Hallo Michael,
kleiner Einspruch
zur altersvorsorge würd ich keine versicherung nehmen (da
gibt’s rentablere möglichkeiten. frag mal im finanzbrett nach
oder such im archiv). das läuft letztlich immer auf eine
lebensversicherung raus (auch wenn’s anders heißt). und eine
solche abzuschließen ist für eine 20jährige kinderlose ledige
wenig sinnvoll.
Es gibt LVs, die sind eigentlich reíne Kapitalanlagen und haben als „Tarnung“ eine möglichst niedrige Risikoabsicherung (60 % verlangst der Gesetzgeber mindestens). Dann nennt sich das ganze LV und hat die bekannten Steuervorteile.
berunfähigkeitsversicherungen sind dummerweise meistens an
lebensversicherungen gekoppelt. aber es gibt sie auch als
eigenständige versicherung. meiner meinung nach günstiger.
Es gibt massig BU ohne LV (wenn du eine Riskoversicherung als LV gemeint hast). Z.B. hat meine Leib und Magen-BU, die CONDOR, diese Konstruktion. Doch kannst Du Dir bestimmt vorstellen, dass 7.500 Euro Risikoversicherung das sogenannte „Nasenwasser“ ist.
Doch nicht nur die CONDOR hat diese Konstruktion.
bei der haftpflicht würd ich die billigste nehmen, oder aber
die mit dem geschicktesten vertreter.
Nein, nicht die billigste. Auch hier gibt es Unterschiede. die günstigste ja, nicht die billigste.
denn einerseits haben alle versicherungen gemeinsam, daß sie
möglichst nicht zahlen wollen, andererseits hängt’s oft vom
wohlwollen deines vertreters ab, ob sie zahlt oder nicht.
Sehr, sehr weit hergeholt. Wenn der Schaden, den der VN verursacht hat, nicht versichert ist (z.B. geliehene Gegenstände), dann kann der Vertreter Kopfstehen, es gibt keine Leistung. Umgekehrt, wenn Der Schaden „leistungsgerecht“ ist, dann kann der Vertreter scäumen wier er will, die Versicherung zahlt.
Es ist immer die landläufige Meinung, dass die Versicherungen nicht bezahlen. Doch meist liegt das daran, dass die Versicherten eine gänzlich falsche Vorstellung von einer PH, einer Hausrat, einer… haben. Allein der Gedanke: wenn ich jahrlich 100 Euro einzahle, muss ich mindestens so viel auch wieder herausbekommen, ist eine gänzlioch falsche Einstellung.
Eine Versicherung ist eine Gemeinschaft von Menschen, die das Risiko des einzelen auf die Gemeinschaft verteilen. Nur so ist ein Risiko überhaupt versicherbar. Sonst müsstest Du in der HP z.B. dann einen Jahresbeitrag von 300 - 600 Euro zahlen; oder noch mehr!
immer gilt:
jeder vertreter will vor allem eins: SEINE produkte verkaufen!
also: unklarheiten und unterschiede zwischen den angeboten von
einem unabhängigen fachmann deines vertrauens erklären lassen!
und das kleingedruckte genau lesen.
auch nicht richtig. Wenn du den ausschließlichkeitsvertreter meinst, dann hast Du Recht. Der darf nichts anderes verkaufen.
Der Makler hat meistens 3 verschiedene Gesellschaften parat.
Grüße
Raimund