Hallo,
ich habe bereits gelesen, dass es für Arbeitnehmer eigentlich keine Berufshaftpflicht gibt. Deswegen jetzt hier meine Frage:
Ich arbeite in einer Bank und seit kurzem werden wir für unsere Fehler (die nun mal jeder Mensch mal macht) auch finanziell haftbar gemacht. Bei einem Fall handelt es sich um 120.000 Euro!!! Die kann natürlich keiner einfach so aus der Tasche schütteln und deswegen würd ich gerne wissen, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt, sich dagegen zu versichern.
Sandra
Hallo Sandra,
das klingt für mich völlig unglaublich! Mir ist keine Versicherung bekannt, die Arbeitnehmer vor den finanziellen Folgen solcher Geschichten schützt.
Bezieht sich die Regressmöglichkeit des Arbeitgebers nur auf bestimmte Tätigkeiten oder auf alles? Ich bin kein Jurist, aber meines Wissens ist die Haftung des Arbeitgebers auch für die Angestellten im Gesetz geregelt.
Was sagt denn Euer Betriebsrat dazu?
Viele Grüße
Marc
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Sandra,
das klingt für mich völlig unglaublich! Mir ist keine
Versicherung bekannt, die Arbeitnehmer vor den finanziellen
Folgen solcher Geschichten schützt.
Bezieht sich die Regressmöglichkeit des Arbeitgebers nur auf
bestimmte Tätigkeiten oder auf alles? Ich bin kein Jurist,
aber meines Wissens ist die Haftung des Arbeitgebers auch für
die Angestellten im Gesetz geregelt.
Was sagt denn Euer Betriebsrat dazu?
Viele Grüße
Marc
Anscheinend ist unser Betriebsrat nicht dagegen, denn besagte Kollegin muss nun dafür aufkommen.
Genaue Informationen haben wir nicht erhalten, ich denke aber, dass wir immer zur Rechenschaft gezogen werden, wenn wir einen Fehler gemacht haben, wie beispielsweise eine Unterschrift nicht richtig geprüft haben (bei 100 Aufträgen am Tag kann das leicht passieren, denn es zählen ja nur noch Stückzahlen und nicht Qualität) oder etwas durchgeführt wird, was von einem Nichtberechtigten unterschrieben ist (z.B. Änderung eines Dispos, aber die Unterschrift ist vom Bevollmächtigten oder so…)
VG
Sandra
Hallo Sandra,
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! Klingt einfach zu krank, um wahr zu sein.
Ich finde nichts dergleichen in Urteils-/Erlass-Suchmaschinen diverser Rechtsanwälte, auf das Internet gibt nichts her.
Hast du einen Text, aus dem die Euch angeblich auferlegte Haftung hervorgehen soll?
Ihr seid immerhin keine selbständigen Berater, sondern Angestellte - das wäre mir total neu, dass sich die Bank neuerdings von Haftung drücken kann!!
Frank Wilke
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Hast du einen Text, aus dem die Euch angeblich auferlegte
Haftung hervorgehen soll?
Ich frage mich wie solch ein Text aussehen sollte, der eine pauschale Haftung des AN gegenüber dem AG „absichern“ sollte.
MfG
P.S. Es ist der Übersicht von postings durchaus dienlich, wenn man den Text des Vorpostings rauslöscht, so man nicht zitatmäßig direkt auf ihn eingeht. 
Ich frage mich wie solch ein Text aussehen sollte, der eine
pauschale Haftung des AN gegenüber dem AG „absichern“ sollte.
Naja, so weißes Geschäftspapier und schwarze Buchstaben drauf, Blocksatz, 1,5-zeilen-Abstand. Wie Text halt so aussieht.
P.S. Es ist der Übersicht von postings durchaus dienlich, wenn
man den Text des Vorpostings rauslöscht, so man nicht
zitatmäßig direkt auf ihn eingeht. 
Super Tipp, habe deswegen „hallo“ und „mfg“ gelöscht. Hoffe das war recht so.
Frank Wilke
Naja, so weißes Geschäftspapier und schwarze Buchstaben drauf,
Blocksatz, 1,5-zeilen-Abstand. Wie Text halt so aussieht.
Jetzt, wo dus sagst … (Notiz an mich selbst: In Zukunft deutlicher ausdrücken, was ich meine)
Ich kann mir nichts Durchsetzbares diesbezüglich als Passus im Arbeitsvertrag vorstellen, was den AN für alle Fehler haftbar machen könnte.
Super Tipp, habe deswegen „hallo“ und „mfg“ gelöscht. Hoffe
das war recht so.
Für den Anfang. 
(zumindest leidet die Verständlichkeit deines Textes nicht darunter)
MfG