Hallo!
Ich interessiere mich schon lange Zeit für ein Psychologiestudium, doch welchen Beruf ich genau ausüben und worauf ich mich spezialisieren möchte, weiß ich noch nicht.
Darum habe ich im Internet recherchiert und bin auf Verschiedenes gestoßen. Meine Frage wäre nun: Gibt es die Möglichkeit „Neuropsychotherapeut im klinischen Bereich“ zu werden? Vorstellen würde ich mir das dann evtl. so: Studium Psychologie, Nebenfach Neurologie, Ausbildung zum Psychotherapeuten -> Arbeit in der Klinik.
Ich weiß, dass dies mit hohen Kosten und Mühe verbunden ist, aber mich würde einfach mal interessieren, ob ich so etwas in der Art werden kann und ob ich mit so einer beruflichen Laufbahn Chancen hätte. Wenn nicht, was hätte ich für andere Optionen?
Liebe Grüße und Danke im Vorraus für die Antworten.
Hallo Moni
Vorstellen würde ich mir das dann evtl. so: Studium
Psychologie, Nebenfach Neurologie, Ausbildung zum
Psychotherapeuten -> Arbeit in der Klinik.
Die NEUROLOGIE ist ein Fach, welches nach abgeschlossenem MEDIZIN-Studium als Facharzt-Richtung zu erlangen ist. Man versucht als frisch approbierter Arzt dann eine Assistenzarztstelle auf einer NEUROLOGISCHEN Abtelung eines Krankenhauses zu bekommen und arbeitet dort klinisch etwa 6 Jahre, um sich dann zur Facharzt-Prüfung Neurologie anzumelden. Wenn man dieselbe bestanden hat, darf man sich Neurologe nennen.
Als Neurologe hat man aber so gut wie keine Vebindung zur Psychotherapie. Früher gab es den alten Doppelfacharzt Psychiatrie-Neurologie (Nervenheilkunde), der inzwischen abgelöst wurde von dem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dem Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (meiner) und ganz auf der andeen Seite dem Facharzt für Neurologie, der wiegesagt keine große Verbindung mehr zur Psychotherapie hat.
Zur Psychotherapie hingegen haben grundsätzlich die beiden Studien MEDIZIN und PSYCHOLOGIE die Basis-Voraussetzungen.
Gruß,
Branden
Ich weiß, dass dies mit hohen Kosten und Mühe verbunden ist,
aber mich würde einfach mal interessieren, ob ich so etwas in
der Art werden kann und ob ich mit so einer beruflichen
Laufbahn Chancen hätte. Wenn nicht, was hätte ich für andere
Optionen?
Liebe Grüße und Danke im Vorraus für die Antworten.
Hallo,
Gibt es die Möglichkeit „Neuropsychotherapeut im klinischen Bereich“ :zu werden?
ja, die Möglichkeit gibt es. Der Beruf heißt aber „Neuropsychologe“ bzw. „Neuropsychologin“:
http://www.jumpforward.de/berufe/27309/Neuropsycholo…
Vorstellen würde ich mir das dann evtl. so: Studium
Psychologie, Nebenfach Neurologie, Ausbildung zum
Psychotherapeuten -> Arbeit in der Klinik.
Fast: Man studiert Psychologie, am besten dort, wo man im Hauptstudium das Fach Neuropsychologie belegen kann, dazu macht man empfehlenswerterweise Praktika und die Diplomarbeit (bzw. master thesis) in dem Bereich (letzteres kein Muß, aber empfehlenswert). Nach dem Abschluß beginnt man eine Ausbildung zum Neuropsychologen. Dann kann mann in Kliniken als Neuropsychologe arbeiten. Psychotherapie im eigentlich Sinn kann man aber nicht machen, dazu wäre eine als Psychotherapieausbildung anerkannte Ausbildung notwendig. Das ist die Neuropsychologie-Ausbildung meinem letzten Stand nach (noch) nicht (WB Psychotherapie hatte dies abgelehnt).
Ich weiß, dass dies mit hohen Kosten und Mühe verbunden ist,
aber mich würde einfach mal interessieren, ob ich so etwas in
der Art werden kann und ob ich mit so einer beruflichen
Laufbahn Chancen hätte.
Ja, schon. Es gibt aber nicht so viele Stellen, fürchte ich, und reich werden tut man damit auch nicht.
Wenn nicht, was hätte ich für andere Optionen?
Schau mal auf die Seite des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Dort werden schon etliche Berufsfelder genannt:
http://www.bdp-verband.org/beruf/index.shtml
Beste Grüße,
Oliver Walter