Hallo Katrin,
also ich habe keine Ahnung, ob das auch eine Berliner Variante ist, aber meine Mutter (stammt aus Schlesien), hat immer so einen Kartoffelsalat gemacht:
Kartoffeln in der Schale kochen, pellen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden.
Saure Gurken in Würfel schneiden.
Äpfel in Würfel schneiden (nicht geschält).
Fleischwurst in Würfel schneiden.
Manchmal auch noch gewürfelten Räucherspeck dazu.
Die Kartoffeln in eine Schüssel geben; Zwiebeln, saure Gurken, Äpfel, Fleischwurst und evtl. Räucherspeck dazutun.
Dann eine Fleisch- oder Gemüsebrühe darüber, eine Weile einziehen lassen.
Würzen mit Pfeffer und Salz.
Vermischen und einziehen lassen.
Essig dazu, vermischen.
Öl dazu und vermischen.
Zum guten Schluss Mayonaise dazu, vermischen und einziehen lassen.
Das hat unheimlich toll geschmeckt, aber die Kalorienzahl ist gigantisch.
Meine persönliche Art einen Kartoffelsalat zuzubereiten:
Pellkartoffeln zubereiten.
Schälen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln schälen und würfeln und in wenig Fett hellgelb braten.
Saure Gurken in Würfel schneiden.
Die Kartoffeln in eine Schüssel geben, darüber die gebratenen Zwiebeln und die Gurkenwürfel.
Fleisch oder -Gemüsebrühe dazugeben,vermischen und einziehen lassen.
Pfeffer und Salz dazugeben und vermischen.
Essig dazu, vermischen und eine Weile einziehen lassen.
Öl dazu (sparsam) und vermischen.
Ich orientiere mich immer am Schmatzgeräusch, ob genug Öl d’ran ist.
Einige Zeit einziehen lassen, evtl. nochmal mit Pfeffer und Salz nachwürzen.
Durch die gebratenen Zwiebeln gibt es einen leicht süsslichen Geschmack und ich kann den Kartoffelsalat auch noch 2 Tage später essen.
Gruss
Karin
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