essen auch weit fahre.
„Wirklich gut“ kann alles von einem Imbiss bis zum Sterne-Menü sein, daher habe ichs nicht weiter eingeschränkt. Und daher auch keine weitere Präzisoierung vobn „astronomisch teuer“, was ja sehr davon abhängt, was man bekommt. Es sollte halt im Verhältnis sein.
Es kamen ja auch etliche Vorschläge, die sehr interessant sind.
Ciao
Bolo2L
Hallo Aniki,
danke für Deine Vorschläge.
Pizza muss nicht sein, da habe ich in München bestimmt ebenso Gutes.
Den Storch gibt es nicht mehr, wie ich feststelle (leider!), aber der Nachfolger scheint auch nicht uninteressant.
SEHR interessiert mich Mesa! Da werde ich, glaube ich, vorbeischauen!
Danke nochmal!
Bolo2L
Danke, Demenzia,
das Hot Spot liest sich echt gut! Könnte auf die Liste kommen 
Thai ist bei meiner Frau eher schwierig, weil da fast alles scharf ist und wenig Auswahl bleibt.
Ciao
Bolo2L
hallo…
schöne restaurants, die wunderbar in den stadtrundgang eingebunden werden können:
_ zur nolle - friedrichstraße, beliebt bei berlinern und touristen, sehr zentral, vieles von dort zu fuß zu erreichen, küche sehr gut und simpel, berliner flair, schöner 20er jahre dekokrams…
_ käfer im reichstag - super blick über berlin, gehobenes essen, abends weniger touristisch, unbedingt vorher reservieren 22 62 99 19, auch, um warteschlange zu umgehen (mit reservierung darf man den behinderteneingang nutzen und umgeht die bis zu 2h lange schlange des haupteinganges, besonders im sommer tummeln sich hunderte menschen vor dem reichstag…)
_ reinhards im nikolaiviertel - kleine fußgängerzone um die zweitälteste kirche berlin, sozusagen die wiege berlins… recht touristische umgebung, da eben historisch, aber nette kneipen drumherum und ausgangspunkt vieler stadtrundgänge…
_ wenn es gourmet sein darf: vau (berühmter fernsehkoch kolja kleeberg steht manchmal noch selbst in der küche), weinbar rutz (super essen, bis zu 1000 weine zur auswahl, können auch erstanden werden; ist eins meiner lieblingsrestaurants, da noch nicht so abgehoben wie die anderen gourmets…), paris-moskau, schönes kleinod mitten im häßlichen nichts…
_ um den gendarmenmarkt herum: aigner (deutsch-österreichisch, unbedingt crème brulèe probieren, wird am platz karamelisiert),
_ kleiner geheimtip: sophien 11 hinter den hackeschen höfen (= touristisch pur, aber ein schöner eindruck von berliner höfenkonstellationen), kleines berliner kneipchen mit schönem und ruhigen hinterhausgarten, haben leider keine internetseite, sind aber so versteckt, daß sich da selten ein tourist verläuft (sophienstraße 11, sieht wie ein normaler hauseingang aus, ich glaube ab 16/18 uhr geöffnet…)
_ ideal für brunch mit blick auf wasser und kanzleramt: zollpackhof, großer biergarten, schöne terrasse und nettes restaurant…
_ im grünen berlins: fischerhütte am schlachtensee, großer biergarten, ruhig in einem villenviertel, am see gelegen, im biergarten selbstbedienung, terrasse und restaurant schicker, kleine weinhandlung mit vielen vielen weinen im regal…
viel spaß in berlin!
grüße
natasha
SEHR interessiert mich Mesa! Da werde ich, glaube ich,
vorbeischauen!
Du solltest sicherheitshalber Plätze reservieren! Da ist es - berechtigterweise - häufig voll.
Das platt gefahrene Huhn ist ein Knaller!
Gruß
Demenzia
Danke, Natasha,
das ist ja Material für eine ganze Woche … 
Mal sehen, was uns da reinläuft, vieles liest sich ganz gut!
Ciao
Bolo
Oh, warum das denn?
Weisst du da was?
Huhn ohne Knochen… ja das ist gut!
Hallo Bolo,
nix für ungut - deine Antwort präzisiert ja auch schon. Aber gerade beim Essen sind es Welten. Das schließt sowohl die Gruppe ein, die auch einen guten Imbiss unter Niveau findet wie die Gruppe derer, die astronomisch teuer als das definieren, was über 30 Euro p.P. geht.
Mal so ein paar Tipps von meiner Seite aus.
Gerade, wenn es recht bald demnächst - also noch zur „man kann draußen sitzen“ Zeit ist, dann ist eine schöne Kombi von „Location“, zentral gelegen, nette, nicht steife Atmosphäre und trotzdem gehobenere Küche das Paris Moskau
http://www.paris-moskau.de/Start.htm
Im Sommer sogar mit Grillmenü vom Gartengrill.
Ähnlich gelagert mit größerem Weinschwerpunkt ist
http://www.traube-berlin.de/
Auch hier kann man nett draußen sitzen, obwohl ich persönlich da das pm schöner finde.
undnocheinchinese:
authentische Sichuanküche im
http://www.tianfu.de/
Wenn nicht für Abends (Reservierung dringend empfohlen!), dann ist tagsüber als Imbiss auch der Nudelableger sehr zu empfehlen.
Wenn deine Frau es nicht so mit scharf hat: Der hat auch milde Sachen, ist aber schon charakteristisch Sichuan, d.h. auch recht ölig.
Nett französische auch mit draußen sitzen in Charlottenburg:
http://www.le-piaf.de/
und last not least äthiopisch das Blue Nil am Tempelhofer Ufer.
http://www.bluenileberlin.de/1.html
(ohne draußen sitzen)
LG Petra
am Potsdamer Platz
„Mesa“ im Hotel Hyatt
Extrem gut, originell und super zu zweit oder zu mehreren, weil man alles teilen kann.
http://www.mesa-restaurant.de/ (Speisekarte ist online)
Ich liebe es!
H.
insolvent…
lies hier: http://www.max.de/cityguide/city/berlin/restaurants/…
Gruß
Demenzia
Danke für die Auswahl!
So langsam wird’s echt schwierig, sich zu entscheiden 
Äthiopisch tät mich schon interessieren, nur sind gefühlte 95% auf der Karte scharf …
Aber danke nochmal!
Gruß
Bolo"l
Hallo,
ist das untergleicher Leitung wie das Mesa in der Paretzer Str.?
Oder welches ist besser?
Gruß
Bolo2L
Hallo,
das ist nur eine zufällige Namensgleichheit.
Das andere Mesa ist libanesisch, das am Potsdamer Platz hat --> diverse internationale Tapas auf hohem Niveau. Also beides völlig verschieden und beides sehr gut.
Wenn man sowieso am Potsdamer Platz ist (was die meisten Touristen machen), dann empfehle ich das Mesa, wegen der vielen schönen Kleinigkeiten, die man bunt kombinieren kann.
H.
Hallo Bolo,
wenn es äthiopisch werden soll:
scharf sind nur die wenigsten Sachen, ein paar sind allenfalls pikant. Was man allerdings beachten sollte: Sauerteigverträglichkeit muss / sollte sein.
Man kann zwar auch als Tellergericht bestellen, wenn, dann würde ich aber richtig empfehlen. Klassisch werden die Gerichte auf dem Injera, dem Fladenbrot serviert. Zum Essen gibt es dann noch einen Stapel Injera extra, das als „Essbesteck“ genutzt wird. Man reisst also ein etwa Handtellergroßes Stück Brot ab, wickelt / faltet das eigentliche Gericht dort hinein und befördert alles in den Mund. Essen mit den Fingern halt.
Normalerweise sieht das so aus, dass diverse dieser Schmorgerichte auf einem großen Injera daher kommen und zwar auf einer großen Platte, die in die Mitte gestellt wird. Ich kenne das eigentlich nur so, dass man beim Kellner eine Platte bestellt (selten findet man an den Nebentische Leute, die es mit Tellergerichten und dann meist auch normal Messer und Gabel probieren). Man gibt bei der Bestellung seine Wünsche an: ob vegetarisch, nur Fleisch (eher unüblich) oder gemischt (das sind dann vegetarische und fleischhaltige Sachen, das würde ich empfehlen). Und dann gibt man eben seine Präferenz an, was Schärfe angeht. Das Blue Nil ist was die Definition angeht sehr westlich. Will heißen: Wenn die von scharf reden, würde ich (und ich bin kein Chilijunkie!) das eher als pikant, allenfalls semischarf bezeichnen. Die sind dort aber sehr nett, man bekommt das über Kommunikation in den Griff 
Außerdem gibt es auch in der äthiopischen Küche 2, 3 Pasten zum Nachschärfen, so dass dann auch zwei unterschiedliche Esser trotz einer gemeinsamen Platte auf ihre Kosten kommen.
Wenn ihr offen seid für mal eine andere Erfahrung, nur zu. Aber wie gesagt: gesäuerter Teig sollte verträglich sein, es gibt Leute, denen der schwer im Magen liegt. In dem Fall beim Injera zurückhaltend sein und auf alternative Beilagen zurück greifen.
LG Petra