Berufsschullehrer werden

Hallo miteinander,

ich studiere zur Zeit Elektrotechnik an einer Fachhochschule auf Diplom. Das kommende Semester ist das dritte für mich.

Als Berufswunsch hat sich für mich in letzter Zeit der Beruf des Berufsschllehrer herausgestellt.

Welche Möglichkeiten habe ich, mein Ziel zu erreichen?

Ist es sinnvoll das Diplom zuende zu machen? Und im Anschluss ne pädagogische Ausbildung hinterher zu schieben? Ist das überhaupt möglich?

Dann habe ich über ein Fachhochschulstudium zum Berufsschullehrer an der FH Mannheim gelesen. Lieber das Diplom abbrechen und wechseln?

Übrigens: Uni-Studium nicht möglich, da kein Vollabi.

Viele Grüße

thx

Sascha

Hallo,

Welche Möglichkeiten habe ich, mein Ziel zu erreichen?

Studium (Uni) und Referendariat.

Ist es sinnvoll das Diplom zuende zu machen? Und im Anschluss
ne pädagogische Ausbildung hinterher zu schieben? Ist das
überhaupt möglich?

Das ist nicht nur möglich, sondern Pflicht.

Dann habe ich über ein Fachhochschulstudium zum
Berufsschullehrer an der FH Mannheim gelesen. Lieber das
Diplom abbrechen und wechseln?

Habe ich nie von gehört. Link?
Ohne Studium (Uni) geht im höheren Dienst nornamerlweise nichts. Es sei denn es hgerrschat starker Mangel. Das ist derzeit in Physik und Coder Fall, aber was los sein wird wenndu fertig bist, das weiss keiner.

Übrigens: Uni-Studium nicht möglich, da kein Vollabi.

Tja, dann sieht es nicht so rosrig aus.
Warum willst du überhaupt Lehrer werden?

Viele Grüße

ebenso

fh/uni egal
du brauchst ein dipom in dem fach, welches du unterrichten willst und eine lehrbefaehigung.

erst das dipom machen, dann die lehrbefaehigung. fuer die brauchst du nicht nochmal studieren. das geht dann etwas schneller.

fh-dipom oder uni, aber du brauchst einen abschluss.
wenn du an dieser fh berufsschullehrer studierst, ist das natuerlich auch ok, jedoch wird sich der stoff nicht so gross unterscheiden.

mfg
rene

Hallo,

wo steht denn, dass FH und Uni egal sind? Das würde ich gerne mal lesen.

du brauchst ein dipom in dem fach, welches du unterrichten
willst und eine lehrbefaehigung.

erst das dipom machen, dann die lehrbefaehigung. fuer die
brauchst du nicht nochmal studieren. das geht dann etwas
schneller.

Stimmt, wie bekommt man deiner Meinung nach die Lehrbefähigung?

fh-dipom oder uni, aber du brauchst einen abschluss.

Ich weiss ja nicht auf welches Land sich deine Aussage bezieht, in Deutschland aber ist das jedenfalls NICHT egal. Wissenschaftliche Lehrkräfte an einer berufsbildenden Schule brauchen einen UNI-Abschluss. Reine Berusschulen gibt es ohnehin nur wenige.

wenn du an dieser fh berufsschullehrer studierst, ist das
natuerlich auch ok,

Abgesehen davon, dass man an einer FH nicht „Berufsschulehrer studieren“ kann. Auch dafür hätte ich gernen einen Beleg.

jedoch wird sich der stoff nicht so gross

unterscheiden.

Mag sein, aber dafür das Studium.

Hallo,

wo steht denn, dass FH und Uni egal sind? Das würde ich gerne
mal lesen.

nun, wo das steht, weiss ich nicht. ich hatte einen fh-ingenieur in der lehre als lehrer. es gab sogar einen meister, der gelehrt hat. der war besser als alle ingenieure zusammen.

du brauchst ein dipom in dem fach, welches du unterrichten
willst und eine lehrbefaehigung.

erst das dipom machen, dann die lehrbefaehigung. fuer die
brauchst du nicht nochmal studieren. das geht dann etwas
schneller.

Stimmt, wie bekommt man deiner Meinung nach die
Lehrbefähigung?

ich weiss auch nicht 100%ig, wie das ablaeuft. ich denke, du wirst dann wie ein lehrer geprueft.

fh-dipom oder uni, aber du brauchst einen abschluss.

Ich weiss ja nicht auf welches Land sich deine Aussage
bezieht, in Deutschland aber ist das jedenfalls NICHT egal.
Wissenschaftliche Lehrkräfte an einer berufsbildenden Schule
brauchen einen UNI-Abschluss. Reine Berusschulen gibt es
ohnehin nur wenige.

nein, das stimmt nicht. aus eigener erfahrung kann ich dir das versichern.siehe oben.

jedoch wird sich der stoff nicht so gross

unterscheiden.

Mag sein, aber dafür das Studium.

ja, es ist praxisorientierter.

Hallo,

nun, wo das steht, weiss ich nicht. ich hatte einen
fh-ingenieur in der lehre als lehrer. es gab sogar einen
meister, der gelehrt hat. der war besser als alle ingenieure
zusammen.

Ja, das sind aber keine Lehrer sondern Lehrbeauftragte. die kommen nur für ein paar Stunden an die Schule, werden auch nur stundenweise bezahlt und haben einen anderen Hauptberuf. Diese Leute unterrichten die speziellen Fächer, z. B. auch Rechtsanwälte, Ärzte usw. Das sind aber KEINE Lehrer.

ich weiss auch nicht 100%ig, wie das ablaeuft. ich denke, du

wirst dann wie ein lehrer geprueft.

Nein, diese Fachkräfte werden nicht wie ein Lehrer geprüft. Siehe oben. Man braucht diese Leute logischerweise für die sehr speziellen Fächer, die eine Lehrkraft - die breiter unterrichtet- nicht so im detail ausfüllen kann.

fh-dipom oder uni, aber du brauchst einen abschluss.

Ich weiss ja nicht auf welches Land sich deine Aussage
bezieht, in Deutschland aber ist das jedenfalls NICHT egal.
Wissenschaftliche Lehrkräfte an einer berufsbildenden Schule
brauchen einen UNI-Abschluss. Reine Berusschulen gibt es
ohnehin nur wenige.

nein, das stimmt nicht. aus eigener erfahrung kann ich dir das
versichern.siehe oben.

Der Ausgangsposter möchte Lehrer an einer Berufschule werden. Das bedeutet für mich, dass er das hauptberuflich machen möchte, das geht nur mit UNI-Abschluss. Etwas surfen auf den Ministeriumsseiten und du hast die Antwort. Deine Ingenieure usw. waren entweder keine wissenschatlichen Lehrkräfte oder sie hatten einen UNI-Abschluss.

ja, es ist praxisorientierter.

Und weniger wissenschaftlich. Es ist eben „verschult“.

Hallo allerseits,

an der Uni Hannover gibt es z.B. unter „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ den Bachelorstudiengang Technical Education. Zugang ist hier möglich mit abgeschlossenem Fachhochschulstudium (Dipl.-Ing.), aber auch mit Fachhochschulreife, abgeschlossener Berufsausbildung und Zusatzprüfung. Für den Schuldienst, quasi als Zugangsberechtigung zum Referendariat wird allerdings ein anschließendes 2-jähriges Masterstudium benötigt. Ähnliches gibt es u.a. auch an der FH/Uni Münster.

Meiner Meinung nach hat ein reiner Uni-Absolvent, womöglich noch ohne Berufsausbildung, nichts an einer Berufsschule zu suchen, da ihm eindeutig der (Praxis-)Bezug fehlt. Für allgemeine Fächer wie Deutsch, Physik, etc. meinetwegen. Aber für die Fachbezogenen Fächer sind z.B. Dipl.-Ing. eindeutig besser qualifiziert. Auch in meiner Ausbildung waren alle Lehrer der fachbezogenen Fächer Dipl.-Ing. mit ensprechendem Uni-Abschluss. Wegen der Praxiserfahrung wird auch in dem o.g. Studiengang eine entsprechende Berufsausbildung, bzw. ein Praktikum im Umfang von 52(!) Wochen bis zum Eintritt ins Referendariat verlangt.

Gruß,

Nico

Ja, das sind aber keine Lehrer sondern Lehrbeauftragte. die
kommen nur für ein paar Stunden an die Schule, werden auch nur
stundenweise bezahlt und haben einen anderen Hauptberuf. Diese
Leute unterrichten die speziellen Fächer, z. B. auch
Rechtsanwälte, Ärzte usw. Das sind aber KEINE Lehrer.

das waren keine lehrbeauftragten. meinst du, ich kann das nicht unterscheiden!
diese lehrer haben das hauptberuflich gemacht. vielleicht waren sie offiziell lehrbeauftragte. das mag sein. jedoch waren sie klassenleiter wie alle anderen. ich denke, der abschluss wird sich wie ueberall im lohn widergespiegelt haben.

sie koennen hauptberuflich nichts anderes gemacht haben, weil sie den ganzen tag anwesend waren. wenn sie nebenbei noch eine firma hatten, weiss ich das nicht, aber das kan ja jeder haben.

ich weiss auch nicht 100%ig, wie das ablaeuft. ich denke, du

wirst dann wie ein lehrer geprueft.

Nein, diese Fachkräfte werden nicht wie ein Lehrer geprüft.
Siehe oben. Man braucht diese Leute logischerweise für die
sehr speziellen Fächer, die eine Lehrkraft - die breiter
unterrichtet- nicht so im detail ausfüllen kann.

du hast recht. sie werden nicht mit dem staatexamen geprueft. sie muessen aber eine pruefung machen, die es ihnen erlaubt, zu lehren.

nein, das stimmt nicht. aus eigener erfahrung kann ich dir das
versichern.siehe oben.

Der Ausgangsposter möchte Lehrer an einer Berufschule werden.
Das bedeutet für mich, dass er das hauptberuflich machen
möchte, das geht nur mit UNI-Abschluss. Etwas surfen auf den
Ministeriumsseiten und du hast die Antwort. Deine Ingenieure
usw. waren entweder keine wissenschatlichen Lehrkräfte oder
sie hatten einen UNI-Abschluss.

an einer schule ja. an berufsschulen ist jedoch die praxisnaehe wichtig und die wissenschafliche lehrkraefte koennen das oft ueberhaupt nicht.

ja, es ist praxisorientierter.

Und weniger wissenschaftlich. Es ist eben „verschult“.

es war ja auch eine schule, an der gelehrt wurde. was soll ich mit einbem wissenschaftler, der total theoretisch erklaert, wenn ich elektriker lerne.

im ausgangsposting wurde gesagt, dass er an einer berufsschule unterrichten will. es gibt viele wege, die nach rom fuehren.

Hallo,

Meiner Meinung nach hat ein reiner Uni-Absolvent, womöglich
noch ohne Berufsausbildung, nichts an einer Berufsschule zu
suchen, da ihm eindeutig der (Praxis-)Bezug fehlt.

Deswegen gibt es das auch gar nicht. Berufschullehrer haben Praxiserfahrung.

Für

allgemeine Fächer wie Deutsch, Physik, etc. meinetwegen. Aber
für die Fachbezogenen Fächer sind z.B. Dipl.-Ing. eindeutig
besser qualifiziert. Auch in meiner Ausbildung waren alle
Lehrer der fachbezogenen Fächer Dipl.-Ing. mit ensprechendem
Uni-Abschluss. Wegen der Praxiserfahrung wird auch in dem o.g.
Studiengang eine entsprechende Berufsausbildung, bzw. ein
Praktikum im Umfang von 52(!) Wochen bis zum Eintritt ins
Referendariat verlangt.

Jo, so ist es auch. also, an der Berufsschule gibt es keine reinen Uniabsolventen. 52 Wochen sind z. B. auch in BaWü vor dem Ref vorgeschrieben.