Berufschancen Sektion- und Präparationsassistent

Hallo an alle,

wer kennt sich mit dem Beruf des Sektions- und Präparationsassistenten aus?
Wie sind die allgemeinen Berufsaussichten in diesem Job?
Findet man leicht Arbeit?

Auf der Hp der Charité steht zwar sie sind gut, andererseits
gibt es nicht viele Pathos, Anat. oder Gerichtsmed. Institute. Zumindest nur in jeder größeren Stadt.

Kann mir zwar schon denken, dass die Stellen wohl so ziemlich
alle besetzt sind und es nicht viel Fluktuation gibt, aber
vielleich hat ja jemand Insiderwissen :smile:

LG

HAllo, nachdem was ich mir auf deren Webseite angeschaut habe ist das eine Schnelle Ausbildung (6Monate +Praktikum), die nur dort möglich ist.
Das ist sicherlich besser als manch Sektionsgehilfe an Vorraussetzungen mitbringt, der ganz ohne Ausbildung eher durch ZUfall auf den Job kommt, was anderswo auch üblich ist. Aber es ist keine Vollgültige Päparatorenausbildung, wie diese hier

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest…

Auch da gibt es nur wenig Ausbildungsstellen, aber durchaus dann auch gute Chancen, und wenn du nichts im Medizinischen BEreich findest, kannst du immer noch in die Zoologie gehen.

Die Charité ist was Präparationstechnik angeht sicher eine gute Stelle, die leben immer noch von dem Mythos Rudolph Virchow, der einst die größte Pathologische Sammlung in Deutschland zusammentrug, von der allerdings nur noch gut 10 % erhalten sind.
Aber wie gesagt, mit dieser Kurzen Ausbildung wärst du nur ein besserer Sektionsgehilfe, kein Präparator.

Gruß Susanne

Hallo Susanne,

die Ausbildung zum Präparator ist mir bekannt. Momentan kann ich aber leider keine 3-jährige Ausbildung finanzieren. (Wobei auch andere Gründe eine Rolle spielen).
Danke jedenfalls für deine Antwort.
Kitty

HAllo, wobei die Lebenshaltungskosten in Bochum sicher günstiger sind als in Berlin und bei der Charité eine private Ausbildung mit Lehrgangsgebühren von fast 3000 Eu vorliegt und in Bochum die 3 Jährige Ausbildung offenbar ohne Lehrgangsbebühr wäre, da es eine reguläre Berufsschule ist (So wie MTA, PTA etc.), Bafögfähig und zudem auch noch einen Förderverein hat, der auch mal bedürftige Schüler unterstützt.
Solltest du also mal gegenrechnen, ob sich nicht schlicht ein Umzug nach Bochum lohnt.
Allerdings ist es in beiden Fällen sinnvoll erst mal ein Praktikum in diesem BEreich zu machen, denn Tote anzufassen und zu zerteilen mag sich zwar cool anhören, ist aber am Ende doch nicht jedermanns Sache.
Ich persönlich hab zB. zwar keinerlei Probleme mit fertigen Präparaten, anzuschauen und zu transportieren, aber wenn sie aus den Gläsern rausmüssen und durch die Finger gleiten ist das was vollkommen anderes. Glücklicherweise ist das bei uns bisher nur einmal gewesen, weil ein Glas kaputt ging.

Gruß Susanne