Berlin - Projekt

Hallo!

Wir haben Ende Juni an unserer Schule eine Projektwoche und wir Schüler würden die Tage sehr gerne nutzen um nach Berlin zu fahren.
Die Projektwoche hat kein Oberthema, daher wäre das durchaus möglich, wenn wir ein geeignetes Thema finden, dass nur in Berlin stattfinden kann.
Ich habe eben schon gegoogelt, blicke da aber leider nicht durch. Der Lehrer, der uns begleiten würde, unterrichtet bei uns Geschichte und Deutsch, daher wären diese Themen am einfachsten durchzusetzen.
Ich bräuchte dazu aber konkretere Angaben, um es üpberzeugend darstellen zu können.
Ich wäre für jede Idee sehr dankbar!!!

LG
Tine

Der Lehrer, der uns begleiten würde, unterrichtet bei
uns Geschichte und Deutsch, daher wären diese Themen am
einfachsten durchzusetzen.

hi tine,
wie wäre es mit einer historischen auseinandersetzung rund um den
reichstag?
immerhin finden dort bzw. drumherum immer noch architektonische sowie
historisch begründete auseinandersetzungen statt, und „deutsch“ ist
dies allemal, insbesondere das „mahn mal“-projekt)
auch die leidige schloßdiskussion oder die sonstige historisierende
tümelei um den alex herum wäre ein projekt wert (wieso, weshalb,
warum?)

gruß,
frank

Hi Tine,

also ich denke auch, dass Berlin viele Möglichkeiten bietet, mal historisch zu forschen oder so. Die Idee mit dem Reichstag finde ich sehr gut, auch hat sich das Stadtbild seit dem Mauerfall ja entscheidend geändert. Die Mauer selbst könnte man auch als Thema nehmen, wir haben auch ein Mauermuseum bzw. die Ausstellung „Story of Berlin“ oder das Alliiertenmuseum und so, also zum Beispiel, wie Berlin undter den Gewinnern des Krieges aufgeteilt wurde oder sowas. Etwas aktueller wäre zum beispiel noch, dass ja die Regierung jetzt hier ist und da haben die ja hir ne menge Sachen gebaut, das neue Kanzleramt und so, ausserdem sind viele Bonner Familien jetzt hier (die kids haben sogar ihren eigenen Regierungs-Kindergarten), und die könnte man auch in einem umfrageprojekt mal befragen… Wie sie es hier so finden oder so…im Juni ist es eh voll schön draussen,… also nichts wie ran an die Leute. So nach dem Motto: „Die Regierung zieht um“ oder so. ich weiß ja nicht, welche Klassenstufe es betrifft und wo Du herkommst (oder ich habs überlesen!?)…

Vielleicht fällt Dir ja jetzt noch ein bißchen was ein…? Viel Erfolg

Viele Grüße aus Berlin
Linali

Hi Tine,

vor einigen Tagen habe ich einen Bericht über die Entwicklung der Friedrichstrasse gesehen. Von der Bismarckzeit bis heute. Das wäre ein super Thema.

bye
Rolf

Hallo,

wie wär es mit „jüdisches Berlin“ - gestern und heute - und der Einfluß, den der Zentralrat der Juden heute auf das jüdische Leben in Deutschland hat - da gäb es zum einen einiges an Interessantem, dem Geschichtslehrer sollte zufrieden sein, Deutschlehrer ebenfalls (wie wär es mit Einfluß jüdischen Lebens auf die deutsche Sprache - fächerübergreifend…) und es kann ganz unterhaltsam sein. Und leckere Restaurants gibt es ebenfalls!

Letztens kam auf RTL übrigens nächtens eine interessante Sendung dazu, über liberale und orthodoxe Strömungen innerhalb Deutschlands. Wirklich spannend!

Vielleicht könnt Ihr da vorab einen Mitschnitt haben?

Grüße

Wendy

Hallo Wendy,

wie wär es mit „jüdisches Berlin“ - gestern und heute - und
der Einfluß, den der Zentralrat der Juden heute auf das
jüdische Leben in Deutschland hat

der Einfluß des Zentralrats?
Was hast Du denn für merkwürdige Vorstellungen?

Kopfschüttelnd

Iris

Hallo Iris,

das ist nicht auf meinem Mist gewachsen - sondern ich habe es der Fernsehsendung entnommen, die von Juden produziert wurden. Das war eine Erstlingssendung - vergleichbar mit dem Kirchenfernsehen, das als Sparte ja ebenfalls im TV kommt. Die suchten auch noch Sponsoren, um eine regelmäßige Sendung produzieren zu können. Sehr interessant!

Speziell die liberalen Gemeinden fühlen sich durch den Zentralrat wohl nicht gut vertreten, weil da schwerpunktmäßig orthodoxere Juden sind. Das war mir völlig unbekannt - ich wurde da also selbst belehrt.

Grüße

Wendy

Hallo Wendy,

das ist nicht auf meinem Mist gewachsen - sondern ich habe es
der Fernsehsendung entnommen, die von Juden produziert wurden.

Ich habe die Sendung auch gesehen, aber vom Einfluss des Zentralrats auf den Gemeindealltag war da nun wirklich nicht die Rede. Der ist nämlich genauso groß - oder besser gesagt klein - wie der des Zentralkommittees deutscher Katholiken auf das Alltagsleben in katholischen Gemeinden.

Sowohl der Zentralrat der Juden als auch das Zentralkommittee deutscher Katholiken ist vorwiegend eine politische Lobbyorganisation der Außenvertretung.

Speziell die liberalen Gemeinden fühlen sich durch den
Zentralrat wohl nicht gut vertreten, weil da schwerpunktmäßig
orthodoxere Juden sind. Das war mir völlig unbekannt - ich
wurde da also selbst belehrt.

Das haben wir ausführlich im Brett Religion und Ethik unter den Stichworten „Union progressiver Juden“ und „Zentralrat“ diskutiert, hat aber mit der Alltagsrealität in den Gemeinden nur sehr begrenzt was zu tun.

Mehr über jüdisches Leben in Berlin findest Du unter:
http://www.berlin-judentum.de

Viele Grüße

Iris