ist doch bloß Tüte, kein langes Rohr
Hallo,
Denke auch wie totesPferd, dass es was mit dem Eigengewicht
des Wassers zu tun hat.
Mit Nachdenken aber eher nicht.
Das Wasser bildet durch sein Gewicht in der Tüte sowas
ähnliches wie eine Tropfenform aus bzw dieser Tropen zieht an
der Tüte und schnürt sie oben ein, unten drückt es die Tüte
auseinander und dazu kommt noch der beaufschlagte Druck, mit
Luft/Gas kann sich der Druck schön gleichmäßig in der Tüte in
alle Richtungen ausbreiten.
Die Druckdifferenz von 2Bar zu 1,2Bar entsprricht einer Wassersäule
von 8m ! Es soll aber bloß eine Tüte sein, und kein langer Schlauch, oder?
Um dies zu überprüfen, benötigst Du einen Membran, statt einer
Tüte. Den spannst Du ein und pumpst „nach oben“, somit wirken
nur die Drücke auf den Membran und kein Eigengewicht des
Mediums. Du solltest den Druck dabei ziemlich nahe am Membran
abgreifen, da Wasser mit 0,1 bar/m sich in der Messung
bemerkbar macht, was aber schätzungsweise vernachlässigbar ist.
Mit reinem Nachdenken kann man ausschließen, dass das Wasser mit seinem
Eigengewicht ein große Rolle spielen wird, solange die Füllhöhe nicht
mehr als paar cm ist.
Die Inkompressibilität und die Art der Befüllung kann dagegen schon eine
Rolle spielen. Während mit Luftpolster kaum Druckspitzen entstehen
können, ist es möglich, dass mit Wasserfüllung doch geringe Schwankungen
im Zufluss ganz erhebliche Druckspitzen verursachen, die natürlich nun
vom Tütenmat. aufgenommen werden müssen. Das Material muss also
bei jeder geringen Schwankung im Zufluss, welche den Druck erhöht,
etwas nachgeben und reist nach einer gewissen Zahl von Druckspitzen.
Ob das Manometer das überhaut mitbekommt ist fraglich.
Gruß Uwi